Nach dem Schusswaffenangriff in einer Schule in der Türkei ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Zudem seien 13 Menschen verletzt worden, teilte am Mittwoch das Innenministerium mit. Ein Schüler hatte am Morgen in der Schule in Kahramanmaras, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden des Landes, wahllos um sich geschossen – und sich nach der Tat selbst getötet.
Der Angreifer habe mehrere Schusswaffen im Rucksack mit in die Schule gebracht, erklärte Gouverneur Mükerrem Ünlüer. Es werde davon ausgegangen, dass die Waffen dem Vater des Täters gehörten, einem ehemaligen Polizisten.
Bereits der zweite Vorfall in der Türkei in dieser Woche
Auf Aufnahmen des Senders CNN Türk waren Rettungswagen zu sehen. Helfer versorgten Verletzte. Vier Schwerverletzte würden operiert, sagte Ünlüer.
Bereits am Dienstag waren an einem Gymnasium in der südöstlichen Stadt Sanliurfa – nicht weit entfernt von Kahramanmaras – Schüsse gefallen. 16 Personen wurden verletzt, darunter 10 Schüler. Der Angreifer war dort nach Angaben des Innenministeriums ein ehemaliger Schüler der Schule. Er habe sich das Leben genommen.
Solche Angriffe mit Schusswaffen an Schulen sind in der Türkei normalerweise selten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.