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Hurrikan-Opfer: Schon 670 Millionen Dollar geflossen

Nach einem schleppendem Beginn fließt nun das Geld an die Hurrikan-Opfer: Nach Angaben der US-Behörden haben über eine halbe Million Haushalte Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Und Hurrikan "Ophelia" wartet.

Die US-Katastrophenschutzbehörde hat den Opfern des Hurrikans "Katrina" bisher knapp 670 Millionen Dollar ausgezahlt. Ein Sprecher der Behörde (FEMA) erklärte in Houston, im Katastrophengebiet hätten mehr als 570.000 Haushalte Anspruch auf finanzielle Unterstützung. In New Orleans wurde die Suche nach Leichen in der überschwemmten Stadt fortgesetzt, während die NATO die ersten Hilfsflüge in die USA für Montag ankündigte.

In der Nähe von New Orleans, in der Ortschaft St. Gabriel, wurde eine Leichenhalle eingerichtet, in die alle Opfer aus der Umgebung gebracht werden sollen. "Die Möglichkeit, die Leichen zu identifizieren, schwindet von Woche zu Woche, von Monat zu Monat", sagte Direktor Terry Edwards am Samstag. Im Staat Louisiana wurde bislang der Tod von 154 Menschen bestätigt. Unter ihnen waren auch Patienten der Intensivstation, die der Stromausfall das Leben kostete. In New Orleans bargen Rettungskräfte Leichen aus Altenheimen und städtischen Parks.

Im Konferenzzentrum von New Orleans, in das viele Menschen geflüchtet waren, begannen Bulldozer mit den Aufräumarbeiten. Sie schoben Stühle, Schlafsäcke und andere Hinterlassenschaften der Geflüchteten zusammen. Müllwagen transportierten die riesigen Berge ab. Abschleppwagen entfernten verlassene Fahrzeuge von den Straßen. Im Superdome, der während des Hurrikans tausenden Menschen Schutz geboten hatte, gingen die Pegel zurück. Eine Gruppe Polizisten und Ärzte inspizierte das Charity Hospital. Zur ihrer Enttäuschung war jedoch der Keller voll Wasser gelaufen, so dass der Strom nicht wieder angeschlossen werden konnte und damit eine Wiedereröffnung unmöglich war. In New Orleans hielten sich noch immer tausende Menschen auf.

Keiner wurde gegen seinen Willen evakuiert

Bürgermeister Ray Nagin hatte ursprünglich mit einer Zwangsevakuierung gedroht, die Sicherheitskräfte vor Ort führten jedoch niemanden gegen seinen Willen aus der Stadt. Polizeichef Eddie Compass sagte, seit dem Hurrikan seien 200 Menschen festgenommen worden, seit vier Tagen gebe es in New Orleans keine Verbrechen mehr. Weite Teile der überfluteten Stadt New Orleans könnten schon innerhalb von vier Wochen wieder trocken gelegt werden. Ein Großteil des Wassers solle bis zum 2. Oktober abgepumpt werden, teilte das Pionierkorps der US-Streitkräfte mit.

US-Präsident George W. Bush verglich die Flutkatastrophe nach dem Hurrikan "Katrina" mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Ursache der Zerstörung sei anders als damals jedoch nicht menschliche Bosheit, sondern die Gewalt des Wassers und des Windes, sagte Bush am Samstag in seiner wöchentlichen Radioansprache. Er beschwor den Zusammenhalt der Amerikaner in Notzeiten. Am Vortag hatte Bush eine erste personelle Konsequenz gezogen und dem Direktor der Katastrophenschutzbehörde Fema, Michael Brown, die Leitung der Hilfsmaßnahmen entzogen. Der umstrittene Fema-Leiter kehrte nach Washington zurück, wo er die Behörde weiter leiten soll. Brown wurde vor Ort von Vizeadmiral Allen von der Küstenwache abgelöst. Brown war für das schleppende Anlaufen der Hilfe und die chaotischen Zustände bei der Rettung von Opfern verantwortlich gemacht worden. Er bleibe vorerst Fema-Chef, hieß es.

Die NATO will ihre Hilfsflüge in das Katastrophengebiet am Montag aufnehmen. Zunächst soll eine Boeing 707 von Geilenkirchen nach Prag fliegen und dort die gespendeten Hilfsgüter der Tschechischen Republik einladen, wie NATO-Mitarbeiter am Samstag erklärten. Auch mindestens zwei NATO-Schiffe sollen Häfen anlaufen und dort mit Hilfsgütern für die Hurrikan-Opfer beladen werden.

Rotes Kreuz sucht 40.000 Freiwillige

Fast zwei Wochen nach der Hurrikan-Katastrophe hat das Abpumpen des Wassers aus der Südstaatenmetropole New Orleans jetzt höchste Priorität. Der Koordinator der Hilfe vor Ort, Vizeadmiral Thad Allen von der Küstenwache, sagte es gelte, das Wasser so schnell als möglich aus der Stadt herauszubekommen. Er sehe es als seine größte Herausforderung an, mehr Pumpkapazität zu bekommen. 32 der 148 Pumpen in und um New Orleans herum arbeiteten seit Samstagmittag und immer mehr würden einsatzfähig werden, berichtete der US-Nachrichtensender CNN weiter. Allen kündigte zudem an, dass er die Arbeit der unterschiedlichen Hilfsorganisationen koordinieren wolle.

Das Technische Hilfswerk (THW) nahm am Samstag in New Orleans seine Arbeit auf. Wie das THW in der Nacht zum Sonntag in Bonn mitteilte, wurde die erste Hochleistungspumpe des THW um 16.30 Uhr Ortszeit am Pumpwerk 19 in Betrieb genommen. Das THW wurde im Auftrag der Bundesregierung entsandt, um die Hochwasserbekämpfung nach dem Hurrikan "Katrina" zu unterstützen.

Rotes Kreuz sucht 40.000 Freiwillige

Das Amerikanische Rote Kreuz sucht 40.000 Freiwillige, um die derzeit wegen des Hurrikans "Katrina" im Einsatz befindlichen erschöpften Helfer ablösen zu können. "Dies ist eine Katastrophe von solchem Ausmaß und solcher Bedeutung, dass sie in den kommenden paar Wochen oder Monaten nicht einfach vorbei sein wird", sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation. "Wir brauchen mehr Leute." Derzeit würden 36.000 Freiwillige das Rote Kreuz bei dem Hurrikan-Hilfseinsatz unterstützen. Ab Anfang der Woche würden diese aber nach und nach wieder nach Hause zurückkehren, sie müssten also durch neue Freiwillige ersetzt werden. Die Hilfsorganisation betreue derzeit rund 160.000 Menschen, sagte der Sprecher. Zuflucht werde in 675 Notunterkünften geboten, die auf 23 US-Bundesstaaten verteilt seien.

Angesichts des herannahenden Hurrikans "Ophelia" hat der Gouverneur von North Carolina für den US-Bundesstaat den Notstand ausgerufen. Entlang der südöstlichen US-Atlantikküste wurden zudem für weite Teile am Samstag Sturmwarnungen ausgegeben. "Ophelia" hängt seit Tagen vor der Atlantikküste der USA.

Notstand ausgerufen

Ferner ordneten die Behörden die teilweise Zwangsevakuierung der vor North Carolina liegenden Ferieninsel Ocracoke an. Die etwa 3000 Touristen müssten aufs Festland zurückkehren, hieß es. Das Nationale Hurrikan Zentrum in Miami warnte, Ausläufer von "Ophelia" wie etwa heftige Winde und Regenfälle könnten die Küsten von North und South Carolina in den kommenden Stunden heimsuchen.

Der Sturm selbst befand sich gegen 17 Uhr (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von knapp 130 Kilometern pro Stunde noch gut 360 Kilometer vor den USA auf dem offenen Meer. Zwar bewegte er sich leicht auf die Küste zu. Meteorologen gingen aber nicht davon aus, dass er diese am Sonntag erreichen werde. Auch sei es unwahrscheinlich, dass er in den nächsten Stunden noch erheblich an Stärke zulegen werde. North Carolinas Gouverneur Mike Easley sagte, er rechne damit, dass sein Staat am Montag Winde mit Hurrikan-Stärke zu spüren bekommen werde.

AP, DPA, Reuters / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(