Abschiebung

Artikel zu: Abschiebung

NRW-Familien- und Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) tritt zurück. (Archivbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Rücktritt Eine Ministerin in Erklärungsnot tritt ab

Seit dem Anschlag von Solingen vor fast eineinhalb Jahren reißen die Vorwürfe gegen Flüchtlingsministerin Josefine Paul (Grüne) nicht ab. Noch vor ihrer Aussage im U-Ausschuss zieht sie die Reißleine.
Bruno Retailleau

Zahl der Zwangs-Abschiebungen aus Frankreich stieg 2025 deutlich an

Die Zahl der zwangsweisen Abschiebungen aus Frankreich ist im vergangenen Jahr um 21 Prozent deutlich  gestiegen. Rund 15.600 Menschen ohne Bleiberecht seien unter Zwang aus Frankreich abgeschoben worden, teilte das französische Innenministerium am Dienstag in Paris mit. Insgesamt seien rund 25.000 Menschen in ihre Heimatländer zurückgeschickt worden. Unterdessen stieg die Zahl der Festnahmen von Ausländern ohne gültige Aufenthaltspapiere um 30 Prozent. Besonders betroffen waren Menschen aus dem Maghreb: Die Zahl festgenommener Algerier ohne Bleiberecht stieg um 52 Prozent, bei Tunesiern waren es 33 Prozent mehr und bei Marokkanern 19 Prozent mehr als im Vorjahr. 
Bundesbeamte setzen Tränengas ein

Erneut tödlicher Vorfall: Bundesbeamte erschießen Mann in Minneapolis

Beim höchst umstrittenen Einsatz zur Abschiebung irregulärer Migranten in der US-Großstadt Minneapolis haben Bundespolizisten erneut einen Menschen erschossen. Das US-Heimatschutzministerium erklärte am Samstag, ein Beamter des Grenzschutzes habe "Abwehrschüsse" auf einen bewaffneten Mann abgegeben, der sich den Polizisten mit einer Pistole genähert und sich dann "gewaltsam" seiner Entwaffnung widersetzt habe. An dieser Version wurden aber schnell Zweifel laut, die tödlichen Schüsse lösten umgehend neue Proteste und scharfe Kritik von demokratischen Politikern aus.
Abschiebung

Abschiebung

An der pakistanisch-afghanischen Grenze bei Chaman warten zwei afghanische Flüchtlinge vor einem schneebedeckten Zelt auf ihre Abschiebung nach Afghanistan.