Drama in der Ostsee
„Wal-O-Mat“ zu gestrandetem Buckelwal online

Seit Samstag der „Wal-O-Mat“ zum Buckelwal online (Symbolbild)
Seit Samstag der „Wal-O-Mat“ zum Buckelwal online (Symbolbild)
© Leonie Asendorpf / DPA

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Die Debatte um die Rettungsversuche des gestrandeten Buckelwals ist groß. Einer Freundesgruppe kam dazu eine Schnapsidee: ein „Wal-O-Mat“, um sich selbst zu testen.

Retten – oder soll man es lassen? Wer sich noch unsicher ist, wie er oder sie zu den Rettungsversuchen des in der Ostsee feststeckenden Buckelwals stehen soll, kann dies nun auf der Parodie-Website „Wal-O-Mat“ testen. Indem man sich durch 19 Fragen klickt, kann man herausfinden, ob man dem „Team Sprengen“, dem „Team Retten“ oder dem „Team Liegen lassen“ angehört. Der Wal-O-Mat sei keine „Walempfehlung“, sondern eine Parodie über Wale und Politik, heißt es auf der Website. 

Eine der Aussagen, der man per Klick zustimmen kann oder nicht, ist: „Jede Spinne bei mir zu Hause wird mit einem Marmeladenglas vor die Tür gesetzt.“ Weiter geht es mit Aussagen wie dieser: „Ich liebe es, diesen bewegungslosen Körper im Livestream anzuschauen – meinetwegen könnte das ewig so weitergehen.“ Hat man sich bis zum Ende der Fragen durchgeklickt, dann erfährt man, zu welchem Wal-Lager man gehört.

„Wal-O-Mat“ für Buckelwal: Über 80.000 Seitenaufrufe in wenigen Tagen

„Die Idee ist bei einem Weinabend mit Freunden entstanden“, erzählt Mattheus Berg, 24, der die Website entwickelt hat. „Wir wollten Menschen damit eine Flucht aus dem Alltag ermöglichen und ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern.“ 

Seit Samstagnachmittag sei der „Wal-O-Mat“ online. Seitdem habe sie 80.000 Aufrufe, sagt Berg. Er ist Mitbegründer des Unternehmens „wahlwerkstatt“, welches Parteien unter anderem Unterstützung bei politischem Wahlkampf anbietet.

DPA
ari

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