VG-Wort Pixel

Israel Umweltkatastrophe am Mittelmeer: Ölklumpen und toter Wal angespült

Sehen Sie im Video: Soldaten kämpfen gegen Ölkatastrophe in Israel.




Der tote Finnwal, der an den Strand vor der israelischen Stadt Aschkelon gespült worden ist, könnte an den Folgen einer Umweltkatastrophe gestorben sein. Bei einer Untersuchung wurde ölhaltiges Material im Körper des Tieres gefunden. Zahlreiche Meerestiere wie Schildkröten waren mit einem schwarzen, klebrigen Film bedeckt. Nach der schweren Verschmutzung mit Teer versuchten unterdessen Tausende Freiwillige und Soldaten, die verdreckten Strände zu säubern. Die Regierung forderte die Bevölkerung auf, sich wegen möglicher Gesundheitsgefahren von der Küste fernzuhalten, nicht schwimmen zu gehen und nicht am Strand Sport zu treiben. Umweltschützer sprachen von der schlimmsten Naturkatastrophe seit Jahren. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu machte sich am Strand persönlich ein Bild der Lage. "Ich habe gerade mit dem ägyptischen Energieminister gesprochen, der sich an uns gewandt hat. Und wir haben vorgeschlagen, dass alle Schiffe, die Sie dort sehen, mit Erdgas betrieben werden, anstatt mit umweltschädlichem Treibstoff, wie wir ihn hier sehen. Ich denke, wenn es einen Zusammenschluss von mehreren Ländern gibt, können wir das innerhalb von einigen Jahren schaffen." Das israelische Umweltministerium werde einen Plan zur Säuberung der Strände ausarbeiten, sagte Netanjahu. Die Behörden vermuten, dass ein Schiff unerlaubt Öl abgelassen hatte, die Ermittlungen laufen. Neun Schiffe, die verdächtigt werden, für die Umweltkatastrophe verantwortlich zu sein, sollen jetzt näher untersucht werden. Satellitenbilder halfen, die Suche einzugrenzen.
Mehr
In Israel sind ein toter Wal und Ölklumpen an den Strand gespült worden. Vermutlich hatte ein Schiff illegal Öl abgelassen. Nun kämpfen Soldaten und Freiwillige gegen die Umweltkatastrophe.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker