VG-Wort Pixel

Video Beifall und Unmut in Kiel: Scholz verteidigt seine Ukraine-Politik

STORY: BUNDESKANZLER OLAF SCHOLZ (SPD) "'Frieden schaffen ohne Waffen', wie einige auf ihre Transparente geschrieben haben und rufen, das ist ein schöner Traum. Aber wenn das jemand in der Ukraine von uns erzählt bekommt, dann hätte er das Gefühl, wir würden ihn nicht ernst nehmen und wir würden ihn veräppeln. Und deshalb sage ich, das kann in dieser Situation keine Antwort sein. Wir müssen klug handeln. Wir müssen maßvoll handeln. Wir müssen zusammen mit anderen, mit denen wir verbündet sind, handeln und nie alleine. Aber wir können die Ukraine nicht alleine lassen, und wir werden es auch nicht tun." "Darum haben wir gesagt, wir tun das aus den Beständen unserer Armee. Wir tun das mit unseren industriellen Möglichkeiten. Wir machen einen Ringtausch, wonach russische und sowjetische Waffen in Osteuropa vorhanden sind, sollen die die zur Verfügung stellen. Und wir helfen den mit Ersatz aus unseren Produktionsmöglichkeiten. Und wir tun das andere und eine, was dazu passt, auch noch in der Zukunft. Aber wir machen es so, dass ein Ziel dabei immer klar bleibt: Wir unterstützen die Ukraine, aber wir werden alles dafür tun, dass es nicht zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen der Nato und Russland kommt. Das zu verhindern, ist auch eine Aufgabe, die wir alle miteinander haben."
Mehr
In Schleswig-Holstein steht die Landtagswahl an. Der Bundeskanzler war nach Kiel gereist, um den Spitzenkandidaten der SPD Thomas Losse-Müller zu unterstützen. Scholz' Kritiker waren während seiner Rede deutlich zu hören.

Mehr zum Thema



Newsticker