HOME

Prozessauftakt in Leipzig: Zwölfjährige entführt, vergewaltigt und missbraucht - mutmaßlicher Täter vor Gericht

Ein Mann, der eine Zwölfjährige entführt und vergewaltigt haben soll, steht seit Dienstag vor dem Landgericht Leipzig. Dem 36-jährigen Angeklagten werden unter anderem Freiheitsberaubung, schwere Vergewaltigung und schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Prozess gegen mutmaßlichen Kindesentführer in Leipzig begonnen

Am Landgericht Leipzig hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Kindesentführer einer Zwölfjährigen begonnen (Symbolbild) 

Knapp sechs Monate nach der Entführung und dem Missbrauch eines zwölfjährigen Mädchens aus Leipzig hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. In dem Verfahren vor dem Landgericht Leipzig werden dem 36-jährigen Angeklagten unter anderem Freiheitsberaubung, schwere Vergewaltigung und schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Zum Prozessauftakt wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Die Vorsitzende Richterin Sylvia Bittner begründete dies mit den besonders schutzwürdigen Interessen des zwölfjährigen Opfers. Das Gericht entsprach mit dem Beschluss einem Antrag der Nebenklage.

Angeklagter soll Mietwagen präpariert haben

Der 36-jährige Angeklagte soll das Mädchen Anfang Juni in Leipzig auf dem Nachhauseweg von der Schule in einem Transporter entführt und missbraucht haben. Er soll den Mietwagen vor der Tat präpariert haben, so dass das Mädchen zum Beispiel Türen nicht von innen öffnen konnte. Nachdem er das Kind missbraucht haben soll, wollte er laut Anklage mit ihr noch an einen anderen Ort fahren.

Der Zwölfjährigen gelang es jedoch, mit ihrem Handy einen Notruf abzusetzen. Die Polizei konnte den Wagen dadurch im Bereich der Autobahn 38 an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt orten und das Mädchen nach drei Stunden befreien.

Urteil in Leipzig kommende Woche erwartet

Sondereinsatzkräfte stoppten den Transporter in der Nähe von Söhesten in Sachsen-Anhalt auf einer Straße. Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Der Staatsanwaltschaft zufolge ist der Mann bereits wegen Erwerbs und Besitzes kinderpornografischer Schriften vorbestraft.

Für den Prozess sind zwei weitere Verhandlungstage vorgesehen. Am Mittwoch kommender Woche wird das Urteil erwartet. Bis auf die Verlesung des Urteilstenors bleibt die Öffentlichkeit vom gesamten Verfahren ausgeschlossen.

fs / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.