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"Aktenzeichen XY" rollt auf: Hat Heinz Horst Mergelsberg seine Frau getötet und sich ins Ausland abgesetzt?

Seit 25 Jahren fehlt von Heinz Horst Mergelsberg jede Spur. Die Polizei vermutete, dass er sich mit seiner Frau ins Ausland abgesetzt hat - bis sie deren Leiche findet. Nun wenden sich die Ermittler an die Öffentlichkeit und fahnden mit neuem Bild nach dem Mann.

Das Ehepaar Mergelsberg war 1994 verschwunden. Die Leiche der Frau wurde 2003 aus dem Rhein gezogen. 

Das Ehepaar Mergelsberg war 1994 verschwunden. Im selben Jahr wurde eine Frauenleiche aus dem Rhein gezogen. Erst 2003 konnte diese als Leiche von Helga Mergelsberg identifiziert werden.

Am 28. Februar 1994 zog die Polizei aus dem Rhein eine Frauenleiche. Die Unbekannte steckte verschnürt in einem schwarzen Reiseledersack, der mit einem Tauchergürtel zusammengehalten und mit Bleigewichten beschwert war. Dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein musste, war offensichtlich. Doch wer die Tote war, konnte das damals zuständige Polizeipräsidium Wiesbaden neun Jahre lang nicht klären. 

Erst eine Gesichtsrekonstruktion und die Veröffentlichung des dadurch entstandenen Bildes brachte die Ermittler weiter. Ein DNA-Test belegte schließlich zweifelsfrei: Bei der Toten handelt es sich um Helga Mergelsberg.

Ein überraschender Befund, ging doch die Polizei bis dahin davon aus, dass die damals 56-Jährige sich 1994 zusammen mit ihrem Ehemann Heinz Horst Mergelsberg ist Ausland abgesetzt hatte. Gegen diesen liegt nämlich seit jener Zeit ein internationaler Haftbefehl wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges in Millionenhöhe vor. Er war damals beim Flughafenbetreiber Fraport beschäftigt und hatte nebenberuflich eine Anlagefirma MOT (Main Option Trading) in Frankfurt am Main betrieben.

Polizei hofft auf Hilfe von "Aktenzeichen XY"-Zuschauern 

Doch nach dem Leichenfund verdächtigt die Polizei den Gesuchten, seine Frau getötet zu haben und anschließend alleine geflüchtet zu sein. Nun wenden sich die Ermittler erneut an die Öffentlichkeit, in der Hoffnung Hinweise auf den Aufenthalt des heute 80-Jährigen zu erhalten. In der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" wird der Fall am 5. Juni in einem Filmbeitrag vorgestellt und Bilder des Gesuchten gezeigt.

Die Polizei veröffentlichte bereits vorab eine Bildkonstruktion, die zeigt, wie Heinz Horst Mergelsberg heute aussehen könnte. 

So könnte der gesuchte Heinz Horst Mergelsberg heute aussehen 

So könnte der gesuchte Heinz Horst Mergelsberg heute aussehen 

Außerdem veröffentlichte die Behörde die folgende Personenbeschreibung: 

"Der Beschuldigte war im Jahr 1994 etwa 1,86 Meter groß und schlank. Er hatte braune Augen und eine auffällig nach vorne geneigte Körperhaltung. Diese Körperhaltung ist auf einer Erkrankung zurückzuführen und dürfte sich im Laufe der Jahre weiter verschlechtert haben. Heinz Horst Mergelsberg war Brillenträger und hatte einen Vollbart. Ein markantes Merkmal war ein etwa 5 bis 6 Zentimeter großes Muttermal im Nacken."

Alle sachdienlichen Hinweise werden vom Kommissariat 10 in Darmstadt bearbeitet und unter der Rufnummer 06151/969-0 entgegengenommen.

ivi
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(