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Glück im Unglück: Frau fährt Kojoten an - und der fährt 35 Kilometer im Kühlergrill mit

Ein Kojote im kanadischen Alberta hat ganz offensichtlich einen Schutzengel. Das Tier wurde von einem Auto angefahren, im Kühlergrill eingeklemmt und fuhr unfreiwillig kilometerweit mit. Dann geschah ein kleines Wunder.

Eigentlich sagt der Volksmund ja Katzen nach, neun Leben zu haben. Ein Kojote im kanadischen Alberta hat jedoch vor einigen Tagen bewiesen, dass auch Hunde dem Tod gelegentlich von der Schippe springen. Der pelzige Vierbeiner lief einer Frau auf deren Weg zur Arbeit vors Auto und wurde von ihm erfasst. "Ich hörte ein Knirschen und ging davon aus, dass ich ihn überfahren und getötet hatte", schrieb die Frau kurz darauf auf ihrer Facebook-Seite. So habe sie ihren Weg zur Arbeit fortgesetzt ohne anzuhalten und sei rund 35 Kilometer Highway gefahren. Erst an einer roten Ampel habe sie dann jemand darauf aufmerksam gemacht, "dass da tatsächlich ein Kojote in meinem Auto steckte". Daraufhin sei sie aus dem Auto gestiegen und "der arme kleine Kerl schaute mich an". Das Tier war bei dem Zusammenstoß offenbar durch den Kühlergrill hindurchgerutscht und hing nun darin fest. Die Frau stellte Fotos davon auf ihre Facebook-Seite:

Sie habe sofort die Tierschutzbehörden gerufen und die hätten das Tier dann befreit. Und tatsächlich hatte der Vierbeiner wohl großes Glück im Unglück. Trotz Zusammenstoß mit einem und kilometerlanger, unfreiwilliger Mitfahrt bei hoher Geschwindigkeit blieb er demnach weitgehend unverletzt. "Ein Biologe hat ihn durchgecheckt und sein Okay gegeben", schrieb die Frau. Daraufhin sei das Tier wieder in der Wildnis ausgesetzt worden. Auch davon postete sie ein sehr unscharfes Video auf Facebook. "Ganz offensichtlich hatte Mutter Natur andere Pläne für diesen besonderen kleinen Kerl", schrieb sie.

Nutzer werfen Fahrerin Rücksichtslosigkeit vor

Auch wenn die Geschichte ein Happy End gefunden hat, muss sich die Dame einige Kritik in den sozialen Netzwerken gefallen lassen. Durch mehrere englischsprachige Medienberichte hatte sich die Nachricht bereits verbreitet. Viele Nutzer werfen der Frau in den Kommentarspalten rücksichtsloses Verhalten vor. Wer ein Tier anfahre, müsse immer anhalten und schauen, wie es ihm ginge, heißt es dort. Schließlich solle keines unnötig leiden müssen.

fin

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