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News des Tages: Venezuela: Guaidó schließt US-Militärintervention im Krisenstaat nicht aus

Guaidó schließt US-Militärintervention in Venezuela nicht aus  +++ 13 Menschen bei Polizeieinsatz in Armenviertel von Rio getötet +++ Britischer Schauspieler Albert Finney ist tot +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó am Samstag in Caracas

Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó am Samstag in Caracas

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Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Guaidó schließt US-Militärintervention in Venezuela nicht aus (23.07 Uhr)
  • 13 Menschen bei Polizeieinsatz in Armenviertel von Rio getötet (18.26 Uhr)
  • Britischer Schauspieler Albert Finney ist tot (17.38 Uhr)
  • Zwei Jugendliche bei Konfrontation an Gaza-Grenze erschossen (16.28 Uhr)
  • Britischer Fan mit Katar-Trikot in VAE verhaftet (16.15 Uhr)


Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 23.07 Uhr: Guaidó schließt US-Militärintervention in Venezuela nicht aus +++

Venezuelas Gegenpräsident Juan Guaidó will eine von ihm autorisierte US-Militärintervention in dem Krisenstaat nicht ausschließen. Er werde "alles Notwendige" tun, um Menschenleben zu retten, sagte der Parlamentspräsident am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Er räumte ein, dass ein Eingreifen der USA ein "sehr brisantes Thema" sei.      

+++ 18.26 Uhr: 13 Menschen bei Polizeieinsatz in Armenviertel von Rio getötet +++

Bei einem Polizeieinsatz in einem Armenviertel der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Insgesamt 14 Menschen seien am Freitag mit Schussverletzungen aus drei Favelas im Zentrum Rios in eine Krankenhaus gebracht worden, 13 von ihnen seien mittlerweile gestorben, erklärten die örtlichen Gesundheitsbehörden. Ein Mensch wurde demnach schwer verletzt.     Die Militärpolizei erklärte im Kurzbotschaftendienst Twitter, dass zwölf "Kriminelle" von Schüssen getroffen worden seien. Der Einsatz habe in den Favelas von Fallet, Fogueteiro und Coroa stattgefunden. Diese befinden sich in der Nähe des berühmten Künstlerviertels Santa Teresa.

+++ 17.38 Uhr: Britischer Schauspieler Albert Finney ist tot +++

Der britische Schauspieler Albert Finney ist tot. Der 82-Jährige sei "nach kurzer Krankheit friedlich im Beisein seiner Liebsten entschlafen", sagte ein Sprecher der Familie. Finney erhielt während seiner Karriere vier Oscar-Nominierungen als bester Schauspieler, unter anderem für seine Rolle im Film "Mord im Orient Express" aus dem Jahr 1974, und gewann drei Golden Globes. Für seine Rolle in "Erin Brockovich" (2000) wurde er zudem für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. 

+++ 16.28 Uhr: Zwei Jugendliche bei Konfrontation an Gaza-Grenze erschossen +++

Zwei Jugendliche sind nach palästinensischen Angaben bei gewaltsamen Auseinandersetzungen an der Gaza-Grenze von israelischen Soldaten erschossen worden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 14-Jährigen und einen 18-Jährigen, wie das Gesundheitsministerium in Gaza am Freitag berichtete. 17 weitere Palästinenser seien von Schüssen getroffen und verletzt worden. 

Nach Angaben der Armee versammelten sich rund 6700 Palästinenser an verschiedenen Punkten an der Gaza-Grenze. Sie hätten Steine und Sprengsätze in Richtung des Sicherheitszaunes sowie der Soldaten geworfen, sagte ein Sprecher. Die Soldaten hätten Maßnahmen zur Auflösung angewendet, dabei sei auch scharf geschossen worden.

+++ 16.15 Uhr: Britischer Fan mit Katar-Trikot in VAE verhaftet +++

Nach der Festnahme eines britschen Fußballfans in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist das weitere Schicksal des Mannes unklar. Das Außenministerium in London erklärte, es lasse einem inhaftierten Briten Hilfe zukommen und stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt. Medien zufolge war der 26-Jährige Ende Januar festgenommen worden, weil er während eines Stadionbesuchs bei der Fußball-Asienmeisterschaft ein Trikot Katars getragen hatte. In den Emiraten sind öffentliche Sympathiebekundungen für Katar untersagt. Die VAE gehören zu den Staaten, die im Sommer 2017 eine Blockade über das Nachbarland verhängt hatten. Sie werfen ihm unter anderem vor, Terror zu unterstützen. Katar weist das zurück.

+++ 15.52 Uhr: Schäuble kann Brexit "etwas Gutes" abgewinnen +++

Für Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat der Austritt Großbritannien aus der Europäischen Union nicht nur Nachteile. "Ich hätte mir sehr gewünscht, dass die Briten in der EU bleiben, aber wenn der Brexit wenigstens dazu führt, die verbleibenden Mitglieder zu vereinen, dann hätte er auch etwas Gutes gehabt", sagte Schäuble der neuen Ausgabe der "Wirtschaftswoche". "Der Abschied der Briten zeigt auf einmal, was wir an der EU haben."

+++ 15.43 Uhr: Grundschule bietet nach Ferienende Raum für Trauer um Elfjährige +++

Nach dem noch ungeklärten Todes einer elfjährigen Schülerin beginnt an der Berliner Hausotter-Grundschule nach den Winterferien wieder der Unterricht - allerdings wird dieser Montag (11. Februar) kein normaler Schultag sein. "In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden", schrieb Schulleiterin Daniela Walter an die Eltern der rund 500 Schüler. "Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen", fügte sie hinzu. In Absprache mit der Familie des gestorbenen Mädchens wurde an der Schule ein Trauerraum eingerichtet.

+++ 15.33 Uhr: Deutscher schlägt Iraner Glasflasche auf den Kopf +++

Ein 26-jähriger Deutscher hat im sächsischen Zittau einem Iraner die fremdenfeindliche Parole "Deutschland den Deutschen" zugerufen und anschließend mit einer Glasflasche auf den Kopf des 27-Jährigen geschlagen. Das Opfer erlitt bei der Gewalttat am Donnerstag eine Platzwunde, wie die Polizei in Görlitz jetzt mitteilte. Der Iraner musste von Mitarbeitern des Rettungsdiensts ambulant versorgt werden. Der Täter verließ den Angaben zufolge den Tatort, konnte aber wenig später durch Streifenbeamte des örtlichen Polizeireviers ausfindig gemacht werden. In dem Fall ermittelt nun der Staatsschutz.

+++ 15.03 Uhr: Bedingungsloses Grundeinkommen ist laut Forschern gut für die Gesundheit +++

Das bedingungslose Grundeinkommen wirkt sich positiv auf die Gesundheit von Arbeitslosen aus, beschleunigt aber nicht deren Rückkehr auf den Arbeitsmarkt: Zu diesem Schluss kommen Forscher in der vorläufigen Auswertung eines auf zwei Jahre angelegten Pilotprojekts in Finnland. Die Empfänger des bedingungslosen Grundeinkommens litten demnach weniger unter Stress, Konzentrations- oder Gesundheitsproblemen als eine Kontrollgruppe. "Sie blickten auch zuversichtlicher in die Zukunft", erklärte Minna Ylikännö von der finnischen Sozialversicherungsbehörde (Kela). Ein erhoffter Anreiz für die Arbeitssuche wurde in der Auswertung des Projekts aber nicht nachgewiesen. "Den Empfängern des bedingungslosen Grundeinkommens gelang es weder besser noch schlechter als der Kontrollgruppe, einen Job zu finden", erklärte Forschungskoordinator Ohto Kanninen. 

+++ 13.58 Uhr: Früherer Landesminister Jörg Schönbohm +++

Der CDU-Politiker und frühere Innenminister von Brandenburg, Jörg Schönbohm, ist tot. Er starb in der Nacht zum Freitag im Alter von 81 Jahren, wie die Brandenburger CDU mitteilte. Zuerst hatte radio B2 darüber berichtet. Schönbohm hatte im Jahr 2012 einen Schlaganfall erlitten und später an den Folgen gelitten. 1996 wurde Schönbohm Innensenator in Berlin. Erst zwei Jahre zuvor war er in die CDU eingetreten. 1999 wechselte Schönbohm nach Brandenburg, wo er die zuvor zerstrittene Landes-CDU einte. In Potsdam wurde er wenig später in einer rot-schwarzen Koalition Innenminister und Vize-Regierungschef.

+++ 13.34 Uhr: 14 Tote bei Hauseinsturz in Istanbul - noch acht Vermisste +++

Bei dem Einsturz eines hohen Wohnhauses in Istanbul sind nach Stand mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete Innenminister Süleyman Soylu am Nachmittag - zwei Tage nach dem Kollaps des Hauses, das unterschiedlichen Angaben zufolge sieben oder acht Etagen hatte. Acht weitere Menschen würden weiterhin vermisst, sagte Soylu. 14 Bewohner seien bisher lebendig geborgen worden.

+++ 13.17 Uhr: Abriss der Unglücksbrücke in Genua beginnt +++

Ein halbes Jahr nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua beginnt der Abriss der Überreste des Viadukts. "Das ist ein wichtiger Schritt mit hohem Symbolwert", sagte der Bürgermeister der italienischen Hafenstadt, Marco Bucci. Bis zum Abend sollte in einer komplizierten Aktion ein rund 40 Meter langes Stück des westlichen Überrests in etwa 45 Meter Höhe abgetragen werden.

Am 14. August 2018 war der Viadukt, der als Morandi-Brücke bekannt war, eingestürzt. Zahlreiche Fahrzeuge wurden in die Tiefe gerissen. 43 Menschen kamen ums Leben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 20 Personen sowie gegen den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia. Den Wiederaufbau einer neuen Brücke leitet Stararchitekt Renzo Piano, der ursprünglich aus Genua kommt.

+++ 13.03 Uhr: AfD-Klage erfolgreich - Münster durfte das Licht nicht ausschalten +++

 Die Stadt Münster durfte die Beleuchtung am historischen Rathaus während eines Neujahrsempfangs der AfD nicht ausschalten. Das hat das Verwaltungsgericht Münster am Freitag entschieden. Die Stadt habe mit diesem Schritt gegen das strikte Neutralitätsgebot des Staates gegenüber den Parteien verstoßen, urteilte das Gericht. Dabei sei es egal, ob Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) selbst oder ein ihm untergeordneter Dezernent die Entscheidung getroffen habe. Entscheidend sei, was die Öffentlichkeit als Zeichen nach außen wahrgenommen habe, betonte das Gericht (Az.: 1 K 3306/17). 

Bei dem Empfang der AfD im Februar 2017 hatten Kaufleute am Prinzipalmarkt die Beleuchtung an ihren Geschäften ausgeschaltet. 8000 Menschen demonstrierten gegen den Auftritt der Partei. Die Stadt hatte das Licht außen am Historischen Rathaus nicht eingeschaltet. Die Begründung damals: Die Stadt wolle ein einheitliches Bild abgeben. 

+++ 12.59 Uhr: Sechs Festnahmen in Ghana nach Mord eines Journalisten +++

Nach dem Mord eines Investigativjournalisten, der an der Aufdeckung eines großen Korruptionsskandals im ghanaischen Fußball beteiligt war, sind sechs Verdächtige festgenommen worden. Sie seien befragt worden und inzwischen auf Kaution freigekommen, sagte Polizeisprecher David Eklu. Details zu den Verdächtigen nannte er nicht. Die Ermittlungen zu dem Mordfall dauern noch an.

Unbekannte Angreifer hatten den prominenten Reporter Ahmed Hussein-Suale vor rund vor drei Wochen erschossen. Er hatte an einem enthüllenden Fernsehbeitrag mitgewirkt, der ein Bild von weit verbreiter Korruption im Fußball in Ghana und anderen afrikanischen Ländern zeichnet.

+++ 12.15 Uhr: Mindestens 28 Tote durch gepanschten Schnaps in Indien +++

Mindestens 28 Menschen sind in Indien am Konsum von gepanschtem Alkohol gestorben. Die Opfer stammten aus zwei benachbarten Bezirken in den nordindischen Bundesstaaten Uttar Pradesh und Uttarakhand, wie die Polizei mitteilte. Sie hatten demnach in der Nacht zuvor illegal hergestellten Schnaps getrunken, der vermutlich aus derselben Quelle stammte. Mehrere weitere Menschen seien in ernstem Zustand und würden in Krankenhäusern behandelt. er Konsum von schwarz gebranntem Schnaps ist in Indien weit verbreitet. Er wird viel billiger verkauft als importierte alkoholische Getränke und die etablierten indischen Marken. Immer wieder wird der Schnaps mit Industrie-Alkohol oder anderen Substanzen hergestellt, die zu schweren Vergiftungen führen können. Nach offiziellen Angaben sterben in Indien jedes Jahr rund 1000 Menschen am Konsum von gepanschtem Alkohol.

+++ 12.12 Uhr: Gabriel stellt große Koalition in Frage +++

Der langjährige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel rät seiner Partei, ein Ende der großen Koalition ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Die SPD müsse prüfen, ob der Koalitionsvertrag "ausreichend auf die Herausforderungen von morgen ausgerichtet ist", sagte Gabriel dem "Spiegel". "Mein Gefühl ist, dass er das nicht ist." Die SPD müsse für die Modernisierung von Wirtschaft, Staat und sozialer Sicherheit antreten, sagte Gabriel. "Nur wenn CDU/CSU bereit sind, diese Herausforderungen anzugehen, macht mitregieren Sinn. Wenn nicht, muss man gehen." Im Herbst, wahrscheinlich auf dem Parteitag im Dezember, will die Partei die sogenannte Revisionsklausel beraten.

Diese war als Halbzeitbilanz im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart worden. Es ist bisher unklar, ob die SPD formal über einen Ausstieg aus der Koalition abstimmen wird. Es gibt auch Stimmen dafür, dass ein Ausstieg nur über eine erneute Mitgliederbefragung erfolgen könne. Mit dem neuen Aufschlag für eine milliardenschwere Grundrente für Geringverdiener und einer Abkehr von Teilen der Hartz-IV-Reform geht die SPD-Spitze um Andrea Nahles derzeit spürbar auf einen linken Profilierungskurs, die Union lehnt die meisten Vorschläge bisher ab.

+++ 12.02 Uhr: Zehn Tote bei Feuer in Jugendabteilung vom Fußballklub Flamengo +++

Bei einem Brand in einem Nachwuchszentrum des brasilianischen Fußball-Erstligisten CR Flamengo sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer sei am Morgen in Rio de Janeiro in einem Wohngebäude für junge Spieler ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Laut dem Sender Sporttv waren unter den Opfern sechs Jugendliche und vier Vereinsmitarbeiter. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Medienberichten zufolge waren in dem Gebäude Fußballtalente im Alter von 14 bis 17 Jahren untergebracht. Nach Angaben der Nachrichtenwebsite "G1" brach das Feuer auf dem erst kürzlich eröffneten Gelände des Trainingszentrums Ninho de Urubu gegen 05.00 Uhr aus. Zwei Stunden später brachte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Die Brandursache blieb zunächst ungeklärt. Flamengos Profimannschaft sollte am Freitagmorgen auf dem Gelände trainieren, um sich für das Duell mit dem Stadtrivalen Fluminense am Samstag vorzubereiten.

+++ 11.53 Uhr: Deutsch-französischer Kompromiss im Streit um Nord Stream 2 +++

Deutschland und Frankreich haben ihren Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 beigelegt. Berlin und Paris stellten den anderen EU-Staaten einen neuen Vorschlag zur Überarbeitung der europäischen Gasrichtlinie vor, welcher der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach läge die Zuständigkeit für Pipelines mit Drittstaaten wie Russland bei dem EU-Land, wo die Leitung erstmals auf das europäische Netz trifft.

+++ 10.54 Uhr: Bus mit Arbeitern stürzt acht Meter in die Tiefe - sechs Tote +++

Auf dem Heimweg von einem Bergwerk in einem Kohlegebiet in Sibirien sind mindestens sechs Arbeiter bei einem Busunfall getötet worden. Der Bus sei nahe der Stadt Meschduretschensk von der Straße abgekommen, umgekippt und acht Meter in die Tiefe gestürzt, teilte das Ermittlungskomitee des Gebiets Kemerowo mit. 16 Arbeiter seien verletzt worden, einige seien in einem kritischen Zustand. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. Die Behörden untersuchten auch, ob der Fahrer alle Sicherheitsbestimmungen erfüllt hatte und der Bus für den Transport von Minenarbeitern geeignet war.

+++ 10.32 Uhr: Milliardär Branson will im Juli im eigenen Raumschiff ins Weltall starten +++

Der Chef des privaten Raumfahrtunternehmens Virgin Galactic, Richard Branson, will im Sommer im eigenen Raumschiff ins Weltall starten. Er wünsche sich, dass der Flug mit dem 50. Jahrestag der Mondlandung im Juli zusammenfalle, sagte der britische Milliardär in Washington. Der Unternehmer hatte bereits mehrfach seinen ersten Flug ins All angekündigt, die Termine jedoch immer verstreichen lassen. Nun seien die Vorbereitungen aber fast abgeschlossen, sagte Branson. Bis Juli werde sein Unternehmen "genügend Testflüge" absolvieren. Der nächste Start sei für den 20. Februar vorgesehen.

+++ 10.20 Uhr: Branddrama in Lambrecht: Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung +++

Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus im rheinland-pfälzischen Lambrecht mit fünf Toten gibt es nach ersten Untersuchungen keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen. Es sei anzunehmen, dass das Feuer auf einen technischen Defekt oder auf Fahrlässigkeit zurückzuführen sei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 

Die Ermittlungen zur Brandursache werden sich wegen der großen Menge an Löschschaum hinziehen, das Ergebnis könnte erst in ein paar Tagen feststehen. Die Ursache für den Tod der fünf Opfer soll bei einer Obduktion geklärt werden. Die Toten konnten bislang nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Zu Gerüchten am Brandort, es handele sich um polnische Staatsbürger, erklärte die Staatsanwaltschaft, dies sei "reine Spekulation".

+++ 9.50 Uhr: Prozess zu Mordfall Susanna beginnt am 12. März in Wiesbaden +++

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 14-jährigen Susanna aus Mainz beginnt am 12. März vor dem Landgericht Wiesbaden. Das Gericht eröffnete das Hauptverfahren gegen den 21-jährigen Verdächtigen Ali B., wie am Freitag mitgeteilt wurde. Die Anklage wurde demnach ohne Einschränkungen zugelassen. Das Landgericht setzte Verhandlungstermine bis Anfang Mai an. Jedoch dürften noch weitere Termine folgen.    

Die Staatsanwaltschaft wirft B. vor, die 14-jährige Susanna F. aus Mainz Ende Mai 2018 vergewaltigt und aus Heimtücke ermordet zu haben. Die Leiche des Mädchens wurde zwei Wochen nach dem Verschwinden des Mädchens gefunden. Der Fall sorgte auch politisch für Aufsehen. B. gestand die Tötung des Mädchens, bestritt jedoch eine Vergewaltigung. Außerdem werden ihm zwei weitere Vergewaltigungen vorgeworfen.

+++ 9.04 Uhr: Berichte: Elitesoldat der Bundeswehr unter Rechtsextremismusverdacht suspendiert +++

Die Bundeswehr hat Medienberichten zufolge einen Soldaten der Elitetruppe KSK unter Rechtsextremismusverdacht suspendiert. Wie die "Bild"-Zeitung und der "Spiegel" berichteten, wurde gegen den Oberstleutnant ein Dienst- und Uniformverbot ausgesprochen. Der "Bild"-Zeitung zufolge fiel das KSK-Gründungsmitglied im Zuge der Ermittlungen gegen den rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. auf, der einen Anschlag geplant haben soll.     In überwachten Telefonaten soll der KSK-Soldat sinngemäß gesagt haben, der Staat habe die Lage aufgrund der großen Zahl von Flüchtlingen nicht mehr im Griff. Deshalb müssten die Dinge nun selbst in die Hand genommen werden.

+++ 9.02 Uhr: 46-Jähriger im Saarland auf offener Straße erschossen +++

Im saarländischen Püttlingen ist ein 46-jähriger Mann auf offener Straße erschossen worden. Eine 57-jährige Verdächtige wurde nach der Tat vom Donnerstagabend noch am Tatort festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Die Tatwaffe war demnach eine Pistole, weitere Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Hintergründe und das Motiv der Tat waren zunächst unklar. Die Polizei ermittelt.

+++ 8.33 Uhr: Meth für 800 Millionen Euro entdeckt - "Ice-Tsunami" verhindert +++

Mit dem Fund von mehr als 1,7 Tonnen Meth-Amphetamin in den USA ist der Polizei ein großer Schlag gegen die internationale Drogen-Mafia gelungen. Das Rauschgift wurde in zwei Containern entdeckt, die von Kalifornien nach Australien geschmuggelt werden sollten, wie die australische Polizei mitteilte. Zudem wurden 25 Kilogramm Kokain und fünf Kilogramm Heroin sichergestellt. Der Marktwert der Drogen liegt bei insgesamt mehr als 800 Millionen Euro.

Das Meth-Amphetamin - auch bekannt als Meth, Crystal Meth oder Ice - wurde bereits am 9. Januar sichergestellt, noch bevor es verschifft werden konnte. Der Fund war von den australischen Behörden bislang nicht bekanntgegeben worden. In Melbourne wurden am Donnerstag sechs Verdächtige verhaftet, neben vier Australiern auch eine US-Amerikanerin und ein US-Amerikaner. Bei einer Verurteilung droht ihnen lebenslange Haft. Den Ermittlern zufolge steckt hinter der Lieferung ein Drogenkartell aus Mexiko, das mit kriminellen Motorrad-Gangs in den USA zusammenarbeitet und Komplizen in Australien hat. Ein Polizeisprecher in Melbourne sagte, mit dem Fund habe verhindert werden können, dass ein "Ice-Tsunami" über Australien hereinbreche. Damit seien viele Millionen Drogen-Geschäfte unterbunden worden. Die Designer-Droge ist auch in Australien verbreitet.

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+++ 8.15 Uhr: Deutschlands Exporte 2018 auf neuem Rekordhoch +++

Deutschlands Exporte haben im vergangenen Jahr ungeachtet von zunehmenden Handelsstreitigkeiten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Unternehmen führten 2018 Waren im Wert von knapp 1,318 Billionen Euro aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Berechnungen mitteilte. Das waren 3,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Importe stiegen im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 1,090 Billionen Euro.

+++ 7.38 Uhr: 39-Jähriger stirbt nach Brand in Rüsselsheim +++

Bei einem Wohnungsbrand in Rüsselsheim ist am Donnerstagabend ein Mann gestorben. Der 39-Jährige könnte in Panik wegen des in einer anliegenden Wohnung ausgebrochenen Feuers aus seiner im dritten Stock gelegenen Wohnung in die Tiefe gesprungen sein, teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit. Der Mann war demnach leblos neben dem Wohnhaus gefunden worden, Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. In der Wohnung entdeckten die Ermittler ein schwer verletztes neun Jahre altes Mädchen. Das Kind kam ins Krankenhaus. Die Brandursache war zunächst unklar, die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

+++ 5.42 Uhr: Fünf Tote bei Wohnhausbrand in Rheinland-Pfalz +++

Bei einem Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses im rheinland-pfälzischen Lambrecht sind fünf Menschen ums Leben gekommen. "Es sind keine Kinder dabei", sagte ein Polizeisprecher. Nähere Informationen zu den Toten konnte er noch nicht geben. "Es sind noch nicht alle identifiziert."

Das Feuer war am Donnerstag um 23.30 Uhr ausgebrochen, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilten. Die Brandursache des Feuers im Landkreis Bad Dürkheim sei noch unklar. Der Brand sei von Bewohnern aus dem Haus gemeldet worden, sagte der Sprecher. Die anderen Wohnungen seien geräumt worden. Verletzungen hätten die übrigen Bewohner nicht erlitten. "Aktuell laufen noch Nachlöscharbeiten", sagte der Sprecher. Die Höhe des Sachschadens liegt den Angaben zufolge bei mehreren hunderttausend Euro.

+++ 3.54 Uhr: Thailändischer Junta-Chef und Schwester des Königs treten bei Wahl an +++

Bei der Parlamentswahl in Thailand wollen sich sowohl Junta-Chef Prayut Chan-O-Cha als auch Prinzessin Ubolratana um das Amt des Regierungschefs bewerben. Prayrut kündigte an, bei der Wahl im März als Kandidat der Partei Phalang Pracharat für das Amt des Ministerpräsidenten antreten zu wollen. Prinzessin Ubolratana Rajakanya, die ältere Schwester des Königs, wird für die Partei Thai Raksa Chart kandidieren, wie Parteichef Preechapol Pongpanich sagte.

+++ 3.13 Uhr: Bericht: AfD will früheren Neuköllner Bezirksvorstand ausschließen +++

Die AfD hat einem Medienbericht zufolge ein Parteiausschlussverfahren gegen ihren früheren Neuköllner Bezirksvorstand Tilo Paulenz eingeleitet. Das habe der Landesvorstand der Partei beschlossen, berichtet die Zeitung "Die Welt". Als Grund würden seine Kontakte ins rechtsextreme Milieu genannt. Namentlich genannt wird Paulenz auch im aktuellen Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz, laut dem die AfD als "Prüffall" bearbeitet wird. Dort steht, Paulenz sei "in neonazistischen Zusammenhängen in Erscheinung getreten". Laut "Welt" ist Paulenz zudem einer der Tatverdächtigen bei einer seit 2016 andauernden Serie von rechtsextremistischen Anschlägen in Berlin-Neukölln.    

Der Verfassungsschutz hatte die AfD Mitte Januar zu einem sogenannten Prüffall erklärt, bei dem offen zugängliche Quellen ausgewertet werden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht bei der AfD "erste tatsächliche Anhaltspunkte" einer gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichteten Politik.

+++ 2.34 Uhr: Kronprinz soll vor Khashoggi-Mord von "Kugel" gegen Journalisten gesprochen haben +++

Neue US-Geheimdiensterkenntnisse im Mordfall Jamal Khashoggi stärken einem Medienbericht zufolge den Verdacht gegen den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Die "New York Times" berichtete, der Kronprinz habe einem Mitarbeiter rund ein Jahr vor der Ermordung des Journalisten gesagt, er würde gegebenenfalls "mit einer Kugel" gegen Khashoggi vorgehen. Unklar sei aber, in wie weit das wörtlich gemeint gewesen sei.    

Die Zeitung beruft sich auf ein von US-Geheimdiensten abgehörtes Gespräch zwischen dem mächtigen Thronfolger und einem Mitarbeiter im September 2017. Das aufgezeichnete Gespräch wurde demnach erst kürzlich schriftlich festgehalten. Mohammed bin Salman sagte demnach, der in Washington im Exil lebende Khashoggi müsse nach Saudi-Arabien gelockt oder mit Gewalt zurückgeholt werden. Wenn das nicht gelinge, würde er "mit einer Kugel" gegen den regierungskritischen Journalisten vorgehen.

+++ 0.25 Uhr: Bericht: US-Militär bereitet Abzug aus Syrien bis Ende April vor +++

Das US-Militär bereitet sich laut einem Medienbericht darauf vor, die rund 2000 amerikanischen Soldaten in Syrien bis Ende April komplett abzuziehen. Ein wesentlicher Teil der Truppen solle das Land bereits Mitte März verlassen und der komplette Abzug bis Ende April vollzogen sein, sofern die Regierung von Präsident Donald Trump nicht ihren Kurs ändere, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Verweis auf amtierende und ehemalige Regierungsvertreter. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums wollte sich auf Anfrage nicht zum Zeitplan des Rückzugs äußern.

+++ 00.03 Uhr: Leiche von Fußballer Emiliano Sala identifiziert +++

Die aus dem abgestürzten Flugzeug im Ärmelkanal geborgene Leiche ist als die des Fußballes Emiliano Sala identifiziert worden. Das teilte die britische Polizei am späten Donnerstagabend mit. Die einmotorige Propellermaschine mit dem 28-jährigen Fußballer und dem britischen Piloten war am 21. Januar rund 20 Kilometer nördlich der Kanalinsel Guernsey vom Radar verschwunden.

Sala wollte am 21. Januar von Frankreich aus zu seinem neuen Verein nach Wales fliegen. Über dem Ärmelkanal verschwand die Propellermaschine mit dem 28 Jahre alten Fußballer und seinem Piloten aber von den Radarschirmen. In der später georteten Maschine wurde dann die Leiche entdeckt. Versuche, das Flugzeug zu bergen, blieben bisher erfolglos, zuletzt unter anderem wegen schlechter Wetterbedingungen. Die Maschine soll sich im Ärmelkanal in einer Tiefe von rund 67 Metern nördlich der Kanalinsel Guernsey befinden.

vit / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg