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Ski-Unglück: Althaus kann wieder laufen

Nach seinem schweren Ski-Unfall macht der CDU-Politiker Dieter Althaus in der Reha gute Fortschritte: Er kann wieder gehen und darf auch fernsehen. Seine Ehefrau ist zu ihm in die Klinik am Bodensee gezogen. Gutachten, die den Unfall endlich aufklären könnten, erwartet die Staatsanwaltschaft Mitte Februar.

Die Ehefrau des bei einem Skiunfall schwer verletzten thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) ist zu ihrem Mann in die Rehabilitationsklinik in Allensbach am Bodensee gezogen. Klinikdirektor Bruno Crone sagte der "Bild am Sonntag": "Die ständige Anwesenheit von Frau Althaus unterstützt den Heilungsprozess."

Die Ehefrau kenne ihn am besten und könne mithelfen, sein Gedächtnis durch Gespräche zu reaktivieren. In der Reha-Einrichtung, in der der Politiker wegen eines Schädel-Hirn-Traumas behandelt wird, teilt sich das Ehepaar ein 25 Quadratmeter großes Krankenzimmer. "Mein Mann fühlt sich wohl am Bodensee. Es geht ihm langsam ein bisschen besser", sagte Katharina Althaus der Zeitung.

Klinikdirektor Crone zufolge darf Dieter Althaus seit Freitag wieder fernsehen. "Die Ärzte konnten die Schmerz- und Beruhigungsmittel reduzieren. Herr Althaus kann wieder alleine gehen, er braucht keinen Rollstuhl mehr, hakt sich nur manchmal beim Gehen bei seiner Frau ein", sagte Crone weiter. Nach Einschätzung des Klinikdirektors wird "die Therapie noch vier bis acht Wochen dauern". Katharina Althaus sagte: "Er braucht sehr viel Geduld. Ruhe ist nach wie vor die beste Medizin für ihn."

Die Gutachten in dem Fall werden nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Leoben (Steiermark) voraussichtlich erst Mitte Februar vorliegen. "Erst danach werden wir über die weiteren Schritte entscheiden", betonte Staatsanwalt Walter Plöbst am Freitag.

Plöbst bestritt deutsche Presseberichte, er habe erklärt, Althaus sei bei seinem schweren Skiunfall am Neujahrstag 2009 mit einer Fahrgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern in eine entgegenkommende Piste eingefahren.

Beim Zusammenprall von Althaus mit der 41-jährigen Beata Christandl am Neujahrstag hatte die Frau tödliche Kopfverletzungen erlitten. Althaus selbst zog sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu. Der CDU-Politiker befindet sich seit Mitte Januar zur Rehabilitation in einer Spezialklinik am Bodensee.

AFP/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.