HOME

Wetter-Chaos in Paris: Schmausen wie feine Pinkel - Bedürftige erhalten Spende von Luxus-Gastronom

Paris versank im Schneechaos, und ein Caterer drohte auf seinen Nahrungsmitteln sitzen zu bleiben. Per Twitter verschenkte er seine Leckereien an Bedürftige.

Verschiedene mit Früchten verzierte Gebäckstücke

Feines Gebäck und kleine Häppchen, hübsch angerichtet serviert Mathieu Bernardon seinen Gästen Köstlichkeiten. (Symbolfoto) 

DPA

Vergangene Woche schneite es das erste Mal seit Jahren stark in Paris, und die Stadt stand still. Der öffentliche Nahverkehr kam zum Erliegen, rund um Paris wurden 700 Kilometer Stau gemessen, und der Eiffelturm war zeitweise geschlossen.

Die Pariser trauten sich nicht aus dem Haus, das bekam auch Luxus-Caterer Mathieu Bernardon zu spüren. Einer seiner Kunden stornierte eine Bestellung für siebzig Gäste für den Folgetag. Aufgrund der Wetterbedingungen konnten die Gäste nicht anreisen. Da waren die Nahrungsmittel aber schon gekauft und zum Teil vorbereitet. Bernardon fand sich mit 18 Kilo Kartoffeln, 11 Kilo Aufschnitt und mehreren bereits gebackenen Zitronen-Tartes wieder. Unvorstellbar für den Gastronom, die Lebensmittel wegzuwerfen, aber einen neuen Auftrag würde er innerhalb von wenigen Stunden nicht mehr landen können. Also entschloss sich Bernardon, per Twitter eine Organsation zu finden, an die er das teure Essen spenden konnte. 

 "Ein Kunde hat soeben, aufgrund der Wetterbedingungen, einen Auftrag storniert. Das ist für uns die Möglichkeit den Ärmsten zu helfen. Wir haben mehr als 70 Mahlzeiten zu vergeben und suchen einen Verein um diese Bürgeraktion zu verwirklichen #ParisSousLaNeige"

Zitronen-Tarte und Sandwiches für Bedürftige 

Innerhalb von wenigen Stunden wurde der Aufruf siebentausend Mal retweetet. Nach kurzer Zeit meldete sich "Equoevento Paris" bei Mathieu Bernardon. Normalerweise sammelt die Organisation Nahrungsmittel, die nach großen Events wie Messen oder Hochzeiten übrig bleiben und verteilt sie an Bedürftige. Zusätzlich entschied der Gastronom, das Kollektiv "Ultras Paris Solidarité" mit Sandwiches zu beliefern - auch sie wurden an Bedürftige verteilt.

Anders als sonst konnten Equoevento Paris dieses Mal nicht nur übrig gebliebene Appetithäppchen verteilen, sondern ein winterliches Festmahl auftischen. Sechzig bedürftige Menschen konnten Salat mit Shrimps, Rindfleisch Tataki, gebratenen Lachs und Zitronen-Tarte mit Baiserhaube genießen. Mathieu Bernardon möchte die Kooperation mit Equoevento Paris nun ausbauen. 


ar
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.