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ICE muss notbremsen Fahrgäste sitzen in Tunnel fest


Auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Würzburg blieb ein ICE in einem Tunnel stecken. Der Schnellzug hatte angeblich Technikprobleme.

Erneut haben Hunderte Fahrgäste eines ICE-Zuges wegen Technikproblemen in einem Tunnel festgesteckt. Der Schnellzug habe am Montagvormittag auf der Strecke Frankfurt-Würzburg eine Notbremsung machen müssen, teilte die Polizei in Würzburg mit. Bei dem Zwangsstopp sei der ICE erst in dem Tunnel nahe Margetshöchheim zum Stehen gekommen und habe seine Fahrt nicht fortsetzen können. Erst Ende August hatte ein mit 420 Passagieren besetzter ICE wegen Motorschadens in einem Tunnel in Baden-Württemberg festgesteckt.

Die am Montag in Bayern betroffenen Fahrgäste sollten von Helfern und Feuerwehrleuten zu den Tunnelausgängen gebracht werden, kündigte ein Polizeisprecher am Vormittag an. Augenzeugen am Ort berichteten jedoch, es werde auch geprüft, den Zug wieder flott zu machen. Verletzte gab es nach Angaben des Polizeisprechers keine.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Mensch auf einem offenen Abschnitt zwischen zwei Tunneln auf die Gleise geraten - womöglich, um Selbstmord zu begehen. Die genauen Hintergründe der Notbremsung seien aber noch unklar, sagte der Polizeisprecher.

DPA DPA

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