Aschewolke sorgt für Chaos Längere Sperrung des deutschen Luftraums befürchtet


Die Deutsche Flugsicherung (DFS) befürchtet, dass der Luftraum über Deutschland über den Samstagnachmittag hinaus gesperrt bleiben wird. "Es sieht momentan nicht gut aus", sagte ein DFS-Sprecher in Langen am Samstagvormittag der Nachrichtenagentur DAPD.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) befürchtet, dass der Luftraum über Deutschland über den Samstagnachmittag hinaus gesperrt bleiben wird. "Es sieht momentan nicht gut aus", sagte ein DFS-Sprecher in Langen am Samstagvormittag der Nachrichtenagentur DAPD. Eine Entscheidung über eine Verlängerung der bislang bis 14.00 Uhr verfügten Sperrung erwartete er nach Auswertung der neuen Wetteraufzeichnungen zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr.

Zuvor hatte die Lufthansa bereits mitgeteilt, dass sie wegen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island sämtliche Flüge bis mindestens 20.00 Uhr am Samstagabend streichen wird. Prognosen über den Zeitraum danach wollte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber nicht abgeben. Der Luftraum über sämtlichen internationalen Flughäfen in Deutschland ist seit Freitagabend, 20.00 Uhr gesperrt.

Die in ganze Europa für den Flugverkehr erhoffte Entwarnung aus Island bleibt vorerst aus. Der Gletschervulkan stößt auch am Samstag weiter eine gewaltige Säule mit Rauch und Asche in die Atmosphäre. Wie das Meteorologische Institut in Reykjavik am Samstagmorgen mitteilte, wurden in der Nacht keine Veränderungen der Aktivitäten unter dem Eyjafjalla-Gletscher beobachtet.

Der Wind weht weiter in südliche Richtung. Das bedeutet, das die Aschewolke weiter auf den europäischen Kontinent zutreibt. Das Wetter im Vulkangebiet im südlichen Island sei gut, hieß es aus Reykjavik weiter. Damit fällt vorerst auch Regen als Hoffnung für den Flugverkehr aus. Er würde das Aufsteigen der Vulkanwolke in große Höhen und damit die Ausbreitung über Europa verhindern.

APN/DPA DPA

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