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Massenpanik auf der Loveparade: Veranstalter Schaller bittet um Entschuldigung

Mehr als vier Monate nach der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten und über 500 Verletzten hat sich Veranstalter Rainer Schaller bei den Opfern und Hinterbliebenen entschuldigt.

Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat sich nach der Massenpanik im Juli mit 21 Toten bei den Hinterbliebenen der Opfer entschuldigt. "Es tut mir unendlich leid, ich kann es nicht rückgängig machen", sagte Schaller in der SAT.1- Sendung "2010 - Der große Jahresrückblick", die am Donnerstagabend ausgestrahlt werden sollte. Bei dem Techno-Event in Duisburg waren auch Hunderte verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem Mammutverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Das Sicherheitskonzept der Massenparty steht massiv in der Kritik.

"Mir ist auch bewusst, dass ich als Veranstalter eine moralische Verantwortung habe", sagte der Unternehmer in der Sendung. Er bitte darum, dass die Schuldfrage juristisch geklärt werde. "Ich werde mich auch hier einer eventuellen Verantwortung stellen."

Der Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf hatte die Katastrophe seit dem Sommer mehrfach auf der Tagesordnung. Schaller war eingeladen worden, hatte sich aber durch Anwälte vertreten lassen.

DPA/APN / DPA