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Das Motto war "Porno" Abi-Streich endet für 32 Schüler im Krankenhaus


Magenkrämpfe, Erbrechen, Übelkeit: Nach einer morgendlichen Abi-Feier zeigten Schüler eines Hamburger Gymnasiums Vergiftungssymptome, 32 Kinder kamen ins Krankenhaus. Alkohol hatten sie nicht im Blut.

Eine vermeintliche Massenvergiftung, ein Großeinsatz der Feuerwehr, eine ganze Schule in Aufregung - und noch immer ist alles ein großes Rätsel: Nach einer feucht-fröhlichen Abiturientenfeier am Donnerstagmorgen haben 45 Schüler eines Hamburger Gymnasiums Vergiftungssymptome gezeigt. 32 von ihnen wurden laut "Hamburger Abendblatt" in Krankenhäuser gebracht. Augenzeugen berichten, die Kinder hätten teilweise schwer betrunken gewirkt und seien geschwankt, Feuerwehrleute befürchteten anfangs sogar K.o.-Tropfen. Die Pupillen einiger Schüler waren deutlich erweitert.

Schon das Motto des Abi-Streichs war laut "Bild" mit "Porno" reichlich skurril. Die angehenden Abiturienten brachten Cola- und Limonadeflaschen mit, in welchen die Polizei später Hinweise auf harten Alkohol fand. Am späten Vormittag äußerten die ersten Fünft- und Sechstklässler Beschwerden: Magenkrämpfe, Kopfschmerzen, Übelkeit, manche übergaben sich sogar. Die Feuerwehr rief Großalarm aus. Der erste Verdacht: Alkoholmissbrauch.

Das hat sich derweil nicht bestätigt. Im Blut der behandelten Kinder seien weder Alkohol noch andere schädliche Substanzen gefunden worden, haben die ersten Kliniken vermeldet. Die meisten Kinder konnten noch gestern entlassen werden. Medien mutmaßen nun, es könnte sich um eine Art Massenhysterie gehandelt haben.

car

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