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Tod im Klinikum: Unverträgliche Bluttransfusion tötet womöglich Patientin

Eine Patientin soll am Bein operiert werden. Erst verschlechtert sich ihr Zustand, dann stirbt die Frau. Schuld daran ist möglicherweise eine fahrlässige Verwechslung. 

Die Verträglichkeit von Spender- und Patientenblut wird mit einem Test bestimmt

Die Verträglichkeit von Spender- und Patientenblut wird mit einem Test bestimmt. 

Tödliche Verwechslung: In einem Krankenhaus im niedersächsischen Duderstadt ist eine Patientin möglicherweise wegen falscher Blutkonserven gestorben. "Wir ermitteln gegen zwei Ärzte wegen fahrlässiger Tötung", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt, Stefan Studenroth, am Mittwoch in Göttingen auf Anfrage. Zuvor hatten Medien über den Fall berichtet. Ob die Verwechslung bei den Konserven auch die Ursache für den Tod der Patientin am 6. Dezember war, sei derzeit Gegenstand der Ermittlungen. "Wir haben ein Gutachten in Auftrag gegeben." Die Patientin soll zweimal Konserven von einer anderen Patientin mit gleichem oder ähnlichem Namen bekommen haben.

Die Frau soll bereits in der Narkose gelegen haben, als sie eine Konserve mit einer nicht verträglichen Blutgruppe bekam. Sie sollte Medienberichten zufolge am Bein operiert werden, als es ihr zunehmend schlechter ging und sie auf eine Intensivstation verlegt wurde. Dort soll sie eine weitere Konserve bekommen haben, ohne das zuvor die Blutgruppen kontrolliert wurden.

"Es ist ein Einzelfall"

"Die Krankenhausleitung hat unverzüglich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, als sie von dem Fall Kenntnis bekam", sagte Klinik-Sprecher Florian Grewe. Die Ärzte seien derzeit nicht mehr in dem Krankenhaus tätig. "Es ist für uns zutiefst bedauerlich, die Mitarbeiter sind erschüttert", sagte Grewe. "Es ist ein Einzelfall." Weitere Verwechselungen habe es nicht gegeben.

Deutschlandweit ist diese Verwechselung aber kein Einzelfall. 2010 bekam ein 75-Jähriger im hessischen Marburg eine falsche Konserve und starb an den Folgen. In einem Klinikum im nordrhein-westfälischen Lemgo starb 2008 eine 68-Jährige, nachdem sie eine Transfusion mit der falschen Blutgruppe bekam. In beiden Fällen war wohl menschliches Versagen schuld an dem Tod der Patienten. Wegen vertauschter Blutkonserven wurde 2002 ein Arzt in Lübeck wegen fahrlässiger Tötung zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. 

fin / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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