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Sachsen-Anhalt: Drehgestelle von Intercity brannten

Bei einem Intercity der Deutschen Bahn sind Drehgestelle in Brand geraten. Da sich starker Rauch entwickelte, mussten die Fahrgäste den betroffenen Wagen und in andere Waggons umziehen. Dennoch schaffte es der Zug bis in einen sicheren Bahnhof.

Bei einem Intercity (IC) von Leipzig nach Köln sind am späten Montagnachmittag im Raum Köthen in Sachsen-Anhalt die Drehgestelle des ersten Wagens in Brand geraten. Es habe sich starker Rauch entwickelt, sagte eine Bahnsprecherin am Abend auf Anfrage. Die Fahrgäste mussten den Wagen verlassen und in die anderen Waggons des Zuges umsteigen. Nach Angaben eines Feuerwehr-Sprechers waren Menschen nicht in Gefahr. Der Brand sei schnell gelöscht worden.

Der Vorfall habe sich im Landkreis Anhalt-Bitterfeld auf freier Strecke ereignet, sagte die Bahnsprecherin. Nach dem Löschen des Brandes sei der komplette Zug zum Bahnhof Köthen gefahren. Dort hätten die Passagiere in einen anderen IC umsteigen müssen, um ihre Reise fortsetzen. Die Strecke war 45 Minuten gesperrt. Rund 150 Reisende waren von dem Vorfall betroffen.

Im vergangenen Oktober musste die Bahn alle 67 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ ICE T mit Neigetechnik aus dem Verkehr ziehen, weil Zweifel an der Sicherheit der Achsen bestanden.

DPA / DPA
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