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"Vollidioten!" Wut-Video: Autofahrer platzt wegen Pop-up-Radweg der Kragen

Sehen Sie im Video: Wut-Video – Autofahrer platzt wegen Pop-up-Radweg der Kragen.

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Stau im Berufsverkehr nervt so ziemlich jeden, den er betrifft. Einem Autofahrer aus Österreich missfiel besonders der Grund für das ständige "Stop an Go" – sogenannte Pop-up-Radwege.

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Einem Autofahrer in Wien ist vor ein paar Tagen der Kragen geplatzt. Auf dem Weg in sein Geschäft, passiert der selbständige Roman S. auch die Wiener Hörlgasse.

An diejenigen Politiker, die diesen Fahrradweg in der Hörlgasse erfunden haben, wahrscheinlich Grün, Mutmaßung: Bitte zahlt das Geld, was ihr bisher gekriegt habt von uns Steuerzahlern als Gehalt, wieder zurück an den Bürger und verlasst den Posten, den ihr habt.

[...]

Es ist eine Frechheit: Unnötig, eine Einfahrtsstraße mit Stau zu blockieren für einen Radweg, obwohl einer da war.

Und eine komplette Autospur von drei Einfahrtsspuren in die Stadt zu sperren.

Ich bin einmal gespannt, ob ihr auch darüber nachdenkt, was durch den Stau für ein Dreck unnötig in die Luft geblasen wird, weil man hier steht und nicht weiterkommt. Im Gegensatz zu vorher, wo man einfach gefahren ist.

Man muss erwähnen, dass es in der Hörlgasse ohnehin ein hohes Verkehrsaufkommen gibt und es sich schon vorher häufig staute.

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Auch der ÖAMTC, vergleichbar mit dem deutschen ADAC, übt scharfe Kritik an den Pop-up-Radwegen. Die temporären Radstreifen seien "nicht nachvollziehbar, zumal in benachbarten Parallelstraßen ohnehin drei Hauptradrouten verlaufen." (Verkehrsexperte Matthias Nagler)

Da fragt man sich echt, was der Scheiß soll?

Das ist eine Frechheit. Ich hoffe, dass die bei den nächsten Wahlen, die Rechnung präsentiert kriegen. Schickt sie zurück in den Wald, die sollen die Baumrinde vom Brot holen! Vollidioten! Ich habe so einen Hals gerade.

Ich film das, das kommt jetzt auf Facebook. Weil ich hab so eine Krause.

[...]

So. Schließlich und endlich geht’s ein bisschen weiter. Und wir schaffen es auch in die Liechtensteinstraße. Es sind ja mittlerweile 0,5 bis 1 Radfahrer schon da gewesen. Ganz wichtig, dass dafür 150 Autos im Stau stehen.

Dem stern gegenüber sagte der Unternehmer, aufgrund der Corona-Krise seien viele Gewerbetreibende sowieso schon gebeutelt. Er habe persönlich nichts gegen Radfahrer. Er erfülle den Auftrag eines Nahversorgers und sei auf sein Fahrzeug angewiesen.

"Dass das Video so durch die Decke geht, hätte ich nicht erwartet." (Roman S. gegenüber dem stern)

Mittlerweile haben mehr als 17.000 Menschen den Facebook-Clip gesehen. Viele stimmen dem Dienstleister in den Kommentaren zu.

Am ersten Tag nach Einführung des Pop-up-Radweges wurden nach Angaben des österreichischen Automobilclubs gerade einmal sieben Radfahrer innerhalb einer halben Stunde gezählt.


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