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Ex-Innenminister Brandenburgs in Klinik Jörg Schönbohm geht es nach Schlaganfall wieder besser


Der langjährige Innenminister von Brandenburg, Jörg Schönbohm, hat einen Schlaganfall erlitten. Er wird nach Angaben seiner Frau in einer Berliner Klinik behandelt, sei aber bereits auf dem Weg der Besserung.

Brandenburgs langjähriger Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Schönbohms Frau. Der 74-Jährige sei in ein Berliner Klinikum gebracht worden. Schönbohms Frau bestätigte inzwischen die Angaben.

Die Klinik teilte am Freitag mit, dass Schönbohm bereits auf dem Weg der Besserung sei. Erfreulicherweise hätten die neurologischen Ausfälle abgenommen, so dass der 74-Jährige voraussichtlich in den nächsten Tagen das Benjamin-Franklin-Klinikum verlassen könne, teilte eine Sprecherin der Charité am Freitag mit. Das Klinikum ist auf die Behandlung von Schlaganfall-Patienten spezialisiert. Der gebürtige Brandenburger brachte es in der Bundeswehr bis zum Heeresinspekteur und wurde beamteter Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Als sein Meisterstück gilt die Auflösung der Nationalen Volksarmee der DDR nach der deutschen Wiedervereinigung.

In Berlin wurde Schönbohm 1996 Innensenator, zwei Jahre später wechselte er in die brandenburgische Politik. Von 1999 bis 2009 war der CDU-Politiker Innenminister einer SPD-geführten Koalition in Potsdam. Danach beendete er die aktive Politik, meldete sich aber immer wieder als bekennender Wertkonservativer zu Wort.

kng/DPA DPA

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