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Autobahn 52: Zwei Tote nach Zusammenstoß mit Geisterfahrer

Bei der Kollision mit einem Geisterfahrer sind auf der Autobahn 52 im nördlichen Ruhrgebiet zwei Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem durch einen Geisterfahrer verursachten schweren Verkehrsunfall sind am Sonntagabend erneut zwei Menschen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Unfall auf der Autobahn A52 nahe Gelsenkirchen zwei weitere Menschen schwer verletzt. Unter ihnen ist auch der Unfallverursacher. Beide wurden am Montagnachmittag weiter in Krankenhäusern behandelt. Ihr Zustand wurde als "ernst" beschrieben.

Den Polizeiangaben zufolge fuhr ein Ford aus Münster gegen 18 Uhr auf der Autobahn in Richtung Essen, als ihm kurz vor der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Hassel ein Honda-Fahrer entgegenkam. Der 70-jähriger Honda-Fahrer aus Recklinghausen befuhr aus noch ungeklärter Ursache die Gegenfahrbahn. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden die 58-jährige Fahrerin des Ford und ihr 59-jähriger Mitfahrer getötet. Beide starben noch an der Unfallstelle.

Der 70-jährige Honda-Fahrer und ein weiterer Mitfahrer des Ford erlitten erhebliche Verletzungen. Die Ermittlungen zur Ursache der Geisterfahrt dauerten am Montagnachmittag weiter an. Die Autobahn war bis kurz vor Mitternacht komplett gesperrt. In den vergangenen Wochen hatte es in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg bereits weitere schwere Unfälle durch Falschfahrer gegeben.

ger/AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.