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Herzergreifende Beziehung: Mann verliebt sich in Schwester seines Organspenders

Als bei Connor Rabinowitz ein Herzfehler festgestellt wird, brauchte er schnell einen Spender. Nach der Transplantation entsteht eine Liebesgeschichte, die Hollywood nicht besser schreiben könnte.

Für Connor Rabinowitz aus dem US-Bundestaat Minnesota ist wirklich alles gut ausgegangen: Er erhielt ein dringend benötigtes Spenderherz und fünf Jahre später hat er eine glückliche Beziehung mit der Schwester seines verstorbenen Lebensretters. Nachdem bei dem damals 17-Jährigen ein angeborener Herzfehler festgestellt worden war und er die überraschende Hiobsbotschaft bekommen hatte, dass er ohne Spenderherz sterben würde, sah zunächst nichts nach einem Happy End aus.

Connor war ein gesunder Teenager, als er mit 17 Jahren glaubte, er habe sich eine Grippe eingefangen. Eines Morgens wachte er schweißgebadet auf - sein vergrößertes Herz schlug ihm bis zum Hals. Als er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, folgte die Diagnose, die sein Leben für immer verändern sollte. Die Ärzte sagten ihm, dass er ohne Spenderherz sterben würde. Dann folgte die schwierigste Zeit im Leben des Teenagers - das Warten auf ein passendes Herz.

"Es war der beste Tag meines Lebens"

Ungefähr 500 Kilometer entfernt, im Nachbarstaat South Dakota, spielte sich zu der Zeit eine ganz andere Tragödie ab. Der 22-jährige Kellen Roberts verstarb nach einer Schlägerei in einer Bar, bei der er sich schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte. Für Familie Roberts eine Tragödie, die ihr Leben verändert, für Connor Rabinowitz jedoch bedeutete das Spenderherz von Kellen Roberts vor allem eins: Leben. "Es war der beste Tag meines Lebens, aber ich wusste, jemand war für mich gestorben“, erzählte er der britischen Nachrichtenseite "Daily Mail". Während er sich nach der Operation langsam erholte, plagten den Teenager auch Gewissensbisse: "Ich fühlte mich unwürdig, weil ich etwas mit dem Tod dieses Menschen zutun hatte. Das bereitete mir einige Zeit Probleme." Er entschied sich, einen Brief an die Familie seines Spenders zu schreiben und schon sechs Monate darauf besuchte er Kellen Roberts‘ Angehörige in Seattle.

Bei dieser Reise kam es zur ersten Begegnung zwischen Connor Rabinowitz und Erin Roberts, der Schwester seines Spenders - und es war Liebe auf den ersten Blick. "Ich sah Erin zum ersten Mal […] Unsere Augen trafen sich, und ich war ergriffen. Erin fühlte die Verbindung auch, aber sie versuchte es zu ignorieren, weil ich zu jung war", so der heute 25-jährige Rabinowitz. "Ich besuchte sie noch zwei Mal […] Wir fühlten uns einander sehr vertraut, als ob wir uns schon das ganze Leben kennen würden." Die beiden sollten jedoch erst fünf Jahre später ein Paar werden.

"Kellen ist in Gedanken immer bei mir"

Nachdem die Sozialpädagogin und der Techniker für Herzkreislaufmaschinen für einige Jahre den Kontakt verloren hatten, fanden sie sich 2010 über Facebook wieder - und dann ging alles ganz schnell. Er besuchte sie und "nachdem er wieder weg war, konnte ich nicht mehr aufhören an ihn zu denken", sagte Erin Roberts der "Daily Mail". Die beiden begannen eine Fernbeziehung.

"Kellen ist in Gedanken immer bei mir – und, offensichtlich, in meinem Herzen. […] Er ist mein Held und mein Schutzengel und für die Entscheidung, seine Organe zu spenden, werde ich ihm immer dankbar sein", sagte Rabinowitz dem "West Seattle Herald". Das Paar ist sich des großen Opfers bewusst, das ihre Liebe ermöglichte. Dem "Star Tribune" sagte Erin Roberts: "Ich glaube, mein Bruder hat Connor für mich ausgesucht, sozusagen als letztes Geschenk."

Alexander Meyer-Thoene
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.