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Absturz im Mittelmeer: Ermittler entdecken Funksignal von Egyptair

Neue Hoffnung im Fall Egyptair: Satelliten haben ein Funksignal entdeckt und können den Suchradius nun erheblich einschränken. Die französische Marine ist mit Unterwassertechnik im Mittelmeer im Einsatz.

Angehörige stellen Kerzen auf für die Opfer des Absturzes der Egyptair-Maschine

66 Menschen sterben, als das Egyptair-Flugzeug in den Fluten des Mittelmeeres abstürzte

Bei der Suche nach der abgestürzten Egyptair-Maschine schränken die Ermittler nun den Radius ein. Wie unter anderem der Sender CNN berichtet, konzentriere sich das Team jetzt auf einen Umkreis von nur noch fünf Kilometern. Demnach wurde ein Funksignal entdeckt, das üblicherweise von einem Notfallsender abgesandt wird, der im Heck des Airbus verbaut ist. Dieses Signal unterscheide sich von dem der Blackboxen; ein Satellit habe es aufgezeichnet.

Bislang suchten die Suchteams eine Fläche von mehr als 74 Quadratkilometern ab. Von der Egyptair-Maschine wurden bisher nur kleine Wrackteile gefunden. Auch Körperteile der Insassen sind meist nicht viel größer als eine Handfläche.

Marine nutzt Spezialtechnik zur Suche nach Egyptair-Maschine

Die französische Marine durchleuchtet das Mittelmeer auf der Suche nach dem verschollenen Airbus A320 mit einer speziellen Unterwassertechnik. Im Einsatz ist seit Donnerstag etwa das Vermessungsboot Laplace. Wie unter anderem der Sender Al Jazeera berichtet, können die Soldaten mit der darauf vorhandenen Technik das Meer auf bis zu fünf Kilometer Entfernung absuchen und die Signale der Flugschreiber wahrnehmen.

An der derzeit vermuteten Absturzstelle ist das Mittelmeer bis zu 3000 Meter tief. Fest steht: Die Maschine flog in den frühen Morgenstunden des 19. Mai in den griechischen Luftraum, die Piloten meldeten sich bei den Fluglotsen. Doch kurz vor dem Verlassen des Luftraums kam vom Cockpit keine Abmeldung. Vor der ägyptischen Küste geriet die Maschine ins Trudeln und sackte von 11.300 Metern auf rund 4600 Meter ab. Danach verschwand sie vom Radar. Bei dieser ursprünglichen Aussage des griechischen Verteidigungsministers bleibe man, hieß es aus Griechenland. Darüber hinaus gibt es bislang lediglich Spekulationen. 

Trauer in Ägypten

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo versammeln sich derweil hunderte Angehörige und Mitleidende und gedenken der Opfer mit einem Trauerzug. Vor Ort waren unter anderem der ägyptische Luftfahrtminister und der französische Botschafter.

jen / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.