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15- bis 25-Jährige Neue Studie: So anfällig sind deutsche Jugendliche für populistische Argumente

Viele junge Menschen in Deutschland sind nach Ansicht von Experten anfällig für populistische Argumentationsmuster. Das ist das Ergebnis der Shell-Jugendstudie, die am Dienstag in Berlin präsentiert wurde. So gaben beispielsweise 68 Prozent der befragten 15- bis 25-Jährigen an, dass die Aussage «In Deutschland darf man nichts Schlechtes über Ausländer sagen, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden» voll und ganz oder eher stimme. Auch die Bedeutung von Umweltthemen für junge Menschen zeigt sich in der Studie. Kein Thema scheint so viele von ihnen zu ängstigen wie die Verschmutzung der Umwelt. 71 Prozent der 12- bis 25-Jährigen gaben in einer Befragung an, das Thema mache ihnen Angst. In der vergangenen Studie aus dem Jahr 2015 hatte noch die Angst vor Terroranschlägen dominiert. Seit 1953 beauftragt Shell nach eigenen Angaben Wissenschaftler und Institute mit der Erstellung von Studien, um Einstellungen von jungen Menschen in Deutschland zu dokumentieren.
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Die Shell Jugendstudie offenbart, dass viele Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren anfällig für populistische Argumentationsmuster sind. So stimmen 68 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass man in Deutschland schnell als Rassist bezeichnet werde.

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