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Fast im Auto erstickt Die dramatische Rettung einer kleinen Bulldoggen-Dame


Ein Mann sperrte seine Hündin über Stunden in sein Auto - die kleine Bulldogge drohte zu ersticken. In letzter Minute schlugen Retter eine Scheibe ein und beatmeten das Tier mit einer Sauerstoffmaske.

Die Nachlässigkeit eines Hundehalters hätte einer kleinen Hunde-Dame fast das Leben gekostet. Der Mann hatte die Bulldogge am vergangenen Samstagnachmittag in seinem verschlossenen Auto eingesperrt, das im brandenburgischen Bad Saarow bei einer Sommerrodelbahn abgestellt war. Passanten bemerkten, wie die Hündin kaum noch Luft bekam, obwohl der Besitzer die hinteren Fenster einen Spalt weit offen gelassen hatte, berichtet die "B.Z.".

Sie alarmierten Polizei und Feuerwehr, da sich das Tier fast gar nicht mehr in dem Fahrzeug bewegte. Zu diesem Zeitpunkt soll das Auto bereits bis zu vier Stunden abgestellt gewesen sein. Die Beamten konnten den Fahrzeughalter nicht ausfindig machen und zertrümmerten eine Scheibe, um den Hund vor dem drohenden Erstickungstod zu retten.

Als sich der Zustand der dehydrierten Bulldogge noch weiter verschlechterte, legten ihr die Helfer eine Sauerstoffmaske an und versorgten sie mit Wasser. Schließlich brachten sie die Hündin zu einem Tierarzt. Hätte das Tier nur wenige Minuten mehr in dem Auto verbracht, wäre es wohl gestorben, gab der Veterinär an. Er verweigerte am Sonntag zunächst die Rückgabe an den Halter. Sobald es der Bulldogge besser gehen sollte, solle der Mann sie zurückerhalten.

Der Halter wurde wegen Tierquälerei angezeigt und muss auch die Kosten für den Einsatz von Tierarzt und wahrscheinlich auch Polizei und Feuerwehr übernehmen.

Matthias Kahrs mit DPA

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