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Klein und gefährlich: Giftspinne zwischen den Bananen legt Supermarkt lahm

Nachdem eine hochgiftige exotische Spinne zwischen den Südfrüchten eines niedersächsischen Supermarktes gefunden wurde, wurde das Geschäft evakuiert. 

Eine Giftspinne läuft über Bananen

Die in einer Bananenkiste entdeckte Giftspinne gilt als sehr aggressiv (Symbolbild)

Spinnenphobiker dürfte es bei dieser Vorstellung schütteln: Man will im Supermarkt noch ein paar Bananen einpacken und stößt dabei auf eine exotische Riesenspinne, die zwischen den Früchten umherkrabbelt.

In einem Lidl-Markt im niedersächsischen Rotenburg ist einem Kunden am vergangenen Samstag genau das passiert. In einem Karton entdeckte er eine Brasilianische Wanderspinne, auch Bananenspinne genannt. Diese Tiere werden bis zu fünf Zentimeter lang, ihr Gift kann bei einem Biss für den Menschen tödlich sein.

Bananenspinne war allein unterwegs

Wie die Polizei der 21.000-Einwohner-Stadt östlich von Bremen mitteilte, sperrten die Marktangestellten zunächst die Gefahrenzone ab und riefen die Polizei. Der Supermarkt wurde evakuiert und ein Experte gerufen, um die exotische Spinne einzufangen.

Böse Überraschung: In diesem Briefkasten steckt statt der Post das Grauen


Nachdem die gesamte fragliche Bananenlieferung untersucht wurde, gab es Entwarnung. Die gefundene Spinne hat sich offenbar ohne weitere Artgenossen ins Land geschmuggelt. Im Mai hatten die giftigen Krabbler bereits einen  Supermarkt in Sachsen lahmgelegt.  



rös
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?