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Erdstöße: Erdbeben reißt Engländer aus dem Schlaf

Das schwerste Erdbeben seit mehr als zwei Jahrzehnten hat am frühen Mittwochmorgen zahlreiche Menschen in England aus dem Schlaf gerissen. Wie die britischen Fernsehsender BBC und Sky News berichteten, war der Erdstoß von Newcastle im Norden bis nach London im Süden zu spüren. Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern, Verletzte gab es jedoch kaum.

Das schwerste Erdbeben seit mehr als zwei Jahrzehnten hat am frühen Mittwochmorgen zahlreiche Menschen in England aus dem Schlaf gerissen. Wie die britischen Fernsehsender BBC und Sky News berichteten, war der Erdstoß von Newcastle im Norden bis nach London im Süden zu spüren. Ein älterer Mann habe leichte Verletzungen erlitten, als ein Kamin eingestürzt sei, teilte ein Rettungsdienst mit. Zudem wurden Gebäudeschäden gemeldet. Menschen seien in Panik auf die Straßen gelaufen.

Die britische Erdbebenwarte korrigierte ihre ersten Angaben der Stärke von 5,1 auf 5,3. Laut BBC war es das schwerste Erdbeben in Großbritannien seit 1984, als Wales von einem Erdstoß der Stärke 5,4 erschüttert wurde. Das Beben habe sich um 1.56 Uhr MEZ ereignet. Fast eine Stunde später habe es einen zweiten, schwächeren Erdstoß gegeben. Brian Baptie von der britischen Erdbebenwarte sagte, mit einer Erschütterung in der Größenordnung von fünf sei etwa alle 10 bis 20 Jahre zu rechnen.

Ganze Häuser haben gewackelt

Das Epizentrum habe etwa 22 Kilometer südwestlich von Grimsby in Lincolnshire gelegen. Grimsby liegt an der Mündung des Humber in die Nordsee. Besorgte Menschen meldeten sich bei Fernsehsendern unter anderem aus dem Osten Englands, der Gegend um Manchester, Birmingham, Newcastle, den Midlands und aus London.

Betroffene berichteten, ganze Häuser hätten gewackelt, Schranktüren seien aufgesprungen, Alarmanlagen seien losgegangen und Vögel seien aufgescheucht worden. Bev Finnegan aus dem nur acht Kilometer vom Epizentrum entfernten Market Rasen sagte laut BBC: "Ich hatte ehrlich gesagt große Angst. Der Lärm war wirklich, wirklich Furcht einflößend. ... Er war so tief und grollend." Man habe geglaubt, das Dach stürze ein. Anwohner seien in Morgenröcken aus den Häusern gelaufen. Ein Betroffener sagte Sky News, das Beben habe etwa fünf bis zehn Sekunden gedauert.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.