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Florida, USA: Skelett von seit 22 Jahren vermisstem Mann gefunden – dank Google Maps

Vor mehr als 20 Jahren verschwindet ein Mann spurlos. Nun findet die Polizei seine Leiche in einem Auto am Grund eines kleinen Teichs. Offenbar war das Fahrzeug seit 2007 auf Google Maps so sichtbar.

Seit 2007 soll das Auto bei Google Maps bereits sichtbar sein. Nun wurde darin eine Leiche gefunden.

Seit 2007 soll das Auto bei Google Maps bereits sichtbar sein. Nun wurde darin eine Leiche gefunden.

William Earl Moldt wurde im November 1997 das letzte Mal lebend gesehen. Seitdem galt der 40-Jährige als vermisst. Nun hat die Polizei seine sterblichen Überreste gefunden, wie mehrere US-Medien berichten. Sein Auto lag offenbar seit damals auf dem Grund eines kleinen Teichs ganz in der Nähe von Moldts Wohnort im US-Bundesstaat Florida. Aufnahmen von Google Maps haben demnach die Behörden auf die Spur des Toten gebracht. Auf dem Internetangebot findet man das Fahrzeug auch jetzt noch, wenn man die Adresse eingibt (3700 block of Moon Bay Circle in the Grand Isles, Wellington, Florida).

Nach Angaben des Charley Projects, einer Organisation, die sich dem Sammeln von Informationen über lange vermisste Personen verschrieben hat, soll Moldts Fahrzeug bereits seit 2007 auf Satellitenbildern bei Google Maps zu erkennen gewesen sein. "Erstaunlicherweise war ein Fahrzeug deutlich sichtbar auf Google Satellitenaufnahmen der Region seit 2007", heißt es dort. "Aber niemand scheint das bemerkt zu haben bis 2019." Vergangenen Monate sei dann einem Landvermesser das Fahrzeug in dem Teich aufgefallen, woraufhin am 28. August die Polizei informiert wurde. Diese habe vor Ort die skelettierte Leiche in dem Auto gefunden und könne nun bestätigen, dass es sich dabei um den seit rund 22 Jahren vermissten William Moldt handelt.

William Moldt verschwand nach dem Feiern

Damals kam der Mann den Medienberichten zufolge von einer Feier nicht mehr nach Hause zurück. Das Wohngebiet, in dem nun seine Leiche gefunden wurde, habe sich damals noch im Bau befunden. Laut "Newsweek" hatte Moldt am Abend seines Verschwindens einen Nachtclub besucht, den er circa um 11 Uhr abends verlassen haben soll. Kurz zuvor habe er noch seine Freundin angerufen und angekündigt, bald zuhause zu sein. Sie habe jedoch nie wieder von ihm gehört. Den Angaben zufolge soll der Tote am Abend seines Verschwindens einige alkoholische Getränke zu sich genommen haben.

Quellen: Charley Project"Washington Examiner" / Newsweek / Google Maps

fin