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Naturschutz Meise, Amsel oder Spatz – Menschen sollen die Vögel vor ihrem Fenster zählen

Eine Blaumeise sitzt auf einem Ast. Wer jetzt Vögel zählt, dem dürften auch Blaumeisen begegnen.
Wer jetzt Vögel zählt, dem dürfte auch die ein oder andere Blaumeise begegnen 
© Patrick Pleul / Picture Alliance
Es wieder so weit: Menschen im ganzen Land sind aufgerufen, die Vögel vor ihren Fenstern und Türen zu zählen. Naturschutzorganisationen laden von Donnerstag bis Sonntag zur "Stunde der Wintervögel" ein. Und jeder kann mitmachen.

Wer eine Stunde lang einfach aus dem Fenster guckt, wird dort so manchem Gast begegnen. Menschen im ganzen Land sind wieder eingeladen, die Vögel vor ihren Fenstern, Türen und Balkonen zu zählen. Von Donnerstag, 6. Januar, bis Sonntag, 9. Januar, läuft wieder die bundesweite "Stunde der Wintervögel". Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) im bayerischen Hilpoltstein und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Berlin rufen dazu auf. Es ist die nach ihren Angaben größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands.

Bereits zum zwölften Mal soll die Bevölkerung helfen, wertvolle Daten über die heimische Vogelwelt zu sammeln. Es gehe nicht um eine vollständige Erfassung aller Vögel, sondern darum, schleichende Veränderungen festzustellen, teilte der LBV mit. Dafür würden die Daten über mehrere Jahre verglichen.

Am besten lassen sich die Vögel mit Futter beobachten

Mehr als 236.000 Menschen hatten sich nach Angaben der Naturschutzverbände im vergangenen Januar an der Aktion beteiligt. Am häufigsten hatten sie Haussperlinge, Kohlmeisen und Feldsperlinge entdeckt.

Wer diesmal mitmachen möchte, muss in dem Beobachtungszeitraum nur eine Stunde lang die Vögel am Futterplatz im Garten, am Balkon, vor dem Fenster oder im Park zählen und übers Internet, per App oder per Telefon melden. Am besten lassen sich die Vögel dem Nabu zufolge an Futterhäuschen und Knödelspendern beobachten.

key DPA

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