Nach dem schweren Erdbeben vor der Küste der südphilippinischen Provinz Sarangani hat das US-Tsunami-Warnzentrum seine Tsunami-Warnung aufgehoben. Die Entwarnung kam mehrere Stunden nach dem Beben der Stärke 7,8, das am Morgen (Ortszeit) Teile der Insel Mindanao erschüttert hatte. Die Behörde hatte zuvor vor bis zu drei Meter hohen Wellen in dem südostasiatischen Inselstaat gewarnt.
Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) behielt seine Warnung für die Küstenregionen zunächst noch aufrecht. Die Behörde hatte kurz nach dem Beben Flutwellen in sechs Gebieten mit einer Höhe von bis zu 1,4 Metern verzeichnet.
Kleine Flutwellen in Indonesien
Auch in östlichen Teilen Indonesiens, wo die Erdstöße ebenfalls zu spüren waren, registrierte die Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) an mehreren Messstationen kleine Tsunami-Wellen. Der Meeresspiegel stieg hier aber nur leicht an. Auch hier wurde die Tsunami-Warnung mittlerweile aufgehoben.
Derweil ist das genaue Ausmaß der Schäden weiter unklar. Mehrere Gebäude auf Mindanao stürzten teilweise oder ganz ein, wie auf in sozialen Medien verbreiteten Videos zu sehen war. Der philippinischen Polizei zufolge sollen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen sein. Der Katastrophenschutz sprach von möglicherweise acht Toten, die Zahl müsse aber noch überprüft werden, hieß es.
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