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Geschwister ausgeladen: Das sagt Hubert Martinis Sohn zur Traueranzeige

Monate vor seinem Tod schrieb Hubert Martini seine eigene Traueranzeige. Sie enthielt nicht nur liebevolle Worte, sondern auch eine krude Ansage an seine Geschwister. Er wollte sie partout nicht bei seiner Beerdigung haben. Nun äußerte sich Martinis Sohn zu der Anzeige.

Hubert Martini und seine eigene ehrliche (und auch rührende) Todesanzeige.

Hubert Martini und seine eigene ehrliche (und auch rührende) Todesanzeige.

Die Traueranzeige, die Hubert Martini seiner Familie hinterließ, sorgte im Netz für Furore. Darin nahm der Rentner Abschied vom Leben, von seinen Freunden und seiner Frau. Rührend bedankte er sich bei seinen Angehörigen für ihre Freundschaft und Liebe. Für seine Beerdigung hatte der 64-Jährige mehrere Wünsche: keine Kreuze, keine Trauerkleidung , nur gelbe und orange Lilien und vor allem keine Geschwister. In der Traueranzeige, die im "Trierischen Volksfreund" veröffentlicht wurde, schrieb er: "Den anderen 5 Kindern meiner Eltern und deren Partnern und Nachkommen verbiete ich die Teilnahme an dieser Feier. Ihr seid alle ausgeladen!"

Was zu dieser harschen Ausladung führte und was in der Familie von Martini vorgefallen ist, bleibt unbekannt. Doch seinen Sohn haben die kruden Worte nicht überrascht, wie er gegenüber der "Bild"-Zeitung erzählte. "Mein Vater war schon zu Lebzeiten nicht gerade zurückhaltend – deswegen werden die wenigsten, die ihn kannten, überrascht gewesen sein", sagte Dirk Martini.

Schon vor Monaten habe ihm sein Vater den Text für die Traueranzeige in einem geschlossenen Briefumschlag übergeben. Erst nach seinem Tod habe er den Text gelesen und ihn wunschgemäß unverändert abdrucken lassen, heißt es in dem Bericht weiter.

Die letzten Wünsche von Hubert Martini wurden erfüllt

"Ich dachte mir schon, dass das ein bisschen Aufruhr geben könnte“, zitiert die "Bild" Dirk Martini. Aber mit diesem riesigen Interesse hätten er und seine Familie nicht gerechnet. "Wir fühlen uns sehr verbunden mit den vielen Menschen, die nun auch die Trauer über ihre Verstorbenen mit uns teilen."

Am Samstag wurde sein Vater beerdigt. Wie die "Bild" berichtet, kamen die Gäste zur Trauerfeier in bunten Jacken, Martinis Enkelkinder hielten gelbe und orange Luftballons in den Händen, das Holzkreuz an der Decke sei mit einem schwarzen Tuch abgedeckt worden.

Hubert Martini und seine eigene ehrliche (und auch rührende) Todesanzeige.

Hubert Martini und seine eigene ehrliche (und auch rührende) Todesanzeige.

ivi
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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