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Flugzeug von britischen Kampfjets eskortiert: Verdächtige wollten wohl ins Cockpit eindringen

Kampfjets steigen auf, eskortieren ein pakistanisches Flugzeug zur Landung in London. Zwei Männer werden festgenommen. Passagiere berichten von einem Streit, halten die Reaktion für übertrieben.

Ein Streit zwischen zwei Passagieren und Besatzungsmitgliedern hat nach Augenzeugenberichten zur Umleitung eines Flugzeuges durch britische Kampfjets geführt. Die Typhoon-Jets eskortierten das Flugzeug der pakistanischen Fluglinie PIA mit rund 300 Menschen an Bord von Manchester bis zum Flughafen London Stansted. Dort wurden die beiden Männer im Alter von 30 und 41 Jahren von der Polizei festgenommen. Ihnen werde Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen, teilte die Polizei mit. Ob sie bewaffnet waren, stand zunächst nicht fest. Verletzt wurde nach Angaben des Flughafens Stansted niemand.

"Die Polizei hat überreagiert"

Die Passagiere mussten das Flugzeug nach der Landung auf dem Flughafen im Norden Londons verlassen. Sie sollten zu den Vorkommnissen vernommen werden. Ein Passagier, der im vorderen Teil der Kabine gesessen hatte, sagte dem britischen Sender BBC, er habe von den Vorfällen im hinteren Teil des Flugzeugs nichts mitbekommen. Ein anderer Passagier sagte dagegen dem Sender Sky News, die beiden Passgiere hätten nach Angaben der Besatzung mehrmals versucht, ins Cockpit einzudringen und hätten Drohungen ausgestoßen. Der Passagier Shahid Yaqoob sagte dem pakistanischen Sender Dunya TV: "Das Thema wurde von der Crew unverhältnismäßig aufgebläht, und die Polizei hat auch überreagiert." Unklar blieb, worum es bei dem Streit ging.

Pilot sendete Notruf

Das Flugzeug war auf dem Weg von Lahore nach Manchester. Kurz vor der planmäßigen Landung um 14 Uhr Ortszeit änderte die Maschine den Kurs. Zwei Kampfjets vom Typ Typhoon der britischen Air Force stiegen auf und eskortierten die Maschine nach Stansted, wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte. Zuvor hatte nach Angaben eines Ministeriumssprechers der Pilot ein entsprechendes Signal gesendet. "Wenn ein Jet aufsteigt, sind die Details oft nicht bekannt. Was bekannt ist, ist, dass ein Signal gesendet wurde."

Der Flughafen im Norden von London gilt in Großbritannien als am besten für den Umgang mit Flugzeugentführungen gerüstet. Nach Informationen der Agentur PA war dasselbe Flugzeug auf derselben Strecke bereits am 7. September 2011 wegen eines Bombenalarms an Bord nach Stansted umgeleitet worden.

swd/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.