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Lottogewinn: 61 Millionen Euro: Zwei Deutsche knacken Eurojackpot

Ein richtiger Lottoschein und das große Geld: Zwei Deutsche teilen sich den Eurojackpot. Und kassieren jeweils über 30 Millionen Euro.

Ein Gewinner aus Nordrhein-Westfalen und einer aus Hessen teilen sich den 61-Millionen-Jackpot

Ein Gewinner aus Nordrhein-Westfalen und einer aus Hessen teilen sich den 61-Millionen-Jackpot

DPA

Zwei Deutsche haben den mit mehr als 61 Millionen Euro gefüllten Eurojackpot geknackt. Die Ziehung am Freitagabend im finnischen Helsinki bescherte zwei Lotto-Spielern aus Deutschland jeweils 30,9 Millionen Euro. 

Die Spieler kommen aus Hessen und Nordrhein-Westfalen. Das teilte Westlotto mit. In den vergangenen Wochen war der Jackpot fünf Mal in Folge nicht geknackt worden.

Eurojackpot: 18 Länder beteiligen sich

Der Eurojackpot, an dem sich 18 europäische Länder beteiligen, ist bei 90 Millionen Euro gedeckelt. Seit dem Start der Lotterie im Jahr 2012 erreichte der Eurojackpot fünf Mal diese maximale Höhe. Spieleinsätze, die über diese Summe hinausgehen, werden der zweiten Gewinnklasse zugeschlagen und bilden dort einen weiteren Jackpot.

feh / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?