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Mord an Nicole Simpson und Ron Goldman: 25 Jahre nach dem spektakulären Verbrechen: So genießt O.J. Simpson sein Leben

Die Bilder von O.J. Simpsons Verfolgungsjagd mit der Polizei nach dem Mord an seiner Ex-Frau und deren Freund gingen um die Welt. 25 Jahre nach dem Verbrechen, von dem er freigesprochen wurde, spricht Simpson über sein jetziges Leben.

Der ehemalige amerikanische Football-Star O.J. Simpson

"Wir konzentrieren uns auf das Positive": der ehemalige Football-Star O.J. Simpson

DPA

Er war der Hauptverdächtige in einem der aufsehenerregendsten Mordprozesse der Vereinigten Staaten: der frühere Footballstar O.J. Simpson. 25 Jahre nach dem Verbrechen an seiner Ex-Frau Nicole Brown Simpson und ihrem Bekannten Ronald Goldman lebt der ehemalige Sportler und Schauspieler glücklich und zufrieden mit neuen Knien und viel Zeit zum Golfen in Las Vegas.

"Das Leben ist schön", sagte Simpson der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) in einem Telefoninterview. Er sei gesund und glücklich, spiele fast jeden Tag Golf und habe Kontakt zu seinen Kindern. Allerdings wollten weder er noch seine Kinder über den 12. Juni 1994 sprechen, als Brown Simpson und Goldman erstochen wurden. "Wir müssen nicht zurückgehen und den schlimmsten Tag unseres Lebens noch einmal erleben", zitiert AP Simpson. Er werde das Thema nie wieder aufgreifen. Seine Familie und er seine dazu übergegangen, nichts Negatives mehr in ihr Leben zu lassen. "Wir konzentrieren uns auf das Positive."

"Prozess des Jahrhunderts" endet mit Freispruch

Angehörige der Opfer zeigten sich AP gegenüber empört, dass Simpson in der Lage ist, so zu leben, wie er es tut, während die Leben ihrer Verwandten so tragisch verkürzt wurden. "Ich ersticke nicht in meiner Trauer", sagte Goldmans Schwester Kim der Nachrichtenagentur. "Aber jeder Meilenstein, den mein Kind erreicht, jeder Meilenstein, den ich erreiche, wissen Sie, das sind nur Erinnerungen an das, was ich nicht mit meinem Bruder teilen kann und was er verpasst."

Brown Simpson und Goldman waren vor 25 Jahren mit zahlreichen Messerstichen vor Brown Simpsons Haus in Brentwood ermordet worden. Die gemeinsamen Kinder der damals bereits geschiedenen Simpsons, Justin und Sydney, schliefen ahnungslos im Haus. Der Verdacht fiel schnell auf O.J. Simpson. Die Bilder seiner Verfolgungsjagd in einem weißen Ford Bronco mit der Polizei am 17. Juni 1994 gingen um die Welt. Rund 95 Millionen Menschen erlebten das Drama live am Bildschirm mit. Die Jagd endet schließlich vor Simpsons Villa, wo sich der damals 46-Jährige ergab.

Auch das anschließende acht Monate dauernde Gerichtsverfahren, das mit Simpsons Freispruch endete, wurde live im Fernsehen übertragen und ging als "Prozess des Jahrhunderts" in die US-Justizgeschichte ein. Der Mordfall gilt offiziell als ungelöst. Simpson hat seither stets seine Unschuld beteuert, während die Familien der Opfer von seiner Schuld überzeugt sind. 1997 erreichten sie, dass der Ex-Footballer in einem Zivilprozess schuldig gesprochen und zur Zahlung von 33,5 Millionen Dollar verurteilt wurde. Ein Teil seines Vermögens wurde beschlagnahmt und versteigert, aber den größten Teil des Geldes ist Simpson schuldig geblieben, wie AP berichtet.

Später saß Simpson wegen bewaffneten Raubüberfalls und Entführung neun Jahre lang im Gefängnis. Mit Komplizen hatte er in einem Hotelzimmer in Las Vegas zwei Sammler von Fan-Artikeln bedrängt, persönliche Erinnerungsstücke von ihm herauszugeben. Seit Herbst 2017 ist er wieder auf freiem Fuß.

Alle wollen Selfies mit O.J. Simpson

Nach Jahren im Rampenlicht führt Simpson jetzt ein unauffälliges Leben. Der mittlerweile 71-Jährige habe inzwischen künstliche Kniegelenke bekommen und sich kürzlich die Augen lasern lassen, berichtet AP. Sein Bewährungshelfer habe ihm gestattet, Kurztrips zu unternehmen, auch nach Florida, wo seine beiden jüngeren Kinder Justin und Sydney Karriere in der Immobilienbranche gemacht hätten. Seine ältere Tochter Arnelle lebe die meiste Zeit bei ihm.

Nachdem er in Nevada aus dem Gefängnis gekommen sei, hätten Freunde ihn überredet, in Las Vegas zu bleiben. "Die Stadt war gut zu mir", zitiert AP Simpson. "Jeder, den ich treffe, scheint sich dafür zu entschuldigen, was mit mir hier passiert ist."

Simpson sei eine der gefragtesten Persönlichkeiten der Stadt für Selfies, um die er immer wieder gebeten werde, wenn ihm Menschen in Restaurants oder bei Sportveranstaltungen begegneten, an denen er gelegentlich teilnehme. Wie es ihm finanziell geht, ist unklar. Sein Vermögen hat der einstige Multimillionär für Anwaltskosten und Strafzahlungen aufgebraucht. Gegenüber Associated Press lehnte er es ab, über seine Finanzen zu reden, und erklärte lediglich, dass er von Renten lebe.

Allzu große Sorgen scheint er jedenfalls nicht zu haben. "O.J. Simpson ist die positivste Person, die man jemals treffen wird", berichtet die AP-Korrespondentin Linda Deutsch, die über alle seine Prozesse berichtet hat. "Er scheint ein glücklicher Mann zu sein."

DNA-Spuren führten Ermittler in Kalifornien nach 45 Jahren zu dem Mörder von Leslie Marie Perlov (21) und Janet Taylor (21).
mad
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(