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Französisches Magermodel: Isabelle Caro ist tot

Sie wurde weltberühmt, als sie mit einer spektakulären Fotoserie auf ihr Schicksal Magersucht aufmerksam machte. Nun ist Isabelle Caro gestorben. Medienberichten zufolge starb die als "Magermodel" bekannt gewordene Caro bereits vor mehreren Wochen an einer Lungenentzündung.

Sie war 1,64 groß und wog nur 31 Kilo, als sie sich als abschreckendes Beispiel für Magersucht von Starfotograf Oliviero Toscani fotografieren ließ: Das französische Model Isabelle Caro ist tot. Sie sei bereits Mitte November nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt wegen einer Lungenentzündung gestorben, berichtete die Website 20minutes.ch. Nach Informationen von "Paris Match" starb Caro, deren Alter mal mit 28, mal mit 30 angegeben wurde, in einem Krankenhaus in Tokio. Ihre Eltern haben die Nachricht über das Netzwerk Facebook mitgeteilt.

Ein Freund des Models, der Schweizer Sänger Vincent Bigler, bestätigte auf seiner Webseite den Tod Caros. "20 Minuten" zitierte Bigler mit den Worten: "Sie kam vor 15 Tagen ins Krankenhaus. Zum Schluss war sie sehr müde."

"Magersüchtig im Gehirn"

Die junge Frau hatte sich 2007 von Toscani unbekleidet für eine Schockkampagne fotografieren lassen, um auf die Gefahr der Magersucht aufmerksam zu machen. Die Bilder der ausgemergelten, bereits vom Tode gezeichneten jungen Frau hatten damals großes Aufsehen erregt.

Caro litt seit ihrem 13. Lebensjahr an der Krankheit. Mehrfach hungerte sie sich nahe an den Tod heran und kam ins Krankenhaus. "Man wird mit grässlichem Essen vollgestopft wie eine Mastgans. Man wird gezwungen zuzunehmen. Und kaum wird man entlassen, nimmt man alles wieder ab. Jedenfalls war das bei mir so", erzählte Isabelle über ihre Therapien.2006 fiel sie vorübergehend ins Koma, als sie nur noch 25 Kilogramm wog. Anfang dieses Jahres hatte sie angekündigt, gegen ihre Krankheit kämpfen zu wollen und hatte nach eigenen Angaben wieder ein Gewicht von 42 Kilogramm erreicht. Vor zwei Jahren veröffentlichte Caro ihre Autobiografie mit dem Titel "Das kleine Mädchen, das nicht dick werden wollte".

Der Fotograf Oliviero Toscani sagte zum Tod des magersüchtigen Models Isabelle Caro: "Sie war ein sehr krankes Mädchen, krank mehr im Kopf als in ihrem Körper." Wie alle Menschen, die unter dieser Störung litten, sei sie "magersüchtig im Gehirn" gewesen, erklärte Toscani italienischen Medien.

tkr/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.