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Hanf-Plantagen: Cannabis statt Gemüse

In Deutschland gibt es immer mehr professionelle Cannabis-Plantagen: Laut dem Düsseldorfer LKA kommen viele der Betreiber aus den Niederlanden, da dort der Anbau rigider verfolgt wird. Also verlagern viele ihre Plantagen nach Deutschland - und arbeiten hoch professionell.

Von Frank van Hoorn

Die Cannabis-Vorschriften in den Niederlanden sind sonderbar - das wissen alle, von Kiel bis München. Joints rauchen ist verboten, aber es wird seit langem toleriert. Rein rechtlich ist der Verkauf von Cannabis nicht gestattet - in der Praxis kann jeder, der eine Erlaubnis der Stadt oder der Gemeinde hat, seinen Weg gehen. Man kann in so genannten "Growshops" alles Erforderliche für den Cannabis-Anbau kaufen. Legal. Aber groß angelegter Anbau ist trotzdem verboten - seit 2004 geht die niederländische Polizei immer intensiver auf die Jagd.

Diese Jagd hat die Betreiber nicht nur die Flucht nach Deutschland ergreifen lassen, sondern auch für eine Verfeinerung der Arbeitsweisen gesorgt. Um der Polizei zu entkommen, ist der Anbau immer klüger organisiert worden. Im Süden des Landes entdeckten Polizisten zum Beispiel eine große Cannabis-Plantage in einem unterirdischen Silo bei einem Bauernhof, sagt eine eben erschiene Studie der niederländischen Staatsanwaltschaft. Ein Garagenbesitzer, der auch im Süden des Landes wohnte, grub unter der öffentlichen Straße einen Raum aus, wo er eine Plantage einrichtete. Aber auch Binnenschiffe oder einachsige Anhänger werden benutzt.

Der Drogenanbau ist gut organisiert

Die Cannabis-Plantagen sind oft gesichert mit einer SMS-Alarmanlage. Wenn ein Unbekannter die Plantage betritt, wird automatisch eine Kurzmitteilung an eine vorprogrammierte Nummer geschickt. Die großen niederländischen Drogenbanden pflanzen richtig professionell an. Es gibt Kohlenstoff-Filter, die den Hanf-Duft wegnehmen. Die Berieselung ist sehr verfeinert, genau so wie die Anwendung der Nährungsstoffe und das Gemisch verschiedener Bodensorten. Diese Professionalisierung hat zur Folge, dass Cannabis - laut des Internationalen Suchtstoffkontrollrats (INCB) die am häufigsten in Deutschland konsumierte illegale Droge - deutlich wirksamer als früher ist.

Auch weiterhin haben die Drogenbanden den Anbau gut organisiert. Wenn zum Beispiel ein einachsiger Anhänger von der Polizei entdeckt wird, dann sagt der Vermieter des Anhängers einfach, dass er nichts von der Cannabis-Plantage wusste. Die Männer und Frauen, oft aus Polen, die in den Anhängern Hanf schneiden sollen, kennen die tatsächlichen Drahtzieher überhaupt nicht. Und das gilt auch für verschiedene andere "Mitarbeiter" in der Drogen-Kette. Diese Arbeitsweise macht eine Verfolgung extrem schwierig.

Deutschland muss sich wappnen

Der Cannabisanbau in den Niederlanden, der sich in den letzen Jahren von den Städten auf das Land verlagert hat, bringt pro Jahr mindestens 2,5 Milliarde ein, schreibt das niederländische Magazin Elsevier dieser Woche. Nur 10 Prozent der Drogen bleiben in den Niederlanden, der Rest wird exportiert, oft nach Deutschland. Dass der Cannabisanbau in den Niederlanden eine große Industrie ist, zeigt auch die jährliche Hanf-Börse. Hier präsentieren die Großhändler von Cannabisanbau-Produkte jedes Jahr ihre Güter vor etwa 13.000 Besuchern.

Der Niederländischen Justiz-Minister Ernst Hirsch Ballin hat am 6. März bekannt gegeben, dass er "Growshops" und Hanf-Börsen untersagen will. Auch die Cannabis-Fahndung soll weiter intensiviert werden. Das macht es für die Verbrecher immer reizvoller den Cannabisanbau nach Deutschland zu verlagern, weil hier die Cannabis-Fahndung angeblich noch in den Kinderschuhen steckt.

Die Deutsche Polizei sollte gewappnet sein.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.