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Sommerwetter in Deutschland: Pfingsten wird heiß und trocken

Am vergangenen Wochenende begann der meteorologische Sommer - und der macht seinem Namen an Pfingsten alle Ehre. Es werden Rekordwerte von bis zu 36 Grad im Schatten erwartet.

Das Wetter an Pfingsten wird hochsommerlich heiß. Abkühlung versprechen Eis und Wasser, abends teilweise auch Gewitter

Das Wetter an Pfingsten wird hochsommerlich heiß. Abkühlung versprechen Eis und Wasser, abends teilweise auch Gewitter

Der Frühling hat vor allem die Sonnenanbeter schwer enttäuscht: Es war viel zu kalt. Die Temperaturen in Deutschland lagen teilweise sogar unter den langjährigen Mittelwerten. Doch jetzt holt das Wetter, passend zu den Pfingstfeiertagen, auf, was es dieses Jahr bisher an Sonne und Wärme versäumt hat. Ab Freitag sagt das Portal wetter.net den Sommer voraus: "Dann sollte es bereits im Südwesten des Landes für Werte bis 31 Grad im Schatten reichen. Samstag, Pfingstsonntag, Pfingstmontag und auch am Dienstag scheint die Hitzewelle durchgehend anzudauern. Die Spitzenwerte dürften dabei bei 35, vielleicht sogar am Dienstag im Osten bei 36 Grad im Schatten liegen."

Es kann also gleich mit mehreren Hitzetagen, sprich Tagen, an denen die Temperatur die 30-Grad-Marke erreicht, gerechnet werden. Diplom-Meteorologe Dominik Jung sagt: "Für Anfang Juni sind das Rekordwerte. Höher geht es für diese Jahreszeit eigentlich kaum noch."

Damit Sie wissen, an welchem Tag der Badesee, ein Tagesausflug oder ein kühles Getränk auf dem Balkon bei Ihnen auf dem Programm stehen sollte - hier die Höchstwerte der Hitzewelle an Pfingsten:

Freitag: 21 bis 31 Grad, bis 10 Sonnenstunden
Samstag: 25 bis 33 Grad, bis 16 Sonnenstunden
Pfingstsonntag: 25 bis 35 Grad, bis 16 Sonnenstunden
Pfingstmontag: 27 bis 35 Grad, bis 13 Sonnenstunden
Dienstag: 25 bis 36 Grad, bis 14 Sonnenstunden

Zum Vergleich - in Spanien, Italien und Frankreich erreichen die Temperaturen höchstens die 32-Grad-Marke. Urlaub daheim lohnt sich also über Pfingsten.

Stephanie Beisch
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.