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Anti-Langeweile Dieser junge Mann zockt in der S-Bahn PS4 wie im eigenen Wohnzimmer

Mann zockt in S-Bahn Playstation
Der Mann platzierte auf den Sitzen gegenüber einen riesigen Bildschirm
© Kilian S./Jodel.com/Montage FMG/Kilian S./FMG
Ein Unbekannter reiste am Montag mit Fernseher und Playstation in der S-Bahn Richtung Homburg (Saarland) nach Kaiserslautern und vertrieb sich mit Zocken die Langeweile. Das umfangreiche Entertainment sorgte für zahlreiche Belustigung im Netz.

"100€ und 3h ICE oder 10€ und 8h Bimmelbahn?" Ein junger Mann entschied sich für die kostengünstigere Variante und reiste bequem mit einem voll ausgestatteten Entertainment gegen Langeweile in der S-Bahn Richtung Homburg (Saarland) nach Kaiserslautern. 

Während die einen ein Buch lesen oder sich unterhalten - gehen andere wiederum ihrer Zocker-Leidenschaft nach. Regionalbahnen verfügen mittlerweile über 220-Volt-Steckdosen und so nahm der Unbekannte seinen Fernseher, der mehr als zwei Plätze in Anspruch nahm, mit auf seine Reise, schloss Playstation und Co. an einen Mehrfachstecker an und los ging's. Zahlreiche Mitreisende fotografierten und posteten das ungewöhnliche Geschehen, weshalb der Ausflug viral ging und bei der Social-Media-App "Jodel" in zwei Tagen über 21.000 Likes sammelte.

Amüsement statt Ärger

Das Blockieren mehrerer Sitze trotz Platzmangel sowie sein ungewöhnliches Verhalten störte wohl weder Schaffner noch Mitreisende, sondern sorgte bei allen für Belustigung. Ein Redakteur der "Funke Medien" interviewte daraufhin einen Mitfahrer namens Kilian S., der berichtete: "Den Ton hatte er aus. Und jeder, der an ihm vorbeigegangen ist, hat gegrinst. Irgendwann hat sich ein anderer Fahrgast dazugesetzt und sie haben über die Schwierigkeit der Spiele gefachsimpelt." Auf der langen Strecke liefen mal das Fußball-Game "FIFA", dann "Dragonball-Z" und zuletzt das Rollenspiel "The Elder Scrolls V: Skyrim".

Auch ein Bahn-Sprecher bestätigte der "Bild"-Zeitung: "So einen Fall hatten wir noch nie. Prinzipiell haben wir Fernseher und Spielkonsolen nicht extra in unseren Beförderungsbedingungen berücksichtigt. Aber da offensichtlich genug Platz war und kein anderer Kunde gestört wurde, sehen wir da kein Problem drin."

dm

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