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Eine Tote und 120 Verletzte Boeing 737 wird bei Landung vom Blitz getroffen und zerbricht


Bei der Bruchlandung einer Passagiermaschine vom Typ Boeing 737 auf einer kolumbianischen Insel ist ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf weitere wurden schwer verletzt. Die Maschine der Fluggesellschaft Aires mit 131 Menschen an Bord sei bei der Landung auf der Urlaubsinsel San Andrés in drei Teile gebrochen.

In Kolumbien ist ein Passagierflugzeug im Landeanflug vom Blitz getroffen worden und auseinander gebrochen. Durch den Unfall in den frühen Morgenstunden auf der nordkolumbianischen Insel San Andrés wurde mindestens eine Insassin getötet, wie die Polizei und die kolumbianische Flugaufsichtsbehörde am Montag mitteilten. Mehr als 120 Insassen wurden verletzt, fünf davon schwer. In die Boeing 737-700 der Fluggesellschaft Aires schlug demnach kurz vor dem Aufsetzen ein Blitz ein, die Maschine zerbrach daraufhin in drei Teile.

Die 131 Passagiere des in der Hauptstadt Bogotá gestarteten Flugzeugs seien durch den Unfall "über die gesamte Landebahn geschleudert worden", teilte die Polizei mit. Unter den fünf Schwerverletzten sind den Angaben zufolge auch zwei Kinder. Der Pilot der Maschine sagte der Zeitung "El Tiempo", das Flugzeug sei noch etwa 80 Meter von der Landebahn entfernt gewesen, als der Blitz einschlug. Vertreter der Luftüberwachung auf der beliebten Urlaubsinsel gaben an, dass zum Zeitpunkt des Unfalls schlechte Sichtverhältnisse geherrscht hätten.

AFP/APN

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