In Berlin versammelten sich ebenfalls am Sonntag mehr als 1000 Menschen am Brandenburger Tor. Einer Polizeisprecherin zufolge gab es am Nachmittag aber stetigen Zulauf zu der Veranstaltung.
Bereits am Samstag waren in der Bundeshauptstadt rund 1800 Menschen in einer Demonstration vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor gezogen. Nach den Meldungen über den Tod des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, gab es am Abend weitere Versammlungen. Bis in die Nacht zum Sonntag hinein hätten Menschen nach Polizeiangaben größtenteils "ausgelassen und friedlich" gefeiert.
Auch in Köln und Frankfurt am Main bekundeten am Sonntag laut Polizei jeweils mehrere Hundert Menschen ihre Unterstützung für die Bevölkerung im Iran. In Frankfurt am Main hatten bereits am Samstag nach Polizeiangaben rund 2000 Menschen friedlich für Freiheit und Demokratie im Iran demonstriert.
In München zogen der Polizei zufolge am Samstag in der Spitze bis zu 500 Menschen in einem Aufzug durch die Stadt bis zum US-Konsulat. In Nürnberg und Erlangen versammelten sich am Samstagabend jeweils mehr als hundert Demonstranten. Die Veranstaltungen blieben demnach störungsfrei. Vereinzelt richteten sich die Kundgebungen demnach auch gegen die Militärschläge im Iran.
Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen eine massive Welle von Luftangriffen gegen die Islamische Republik gestartet. Bei einer Attacke in Teheran wurde der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, getötet. Als Reaktion griff der Iran daraufhin Israel sowie US-Militäreinrichtungen in mehreren Staaten der Golfregion an.