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Chelsea Clinton: Obama bietet schwangerer Clinton-Tochter Präsidentenlimousine an

Ex-US-Präsident Bill Clinton hat Sorge, dass seine Chelsea am Tag der Geburt ihres Babys im Verkehr stecken bleibt. Präsident Obama hilft aus und bietet ihr die Präsidentenlimosine an.

Obama versteht sich sichtlich gut mit Bill Clinton und dessen Tochter

Obama versteht sich sichtlich gut mit Bill Clinton und dessen Tochter

US-Präsident Barack Obama hat ein Herz für die hochschwangere Tochter seines Amtsvorgängers Bill Clinton: Notfalls will er die eigene Staatslimousine zur Verfügung stellen, damit Chelsea Clinton am Tag ihrer Entbindung nicht im Verkehrschaos von New York stecken bleibt. Bei einer Veranstaltung am Rande der UN-Sitzungswoche in der US-Ostküstenmetropole sagte Obama am Dienstag: "Ich habe gerade mit Präsident Clinton gesprochen: Wenn Chelseas Wehen beginnen, während ich hier rede, wird sie mit meiner Autokolonne den Verkehr bezwingen können."

Während viele New Yorker die jährliche Generaldebatte der UN-Vollversammlung, die am Mittwoch beginnt, wegen der strengen Sicherheitsvorkehrungen und Straßenstaus verfluchen, zeigte sich Obama zum Scherzen aufgelegt. "Eigentlich läuft es unter der Woche ziemlich gut für mich", sagte er bei einer Veranstaltung der Clinton Global Initiative, bevor er die Pointe nachreichte: "Ich weiß gar nicht, was das Problem ist: Jeder flucht über den Verkehr - ich habe davon gar nichts mitbekommen."

Bill Clinton erwartet Enkelkind vor 1. Oktober

Der Grund für das Privileg ist: Wann immer der wohl mächtigste Mann der Welt durch New York fährt, werden die Straßen für die beiden Präsidentenlimousinen und die zahlreichen Begleitfahrzeuge des Sicherheitsdiensts abgesperrt. Regierungsbeamte und Journalisten im Tross des Präsidenten profitieren ebenfalls von der Vorzugsbehandlung.

Wann Chelsea Clinton womöglich in den Genuss des Chauffeurdienstes kommt, ist nicht bekannt, das voraussichtliche Entbindungsdatum wurde nicht publik. Allerdings hat Vater Bill die Hoffnung geäußert, spätestens am 1. Oktober sein erstes Enkelkind im Arm zu halten.

lie/DPA / DPA