Offensichtlich war er mit den 830 PS seines Ferraris etwas überfordert: Ein Brite hat im schweizerischen Birmensdorf unweit des Zürichsees einen Unfall mit vier Verletzten verursacht, als er seinen Sportwagen offenbar derart stark beschleunigte, dass er auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem anderen Auto kollidierte. Dies berichtet die Kantonspolizei Zürich in einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung. Demnach wird gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher wegen des Verdachts eines Raserdelikts ermittelt, heißt es.
Nach jetzigem Ermittlungsstand war der 52-jährige Ferrari-Lenker gegen 16.45 Uhr gemeinsam mit einer Beifahrerin in Richtung des Orts Uitikon-Waldegg südwestlich von Zürich unterwegs, als es zu dem Zusammenprall mit einem Pkw mit vier Insassen kam. Neben zwei Frauen im Alter von 32 und 65 Jahren seien bei der Kollision auch ein sechs- und ein elfjähriges Kind verletzt worden, schreibt die Polizei.
Ermittlungen wegen Raserei gegen 52-jährigen Ferrari-Fahrer
Die vier Personen wurden vom Rettungsdienst des Spitals Limmattal und einem Zürcher Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Laut dem Polizeibericht trugen die vier Personen leichte bis mittelschwere Verletzungen davon. Auch die beiden Insassen des Ferraris kamen zur medizinischen Kontrolle in ein Krankenhaus. Darüber, ob und wie schwer die beiden verletzt waren, machte die Polizei keine Angaben. Ebenso nicht über die Höhe des entstandenen Schadens. Auf einem veröffentlichten Foto ist zu sehen, dass der Ferrari an der Front und am linken Kotflügel Schaden davontrug.
Die genaue Unfallursache ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Man arbeite dabei eng mit der Staatsanwaltschaft Limmattal-Albis zusammen. Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt, im Raum steht der Verdacht eines Raserdelikts, wie die Kantonspolizei schreibt. Die Unfallstelle musste nach Angaben der Beamten für knapp drei Stunden gesperrt werden.
Quelle: Kantonspolizei Zürich