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Nachrichten aus Deutschland Hakenkreuz-Fahne gehisst – Polizei stoppt Schlauchboot-Ausflug

Nachrichten aus Deutschland: Ein Boot der Wasserschutzpolizei Sachen mit drei Beamten an Bord
Die Wasserschutzpolizei, zwei Hubschrauber und eine Reiterstaffel beendete den Schlauchboot-Ausflug einiger Rechtsextremer auf der sächsischen Mulde. (Symbolbild)
Roschbach: Mann findet beim Renovieren Sparbuch und scharfe Munition +++ Delmenhorst: Dreijähriger läuft auf Straße – und stirbt +++ Bad Kötzing: 18-Jähriger legt sich zum Schlafen auf Straße – und wird überfahren +++ Nachrichten aus Deutschland. 

Nepperwitz: Rechtsextreme hissen Hakenkreuz-Fahne auf Schlauchboot-Tour

Mutmaßlich Rechtsextreme haben am Samstag stundenlang mit Schlauchbooten die Mulde in der Nähe von Leipzig befahren und dabei unter anderem eine Hakenkreuz-Fahne gehisst, teilte die Polizeidirektion Leipzig am Sonntag mit. Außerdem zeigten und riefen sie den Hitler-Gruß. Da Versuche, die Boote zu stoppen, zunächst scheiterten, kamen neben der Wasserschutzpolizei auch ein Polizeihubschrauber und die Reiterstaffel zum Einsatz. Am Abend legten die Boote zwischen den Ortslagen Nepperwitz und Kollau an. Die Polizei nahm die Personalien von elf Männern im Alter zwischen 30 und 37 Jahren auf. Sie hätten stark alkoholisiert gewirkt, hieß es. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: DPA

Bad Segeberg: Feuerwehr befreit Uhu nach Stunden aus Brunnenschacht

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg hat einen jungen Uhu aus dem Brunnen einer ehemaligen Burg gerettet. Am Samstagmittag alarmierte ein besorgter Bürger zunächst die Polizei, da er Tierlaute aus dem Brunnen hörte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Einsatzleiter habe das Tier im Brunnen jedoch nicht sehen können. Mit Scheinwerfer und Fernglas sei der Jungvogel schließlich entdeckt worden. Die Einsatzkräfte ließen daraufhin eine Atemluftflasche mit Verlängerungsschläuchen in den Brunnen herab, um das Tier mit Frischluft zu versorgen, hieß es. Nachdem Lockversuche mit einem Netz und Lebendfutter erfolglos geblieben seien, habe sich ein Kamerad mit Atemschutz in die Tiefe herabgeseilt und das Jungtier in einen Transportsack gepackt. Die anderen Einsatzkräfte hätten beide wieder nach oben gezogen.

Krumbach: Paar vergnügt sich auf Terrasse einer Seniorin

Ein Paar hat sich von einer Party in den benachbarten Garten einer Seniorin in Bayern verzogen, beim Sex aber so laut gegen die Terrassentür gestoßen, dass die Frau aus Angst die Polizei rief. "Der 74-Jährigen machten die Geräusche Angst, sie ließ die Rollos runter und wählte den Notruf", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Eine Streife beruhigte sie – und entdeckte auch das Paar auf der Terrasse des Zweifamilienhauses in Krumbach. "Es liegt nahe, dass die beiden Gäste einer Party auf dem Nachbargrundstück waren", hieß es. Die Beamten nahmen in der Nacht zum Sonntag die Personalien des 22-jährigen Mannes auf. "Die Kollegen haben sich sehr amüsiert und das Pärchen dann weitergeschickt." Die Terrassentür, an die das Duo mit den Füßen stieß, wurde den Angaben zufolge nicht beschädigt.

Quelle: DPA

Nürnberg: Mann stürzt bei Party von Balkon in den Tod

Bei einer Geburtstagsfeier ist in Nürnberg ein 38-Jähriger von einem Balkon in den Tod gestürzt. Der Mann hatte sich am frühen Samstagmorgen offenbar auf die Balkonbrüstung im vierten Stock des Mehrfamilienhauses setzen wollen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei stürzte er in Tiefe. Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen starb der 38-Jährige wenig später in einem Krankenhaus. Hinweise auf ein Fremdverschulden hatten die Ermittler zunächst nicht.

Quelle: AFP

Roschbach: Mann findet Sparbuch und Munition beim Renovieren

Beim Renovieren einer Wohnung im rheinland-pfälzischen Roschbach hat der Wohnungseigentümer ein Sparbuch mit rund 41.000 Euro und scharfe Gewehrmunition gefunden. Der Mann meldete seinen Fund umgehend der Polizei, wie die Ordnungshüter am Sonntag in Edenkoben mitteilten. Da Sparbuch und Munition vermutlich vom vorherigen Mieter stammen, nahmen Polizisten die Fundstücke zunächst in Verwahrung. Die Beamten rieten dazu, beim Fund von Waffen und Munition immer sofort die Polizei zu informieren. Besonders im Umgang mit älterer Munition sei Vorsicht geboten.

Quelle: AFP

Berlin: Auto rast in Menschenmenge – sieben Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Sonntag in der Nähe vom Bahnhof Zoologischer Garten mehrere Menschen verletzt worden. Das bestätigte die Berliner Feuerwehr auf ihrem Twitter-Kanal. "Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein Pkw von der Straße ab und fuhr auf den Gehweg. Dabei sind sieben Personen verletzt worden, drei davon schwer. Eine Person musste reanimiert werden. Zahlreiche Betroffene werden seelsorgerisch betreut", schreibt die Feuerwehr. Bis zu 55 Feuerwehrkräfte seien an der Kreuzung vor dem bekannten Bahnhof Zoo im Einsatz gewesen, außerdem ein Rettungshubschrauber. Die Polizei ermittelt, geht aktuell aber nicht von einem Anschlag aus. "Wir haben bislang keinen Hinweis auf ein Anschlagsgeschehen", sagte eine Polizeisprecherin. Der Fahrzeugführer sei festgenommen worden. 

Quelle: Feuerwehr Berlin, DPA

Nachrichten aus Deutschland: Der beschädigte Unfallwagen steht unter einem provisorischen Zelt der Ermittler
Warum dieser Wagen am Sonntagmorgen von der Straße abkam und auf den Gehweg raste, ermittelt derzeit die Polizei.
© Paul Zinken / DPA

Delmenhorst: Dreijähriger läuft auf Straße – junge Autofahrerin kann nicht mehr bremsen

Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist am Samstagnachmittag in Delmenhorst (Niedersachsen) ein dreijähriger Junge ums Leben gekommen. Wie die Polizei zunächst berichtete, liefen der Junge und neunjähriges Mädchen für eine Autofahrerin unerwartet auf die Fahrbahn. Die 22-Jährige konnte demnach nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die beiden Kinder. Ein Rettungswagen brachte beide schwer verletzt ins Krankenhaus. Noch in der Nacht erlag der Junge dort seinen Verletzungen. Notfallseelsorger betreuten die Angehörigen an der Unfallstelle.

Quelle:Polizei Delmenhorst

Freiburg: 17-jähriger Kradfahrer von Zug erfasst

Bei einem tragischen Unfall auf einem Bahnübergang im baden-württembergischen Schopfheim ist in der Nacht zum Sonntag der 17-jährige Fahrer eines Kleinkraftrads getötet worden. Die 18-jährige Sozia erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie die Polizei in Freiburg mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Zweiradfahrer demnach bei geschlossener Bahnschranke über die Gleise gefahren sein. Dabei wurde das Kleinkraftrad von einem Zug erfasst. Der 17-Jährige starb noch am Unfallort. Die genaue Unfallursache stand zunächst nicht fest. Bei dem Unglück am späten Samstagabend waren zahlreiche Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundespolizei und Bahn im Einsatz.

Quelle: AFP

Bad Kötzing: 18-Jähriger legt sich auf Straße und wird überfahren

Ein 18-Jähriger hat sich in der Oberpfalz nach Polizeiangaben auf eine Straße gelegt und ist überfahren worden. Der junge Mann starb noch am Unfallort. "Vermutlich wollte er schlafen", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Der 42 Jahre alte Fahrer eines Autos bemerkte demnach den 18-Jährigen am Ortsausgang von Bad Kötzting zu spät.  

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Samstag, den 25. Juli


Gospersgrün: Familie verliert Wohnanhänger auf Autobahn – und merkt es nicht

Eine Familie hat im sächsischen Vogtland ihren Wohnanhänger während der Fahrt verloren – und dies erst Kilometer später bemerkt. Wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte, hatten die Urlauber aus dem Landkreis Rosenheim eine Rast gemacht und auf die Autobahn 72 zurückfahren wollen. Kurz vor der Anschlussstelle Zwickau-West bemerkten sie dann das Fehlen des Wohnwagens. Er wurde Kilometer entfernt auf der Bundesstraße 173 in Gospersgrün quer auf der Straße stehend gefunden. Wieder angehängt konnte die Fahrt in den Urlaub weitergehen.

Quelle: DPA

Wesel: Kleinflugzeug stürzt in Wohnhaus – drei Tote

In Wesel ist am Samstagnachmittag ein Kleinflugzeug in einem Wohngebiet abgestürzt. Dabei kamen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mindestens drei Menschen ums Leben. Zunächst war von zwei Todesopfern die Rede gewesen. Demnach stürzte das Flugzeug in das Dach eines Mehrfamilienhauses. Zwei weitere Menschen seien verletzt gerettet worden, sagte ein Sprecher der Kreisleitstelle Wesel. Der Pilot der Unglücksmaschine werde noch vermisst. Ob er sich unter den Todesopfern befindet, ist einem Polizeisprecher zufolge unklar. Der Bereich um die Unglücksstelle ist weiträumig abgesperrt.

+++ Die Meldung wurde zwischenzeitlich aktualisiert +++

Quelle: "Rheinische Post", DPA

Hamminkeln: Vater überrollt einjährigen Sohn auf Bauernhof

Ein 26-Jähriger hat beim Rangieren mit einem Kleintransporter auf einem Bauernhof in Hamminkeln (NRW) seinen einjährigen Sohn übersehen und tödlich verletzt. Der Junge sei am Samstagmorgen noch an der Unfallstelle gestorben, teilte die Polizei mit. Die Angehörigen wurden durch Notfallseelsorger der Polizei betreut. Die weiteren Umstände waren zunächst unklar, die Ermittlungen dauerten an.

Ein ähnlicher Fall hatte sich bereits Ende Mai in Velbert ereignet: Ein 24 Jahre alter Vater hatte beim Zurücksetzen seines Autos sein dreijähriges Kind überrollt. Das Mädchen war von dem Wagen zu Boden geworfen und von einem Rad überrollt worden. Es war kurze Zeit später im Krankenhaus an den schweren Verletzungen gestorben.

Quelle: DPA

Kleve: Weiße Kornnatter versteckt sich auf Balkon

Nicht schlecht staunten die Bewohner eines Hauses in Kleve (Nordrhein-Westfalen) am vergangenen Mittwoch. In einer Ecke ihres Balkons, hinter einem Sonnenschirm, hatte es sich eine weiße Schlange gemütlich gemacht. Die hinzu gerufene Polizei informierte die Feuerwehr, die das Tier mit einem Schlangenhaken einfangen und in einen Karton verfrachten konnten. Wie die Beamten weiter berichteten, identifizierten Experten das Reptil als "Weiße Kornnatter". Die ist vor allem im Osten der USA zu finden und zur Erleichterung der Hausbewohner ungiftig. Der Besitzer des Tiers konnte noch nicht ermittelt werden.

Quelle:Feuerwehr Kleve

Leipzig: 200 Feuerwehrleute bekämpfen Großbrand in Recyclinganlage

Ein am Freitag in einer Recyclinganlage im Leipziger Stadtteil Wiederitzsch ausgebrochenes Feuer hat über Nacht mehr als 200 Einsatzkräfte in Atem gehalten. Bilder zeigten am Samstagmorgen eine dicke schwarze Rauchwolke über der sächsischen Metropole. Feuerwehr und Polizei hatten die Bevölkerung dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Offenbar war das Feuer in einer Lagerhalle mit Papierresten ausgebrochen. "Wir befinden uns immer noch im Einsatz. Er wird sich noch über mehrere Stunden hinziehen", twitterte die Feuerwehr Leipzig am Morgen.

Quelle: Feuerwehr Leipzig

Nachrichten aus Deutschland: Rauchschwaden ziehen über die Dächer Leipzigs
Bereits am Freitag war der Brand in einer Recyclinganlage im Norden von Leipzig ausgebrochen. Auch am Morgen zog noch eine dicke schwarze Rauchfahne über die Stadt. 
© Jan Woitas / DPA

Köln: 34-Jähriger bei Streit lebensgefährlich verletzt

Bei einem Streit in der Kölner Innenstadt ist am Freitagabend ein 34-Jähriger durch einen spitzen Gegenstand lebensgefährlich verletzt worden. Tatverdächtig ist ein 25-Jähriger. Er wurde noch am Tatort gestellt. Der Verletzte schwebte nach Angaben eines Polizeisprechers am Samstagvormittag nicht mehr in Lebensgefahr. Über die Hintergründe des Streits wurde zunächst nichts bekannt. Die Polizei setzte eine Mordkommission ein.

Quelle: DPA

Ludwigsburg: Mann stirbt bei Brand in Sozialunterkunft

Bei einem Brand in einer Sozialunterkunft im württembergischen Herrenberg ist in der Nacht zu Samstag ein Bewohner ums Leben gekommen. Bei dem Toten handle es sich vermutlich um einen 59-Jährigen, dessen Zimmer beim Eintreffen der Feuerwehr "bereits im Vollbrand" gestanden habe, teilte das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit. Rund 50 Feuerwehrleute seien am Brandort im Einsatz gewesen. Bewohner hatten wegen der starken Rauchentwicklung die Feuerwehr alarmiert. Vier Feuerwehrleute und ein Bewohner hätten Rauchvergiftungen erlitten, teilte die Polizei weiter mit. Das Gebäude sei nicht mehr bewohnbar, der Sachschaden werde auf 80.000 Euro geschätzt.

Quelle: AFP

Nachrichten aus Deutschland von Freitag, den 24. Juli


Emmerich: 91-Jähriger setzt beim Gärtnern Doppelhaus in Brand

Bei Gartenarbeiten hat ein 91 Jahre alter Mann zwei Doppelhaushälften in Brand gesetzt. Der Rentner flämmte am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Emmerich mit einer Gasflasche mit Brenner Unkraut in seinem Garten ab. Dabei geriet eine Hecke in Brand. Das Feuer breitete sich in Richtung des Hauses aus und setzte die Wohnung der Nachbarn bis zum Dachstuhl in Brand. Auch das Haus des 91-Jährigen sei in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner wurden vorübergehend bei Verwandten untergebracht. Der 91-Jährige reagierte geschockt. Er muss sich nun wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Quelle: DPA, Kreispolizeibehörde Kleve

Lichtenstein: Fünfjähriger unternimmt Ausflug mit Familienhund

Ein fünfjähriger Junge hat seinen Eltern im sächsischen Lichtenstein einen mächtigen Schreck eingejagt. Der Knirps schnappte sich am Donnerstag sein Laufrad und den Hund der Familie und machte sich damit auf den Weg in Richtung Bahnhof. Dort beobachtete ein Zeuge das Gespann und informierte die Polizei. Die Beamten fanden den Jungen samt Gefährt – allerdings ohne seinen Hund. Wie die Beamten weiter berichteten, ermittelten sie die Anschrift des Ausreißers und klingelten bei seiner Mutter. Die war demnach nicht zu Hause, hatte unterdessen aber auf einem Polizeirevier angerufen. Beim Wiedersehen war schließlich auch der Familienhund dabei. Der hatte sich während des Spaziergangs von seinem kleinen Herrchen entfernt und war allein zurück nach Hause getrottet.

Quelle:Polizei Sachsen

Tornesch: Vater will Tochter aus Weiher retten – und stirbt

Bei dem Versuch, seine ins Wasser gefallene Tochter zu retten, ist ein Vater in Schleswig-Holstein gestorben. Nach Angaben der Polizei war die Neunjährige am Donnerstagabend in einen Weiher gestürzt. Der Vater sprang hinterher. Beide waren Nichtschwimmer. Das Mädchen schrie um Hilfe, Passanten konnten es aus dem Weiher retten. Polizeibeamte zogen wenig später auch den Vater aus dem Wasser. Rettungskräfte reanimierten den 61-Jährigen und brachten ihn in ein Hamburger Krankenhaus. Doch er starb am Freitagmorgen. Das Mädchen erlitt einen Schock.

Quelle: DPA

Lübeck: Polizisten schlagen Autoscheibe ein, um Hund zu retten

Am Mittwoch hat die Lübecker Polizei einen Hund aus einem stark erhitzten Auto gerettet. Der VW Caddy war auf einem Parkplatz abgestellt, ein Zeuge wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte das Fahrzeug erreichten, hechelte der Collie stark, der seit etwa einer Stunde im Auto eingeschlossen war. Nur ein Fenster war einen Spalt breit offen, es herrschte eine Außentemperatur von etwa 22 Grad. Die Polizisten zerschlugen das Fenster der Fahrertür und bugsierten den Hund aus dem überhitzten Wagen. Wenige Augenblicke später erschien auch der 54-jährige Halter des Hundes am Parkplatz. Wie die Polizei berichtet, sei der Wiesbadener sichtlich erleichtert gewesen und gab zu, dass er die Wärme innerhalb seines Caddys unterschätzt habe. Nach einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft ging es seinem Hund wieder gut. Sein Besitzer muss nun allerdings mit einem Verfahren wegen Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz rechnen.

Quelle: Polizei Lübeck

Bensheim: Feuerwehr rettet Storch aus Funkmastanlage

Feuerwehrleute in Südhessen haben einen in Not geratenen Storch aus der Leitung einer Funkmastanlage befreit. Das Tier hatte sich am Donnerstagabend in der Leitung verfangen und hing in etwa 20 Metern Höhe fest, wie die Feuerwehr in Bensheim mitteilte. Die Rettung des Vogels gestaltete sich demnach schwierig - erst als der Storch selbst versuchte, sich zu befreien, kam er von der Leitung los. Dabei stürzte das Tier in einen Garten unterhalb der Leitung. Die Freiwillige Feuerwehr brachte den Storch in eine Tierarztpraxis in Auerbach. Zuvor hatten mehrere Medien über die Rettung berichtet.

Quelle: DPA

Delmenhorst: Traktor überrollt Auto – Insasse leicht verletzt 

Ein 20-Jähriger hatte am Mittwochabend in Delmenhorst Glück im Unglück als er mit seinem Auto die Vorfahrt missachtete und von einem Traktor überrollt wurde. Der junge Mann wurde trotz der enormen Schäden nur leicht verletzt. Bei dem Zusammenstoß mit dem Trecker wurde der Kleinwagen in den Seitengraben geschoben und befand sich fast vollständig unter dem Trecker. Der Pkw-Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Der 24-jährige Traktorfahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von 15.000 Euro. 

Quelle: "Polizei Delmenhorst"

Berlin: Häftling stirbt bei Brand in JVA Moabit

Bei einem Brand in einem Berliner Gefängnis ist in der Nacht zum Freitag ein Häftling gestorben. Trotz wiederholter Reanimationsversuche sei es nicht gelungen, den Mann wiederzubeleben, teilte die Feuerwehr mit. In dem Zimmer des Toten in der JVA Moabit brannten nach Angaben der Feuerwehr Einrichtungsgegenstände, die jedoch zügig gelöscht werden konnten. Warum das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr war mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort. Zunächst hatte die "B.Z." berichtet.

Quelle: DPA

Neumünster: Schäferhund beißt Reh in die Kehle

Ein Schäferhundmischling soll in Neumünster (Schleswig-Holstein) am Donnerstagabend ein Reh angegriffen und durch einen Biss in die Kehle getötet haben. Wie die Polizei am Freitag berichtete, hatten Zeugen beobachtet wie der Hund seinem späteren Opfer nachgestellt war und es schließlich zu Boden gebracht hatte. Danach ließ er von dem Tier ab und lief über einen Spielplatz weg. Die Beamten suchen nun nach dem Besitzer des Hundes oder Hinweisen auf das Herrchen. Der Schäferhund ist ca. 50 Zentimeter hoch, hat schwarz-braunes, mittellanges Fell und trug ein rot-gelbes Halsband

Quelle:Polizei Neumünster

Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, den 23. Juli


Hildesheim: Müllwagenfahrer zu Geldstrafe verurteilt

Nach dem Unfalltod einer elfjährigen Schülerin in Lehrte bei Hannover ist ein Müllwagenfahrer wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt worden. Das Mädchen hatte im Januar 2019 morgens bei grüner Fußgänger-Ampel eine Kreuzung überquert, als der Lkw des Angeklagten sie beim Rechtsabbiegen erfasste. Nach Überzeugung des Amtsgerichtes Lehrte hätte der heute 36 Jahre alte Lkw-Fahrer das Mädchen an der Kreuzung sehen müssen. Die Eltern der getöteten Esra traten als Nebenkläger auf. Zu Prozessbeginn zeigten sie Fotos ihrer Tochter, die einen Tag nach ihrem elften Geburtstag starb. Der Vater sagte, er könne nicht glauben, dass der Fahrer den Knall, von dem ein Zeuge sprach, nicht bemerkt habe. Er war nach dem Unfall weitergefahren und erst am Abend ermittelt worden.

Quelle: DPA

Frankfurt/Oder: Schülerin stürzt auf Industriebrache in sieben Meter tiefen Schacht

Nachdem ein zwölfjähriges Mädchen in Frankfurt (Oder) in einen mehrere Meter tiefen Schacht in einem leerstehenden Industriegebäude gestürzt ist, will die Stadt Sicherungsmaßnahmen überprüfen. "Das ist ein Areal der Stadt, auf dem es häufiger zu Sachbeschädigungen kommt und auch zu illegalem Zutritt", sagte Stadtsprecher Uwe Meier der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Das verlassene Industriegelände, das abgesperrt ist, gilt seit Jahren als Gefahrenschwerpunkt.

Das Mädchen war am Mittwoch mit einer 16-jährigen Freundin in einem verlassenen Gebäude am Winterhafen und fiel nach Angaben der Feuerwehr vom Donnerstag in einen etwa sechs bis sieben Meter tiefen Schacht. Sie verletzte sich dabei schwer. Feuerwehrleute mussten sich in den Schacht abseilen, um sie zu retten. Das Mädchen habe "Glück im Unglück" gehabt, sagte der Amtsleiter der Berufsfeuerwehr, Helmut Otto. "Glück war, dass dieser Schacht vermüllt war und das Mädchen nicht auf den blanken Beton fiel, es war ein gedämpfter Aufprall." Die Polizei ermittelt weiter, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Ein Fremdverschulden schließt sie aus.

Quelle: DPA

Annweiler: Hornisse im Auto – Fahrerin bekommt Panik und vergisst etwas Wichtiges

Voller Panik ist eine Autofahrerin in Rheinland-Pfalz vor einer Hornisse aus ihrem Wagen geflüchtet und hat so einen Unfall verursacht. Das Insekt sei durch das geöffnete Fenster in das Auto geflogen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die 50-Jährige habe sich so sehr erschreckt, dass sie ihren Wagen verließ, ohne ihn abzusichern. Das führerlose Auto rollte daraufhin im südpfälzischen Annweiler eine Straße hinunter, kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinauf. Im weiteren Verlauf rollte der Wagen die Böschung wieder hinunter, stieß gegen eine Mauer und drückte mehrere Verkehrsschilder um. Letztlich kam das Auto in einem Grünstreifen zum Stehen. Da keine anderen Fahrzeuge oder Fußgänger unterwegs waren, entstand laut Polizei bei dem Unfall am Mittwochnachmittag nur ein Sachschaden.

Quelle: DPA

Hildesheim: Prozess gegen Müllwagenfahrer unterbrochen

Der Prozess gegen einen Müllwagenfahrer nach dem Unfalltod einer Elfjährigen ist nach zwei Anträgen der Nebenklage unterbrochen worden. Der Rechtsanwalt der Eltern und Brüder des getöteten Mädchens aus Lehrte bei Hannover forderte am Donnerstag unter anderem ein zweites technisches Gutachten. Sollte das Amtsgericht Lehrte dies ablehnen, könnten die Plädoyers gehalten werden.

Wegen fahrlässiger Tötung muss sich ein 36 Jahre alter Lastwagen-Fahrer verantworten, aus Platzgründen wird im Landgericht Hildesheim verhandelt. Der Mann soll im Januar 2019 die kleine Esra beim Abbiegen übersehen haben, als die Schülerin an einer grünen Fußgänger-Ampel morgens die Straße überquerte.

Quelle: DPA

Bielefeld: Zehnjährige von Kampfhund attackiert und verletzt

Ein nicht angeleinter Kampfhund hat auf einem Spielplatz in Bielefeld ein zehnjähriges Mädchen angefallen und schwer verletzt. Der Hund biss das auf einem Klettergerüst stehende Kind am Mittwochabend zweimal ins Bein, wie die Polizei mitteilte. Die schockierte Mutter konnte die Beißattacke demnach nicht verhindern. Das verletzte Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach dem Zwischenfall gelang es der mutmaßlichen Hundehalterin, das Tier mit Hilfe eines hinzueilenden Manns unter Kontrolle zu bringen und anzuleinen. Beide verließen anschließend den Ort des Geschehens, ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf das Tier und die Hundehalter geben können.

Quelle: AFP

Stade: 15-Jähriger flüchtet mit 200 km/h vor Polizei

Ein Jugendlicher hat sich im Landkreis Stade (Niedersachsen) eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten berichteten, chauffierte der 15-Jährige zwei 14 Jahre alte Mädchen mit dem Wagen seines Vaters durch die Nacht. Demnach hatte zunächst ein Zeuge beobachtet wie das Trio mit Hilfe von Taschenlampen in das Auto stieg. Die alarmierte Polizei stellte den Pkw mit den drei Jugendlichen wenig später auf der Bundesstraße 73 fest. Doch statt auszusteigen, trat der junge Fahrer das Gaspedal durch und beschleunigte den Wagen auf bis zu 200 km/h. Bereits nach fünf Minuten endete die wilde Fahrt an einem Verkehrsschild, weil der 15-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Alle drei aus Buxtehude stammenden Nachtschwärmer wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Am Auto des Vaters entstand Totalschaden. Welche juristischen Konsequenzen der Ausflug für den minderjährigen Fahrer hat, klärt nun die Polizei.

Quelle:Polizei Stade

Ehingen: Fachwerkhaus in Flammen, ein Mann stirbt

Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus im baden-württembergischen Ehingen ist in der Nacht zum Donnerstag ein Bewohner ums Leben gekommen. Laut Polizei wohnten insgesamt vier Männer in dem im Fachwerkstil gebauten Haus. Drei von ihnen konnten sich vor den Flammen retten. Den vierten konnten Einsatzkräfte nur noch tot bergen. Die Brandursache war zunächst unklar. 

Nachrichten aus Deutschland: Hakenkreuz-Fahne gehisst – Polizei stoppt Schlauchboot-Ausflug

Quelle: Polizei

Erlensee: Nachbarin findet Frauenleiche in Wohnung

Im hessischen Erlensee ist am Mittwoch eine Frauenleiche mit Stichverletzungen gefunden worden. Die Nachbarin und der Vermieter hätten die 47-Jährige verletzt in ihrer Wohnung entdeckt, nachdem die Frau nicht zu ihrer Arbeit als Pflegekraft erschienen war, sagte Staatsanwalt Markus Jung. Die Frau sei vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Rechtsmedizin geht von einem Tötungsdelikt aus. 

Zum Ermittlungsstand machte der Staatsanwalt am Donnerstagmorgen keine weiteren Angaben. Es gebe "verschiedene Spuren" zum Täter. Weitere Informationen gab die Staatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt. Spurensicherung und Gerichtsmediziner hätten den Tatort bis in den späten Mittwochabend hinein untersucht, hieß es. Die Leiche der 47-Jährigen soll nach Angaben des Sprechers wohl am Donnerstagvormittag obduziert werden. Die "Hessenschau" hatte zuvor über den Fall berichtet.

Quelle: DPA

Düsseldorf: Vier Festnahmen bei Razzia in Clan-Szene

Bei einer Razzia gegen Clankriminalität sind in Nordrhein-Westfalen am frühen Donnerstagmorgen mehrere Wohnungen und Firmen durchsucht worden. Es handelt sich um Objekte in Wuppertal, Solingen, Essen, Bielefeld und Düsseldorf, wie das Landeskriminalamt (LKA) und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilten. Vier Männer im Alter zwischen 24 und 57 Jahren wurden durch Spezialeinheiten der Polizei festgenommen, wie es hieß. Gegen die Männer lagen den Angaben zufolge Haftbefehle wegen des Verdachts auf erpresserischen Menschenraub, gefährliche Körperverletzung und Betrug vor. Die Beschuldigten sollen einem türkisch-arabischstämmigen Familienclan angehören.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, den 22. Juli 


Würzburg: Raser wegen versuchten Mordes angeklagt

Nach einem illegalen Autorennen im fränkischen Würzburg hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen versuchten Mordes gegen einen 20-Jährigen erhoben. Der Raser habe den Tod einer Fußgängerin billigend in Kauf genommen, wie die Staatsanwaltschaft Würzburg am Mittwoch mitteilte. Zuvor berichtete der Bayerische Rundfunk. 

Der Mann soll sich Anfang Dezember in Würzburg mit einem Kontrahenten ein Autorennen geliefert haben. Dabei erfasste er eine damals 42-Jährige, die mit ihrem Hund eine grüne Ampel überquerte. Die gehörlose Frau und der Hund erlitten leichte Verletzungen. Dem 20-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, über eine rote Ampel gerast zu sein. Laut Ermittlungen soll er zuvor eine PS-starke Limousine bei einer Autovermietung im Landkreis Würzburg gemietet haben. An dem illegalen Autorennen soll ein zweiter Raser beteiligt gewesen sein, der bisher nicht ausfindig gemacht werden konnte, wie die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der 20-Jährige muss sich nun wegen versuchtem Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verantworten. Nach dem Unfall musste er vorübergehend in Untersuchungshaft, ist derzeit laut Staatsanwaltschaft aber auf freiem Fuß.

Quelle: DPA

Kiel: 54-Jähriger sperrt Autoknacker in Pkw ein

Ein mutiger Autofahrer hat am Mittwochmorgen einen mutmaßlichen Autoknacker in seinen Wagen eingesperrt. Polizisten nahmen den Mann schließlich fest. Wie die Beamten berichteten, war der Halter des Pkw gegen 5.30 Uhr durch ein Klirren aus dem Hinterhof auf den Einbruch aufmerksam geworden. Als er bemerkte, dass ein Unbekannter in sein Auto eingestiegen war und es durchwühlte, verriegelte er die Türen des Wagens und verhinderte so, dass der ungebetene Fahrgast flüchtet. Laut Polizei ließ sich der 54-Jährige auch von massiven Drohungen des Mannes nicht beirren. Die per Polizeiruf verständigten Beamten nahmen den 30-jährigen Dieb schließlich fest und stellten dabei Stehlgut sicher, dass womöglich aus einem früheren Pkw-Aufbruch stammt. Mangels Haftgründen kam der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Quelle:Polizei Kiel

Essen: 25-Jährige niedergestochen – Polizei fahndet nach Ex-Freund

In Essen sucht die Polizei nach einem versuchten Tötungsdelikt einen 25-jährigen Mann. Wie die Beamten berichteten, wurde eine Frau am Mittwochmorgen um kurz nach 9 Uhr auf offener Straße von einem Mann mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt. Zeugen, die den Mann flüchten sahen, alarmierten den Rettungsdienst, der die Frau zunächst vor Ort medizinisch versorgte und dann in ein Krankenhaus einlieferte. Die Polizei fahndete daraufhin mit zahlreichen Beamten, einem Spürhund, einem Hubschrauber und einer Drohne nach dem mutmaßlichen Täter, bei dem es sich ersten Erkenntnissen zufolge um den früheren Lebensgefährten der 24-Jährigen handeln soll.  Der in Würselen geborene Mann ist unbekannten Aufenthaltes und wird jetzt polizeilich gesucht.

Quelle: Polizei Essen

Hamburg: Behörden wollen Massen-Partys verhindern

Angesichts einer drohenden zweiten Corona-Welle wollen die Hamburger Behörden und Ämter künftig Massen-Partys in Szenevierteln wie am vergangenen Wochenende auf St. Pauli verhindern. Derzeit stimmten sich die zuständigen Behörden mit den betroffenen Bezirksämtern über geeignete Maßnahmen ab, sagte ein Sprecher der Sozialbehörde am Mittwoch. Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen. Denkbar sei, dass es per Allgemeinverfügung erneut zu Verkaufseinschränkungen für Alkohol kommt. Ziel sei es, große Menschenansammlungen, bei denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, zu verhindern.

Die Feiermeile Große Freiheit war am vergangenen Wochenende so voll geworden, dass sie zweimal von der Polizei abgeriegelt werden musste. Im Schanzenviertel hatte es bereits zuvor Außer-Haus-Verkaufsverbote für Alkohol gegeben, um die Partyszene angesichts der Corona-Infektionsgefahr auf Abstand zu halten.

Quelle: DPA

Buxtehude: 15-jähriger Autofahrer verursacht schweren Unfall bei Flucht vor Polizei

In Niedersachsen hat sich ein 15-Jähriger mit dem Auto seines Vaters eine wilde nächtliche Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Nach Angaben der Beamten vom Mittwoch endete diese in einem Unfall, bei dem der Fahrer und zwei 14-jährige Mitfahrerinnen verletzt wurden. Der Jugendliche beschleunigte demnach auf einer Landstraße bis auf 200 Stundenkilometer und verlor am Ende die Kontrolle über das Auto. Er fuhr über eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Leitplanke und ein Verkehrsschild. Wie die Polizei in Stade weiter mitteilte, realisierten die Einsatzkräfte das Alter der Fahrzeuginsassen erst nach dem Unfall. Sie waren von einem Zeugen alarmiert worden, der beobachtet hatte, wie drei Menschen mit Taschenlampen in der Nacht zum Mittwoch in der Gemeinde Buxtehude aus einem Auto ein- und ausstiegen und mit diesem dann über eine Bundesstraße weiterfuhren. Mehrere Streifenwagen machten sich auf den Weg und entdeckten das verdächtige Auto auf der Landstraße. Laut Polizei gab der Fahrer Gas und versuchte mit hoher Geschwindigkeit, vor den Beamten zu flüchten. Nach wenigen Minuten ereignete sich der Unfall. Die drei Jugendlichen kamen in ein Krankenhaus. Gegen den Fahrer wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Das Auto gehörte seinem Vater.

Quelle: AFP

Der verunfallte Lexus steht auf der B73
Der völlig zerstörte Wagen nach dem Unfall: Gegen den Fahrer wird nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
© Polizei Stade

Oldenburg: Männer verprügeln Busfahrer – wegen Maskenpflicht

Im niedersächsischen Oldenburg ist ein Busfahrer von zwei Männern attackiert worden, nachdem er sie wegen fehlender Masken nicht mitnehmen wollte.  Der Vorfall ereignete sich nach NDR-Informationen bereits am vergangenen Donnerstag. Wie ein Polizeisprecher erklärte, beleidigten sie den Fahrer zunächst. Als er dann die Tür des Busses von innen zumachte, um sie an die Polizei zu übergeben, schlugen sie auf ihn ein. Dann öffneten sie gewaltsam die Tür und flüchteten. Zum Zeitpunkt der Attacke sollen sich fünf weitere Fahrgäste in dem Bus aufgehalten haben. Der Fahrer erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und ist seit dem Vorfall arbeitsunfähig. Die Polizei wertet jetzt das Videomaterial der Überwachungskameras aus.

Der Fall erinnert an einen ähnlichen Vorfall aus dem französischen Bayonne, wo Jugendliche vor zwei Wochen einen Busfahrer ins Koma prügelten, nachdem er sie wegen fehlender Masken nicht mitnehmen wollte. Der 59-Jährige wurde später für hirntot erklärt, woraufhin die Familie die lebenserhaltenden Maschinen abstellen ließ. 

Quelle: NDR

Titisee-Neustadt: Auerhahn erschlagen – zwei Männer vor Gericht

Weil sie einen streng geschützten Auerhahn getötet haben sollen, müssen sich zwei junge Männer von Dienstag (28. Juli) an vor Gericht verantworten. Den 21 und 23 Jahre alten Männern wird ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz vorgeworfen, dem Jüngeren zudem eine Tiertötung. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, sollen die Männer im August vergangenen Jahres ein Volksfest auf dem Feldberg im Schwarzwald besucht haben. Betrunken hätten sie den Vogel in seinem Schutzgebiet gestört und aufgescheucht. Der Anklage zufolge erschlug der 21-Jährige den Auerhahn schließlich mit einem stumpfen Gegenstand.

Die Tat hatte im vergangenen Sommer überregional für Bestürzung gesorgt. Sie war von Passanten gefilmt und fotografiert worden. Das Auerhuhn ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Im Schwarzwald geht der Bestand seit rund 100 Jahren stetig zurück.

Die Männer müssen sich vor dem Jugendrichter am Amtsgericht Titisee-Neustadt verantworten. Ein weiterer Verhandlungstag ist für den 4. August vorgesehen. Das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund ist laut Tierschutzgesetz verboten. Es drohen demnach bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafen.

Quelle: DPA

Großenaspe: Rund 40 Lämmer von Weide gestohlen

In Schleswig-Holstein haben Unbekannte rund 40 Lämmer gestohlen. Nach Angaben der Polizei in Bad Segeberg vom Mittwoch entwendeten die Täter die Tiere von einer Viehweide in der Gemeinde Großenaspe. Die Beamten gingen davon aus, dass die jungen Schafe in ein größeres Fahrzeug geladen wurden. Möglicherweise würden die Tiere bereits zum Verkauf angeboten, teilten die Ermittler mit. Sie baten um Hinweise. Der Diebstahl ereignete sich demnach am Freitag oder Samstag, ein genauerer Zeitpunkt war nicht bekannt.

Quelle: DPA 

Löwenstein/Obersulm: Badesee wegen Corona-Gefahr geschlossen

Die Stadt Löwenstein und die Gemeinde Obersulm haben die Schließung des Breitenauer Sees beschlossen. Vergangenes Wochenende war der Besucherandrang so stark, dass die für Badeseen ohne kontrollierten Zugang geltenden Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg nicht eingehalten werden konnten, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Insbesondere im Badebereich und in den Warteschlangen vor den sanitären Anlagen, dem Kiosk und dem Bootsverleih seien die Abstandsregeln und die Maskenpflicht missachtet worden, heißt es weiter. Da auch eine Regulierung der Besucherzahl durch Zugangskontrollen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, wird der Badesee ab Freitag bis auf Weiteres geschlossen. Die Sperrung gilt für sämtliche Bade- und Wassersportaktivitäten und die Liegewiesen. Zudem werden alle Parkplätze am See geschlossen.

Quelle: Polizei Heilbronn

Berlin: Verdacht auf Drogenkonsum im Dienst – Polizisten freigestellt

Die Berliner Polizei hat zwei Kollegen vom Dienst freigestellt. Die beiden Beamten stehen im Verdacht, während ihres Dienstes auf eine Wache Drogen konsumiert zu haben. Wie die Polizei und die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilten, wurden daher die Privatwohnungen der Beamten und ihre Arbeitsplätze durchsucht. In den Wohnungen wurden betäubungsmittelsuspekte Substanzen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin

A8: Mann verliert Kontrolle über sein Auto – 18-Jährige stirbt

Schwerer Unfall auf der A8 in der Nacht zu Mittwoch. Dort verlort ein 24-Jähriger, der mit seinem 19-jährigen Bruder und einer 18-jähirgen Beifahrerin unterwegs war, zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-West und Karlsbad die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er mit der linken Seite die Betongleitwand berührte. Infolgedessen kam das Fahrzeug über alle drei Fahrstreifen nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf die Böschung, überschlug sich, rollte auf die Fahrbahn zurück und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Fahrer und sein jüngerer Bruder wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die 18-jährige Beifahrerin starb noch an der Unfallstelle.

Quelle:Polizei Pforzheim 

A1: Lastwagen verliert etwa 1500 Bierkästen an Autobahnkreuz

Flaschen auf der ganzen Autobahn: Etwa 1500 Bierkästen mit Leergut sind am Westhofener Kreuz von einem Lastwagen gerutscht. Der Fahrer habe am Dienstagnachmittag die komplette Ladung seines Anhängers verloren, sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahnmeisterei war stundenlang damit beschäftigt, die gesperrte Fahrbahn zu reinigen. Die unzähligen Kisten fielen demnach in einer Kurve auf die Fahrbahn, als der Fahrer am Westhofener Kreuz von der A1 auf die A45 in Richtung Hagen wechseln wollte. Die Polizei wollte prüfen, ob die Ladung nicht richtig gesichert oder der Lkw womöglich zu schnell unterwegs war.

Quelle: DPA

Eine LKW-Ladung Bierkästen mit Leergut liegt im Westhofener Kreuz der Autobahnen 1 (A1) und 45 (A45) auf der Fahrbahn.
Die Bierkisten fielen in einer Kurve auf die Fahrbahn, als der Fahrer des Lkw von der A1 auf die A45 in Richtung Hagen wechseln wollte
© Alex Talash / DPA

Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, den 21. Juli 


Nördlingen: Jugendlicher gab falsche Todesanzeigen auf – eine Woche Arrest

Nach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige eines 13 Jahre alten Mitschülers hat das Amtsgericht Nördlingen (Bayern) einen Jugendlichen zu einer Woche Dauerarrest und 120 Arbeitsstunden verurteilt. Außerdem müsse der 15-Jährige einen Aufsatz über Cybermobbing aus Sicht der Opfer schreiben, sagte Amtsgerichtsdirektor Dieter Hubel am Dienstag. Das Jugendverfahren gegen den zur Tatzeit 14 Jahre alten Schüler wurde am Montag nichtöffentlich geführt. Zunächst hatte die "Augsburger Allgemeine" über das Urteil berichtet.

Der Schüler ist für eine ganze Mobbingserie gegen Jungen und Mädchen einer Nördlinger Schule verantwortlich. Ende 2019 wurden unter anderem Droh-E-Mails verschickt und falsche Internetbestellungen auf den Namen der Opfer aufgegeben. Die Serie gipfelte darin, dass der Schüler drei Todesanzeigen für angeblich verstorbene Mitschüler aufgab. Zwei der Anzeigen konnten von dem Zeitungsverlag zurückgehalten werden, eine erschien jedoch. Anschließend ermittelte die Kripo den damals 14-Jährigen als Urheber des Mobbings. Vor Gericht sagte der Angeklagte aus, dass er sich seine Taten selbst nicht mehr erklären könne.

Quelle: DPA

Mannheim: Mann getötet – Polizei sucht mit Opferfoto nach Hinweisen

Die Polizei sucht nach dem Tod eines Studenten in Mannheim mit einem Foto des Opfers nach Zeugen. Der 35-jährige Gabriel V. wurde am 13. Juli leblos in seiner Einzimmerwohnung im Stadtteil Neckarstadt-West gefunden. Aufgrund der äußeren Umstände gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Der Mann, der seit 2016 an der Universität Heidelberg studierte, wurde laut Polizei zuletzt am 5. Juli 2020 lebend gesehen, als er sich abends in der Heidelberger Innenstadt aufhielt. Die rechtmedizinischen Untersuchungen zur Ermittlung des genauen Todeszeitpunktes dauern noch an. Über das Hinweistelefon gingen bislang mehrere Anrufe ein, die derzeit noch ausgewertet werden. Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung des Fotos von Gabriel V. weitere Hinweise. Wie die bisherigen Ermittlungen der Soko "Lorbeer" ergaben, soll er sich zu Lebzeiten im Rhein-Neckar-Kreis mit Schwerpunkt im Stadtgebiet Mannheim aufgehalten haben. Seit dem 5. Juli 2020 bis zu seinem Auffinden liegen den Ermittlern keine Informationen über Aufenthaltsorte oder Kontakte vor. Deshalb ist es für die Ermittler der Soko "Lorbeer" von besonderer Bedeutung, folgende Fragen zu klären und bittet die Bevölkerung um ihre Mithilfe:

  • Wo hat sich Gabriel V. seit dem 5. Juli 2020 bis zu seinem Auffinden am Morgen des 13. Juli 2020 aufgehalten?
  • Mit wem hatte er in dieser Zeit Kontakt?
  • Wann wurde er zuletzt lebend gesehen? Nachrichten Deutschland Mannheim Gabriel V.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat, zum Opfer aber auch zu dem noch unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden. Anrufe werden rund um die Uhr entgegengenommen.

Quelle:Polizei Mannheim

A8: Unfall mit drei Lkw sorgt für kilometerlangen Stau

Auf der A8 bei Wendlingen hat ein Unfall einen kilometerlangen Stau verursacht. Wie die Polizei berichtete, war am Dienstagmittag gegen kurz nach 12 Uhr ein 50-jähriger Lkw-Fahrer auf eine Stauende aufgefahren. Durch den Aufprall auf einen weiteren Lkw stellte sich dessen Anhänger, der auf einen weiteren Lkw krachte. Der Unfallverursacher hatte mehrere Tonnen Getreide geladen, die sich auf der Autobahn verteilten. Die Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Abschlepper kümmerten sich um die drei Fahrzeuge. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 100.000 Euro. Reinigungsmaschinen säuberten die Autobahn. Durch den Unfall gab es einen Rückstau von mehreren Kilometern. Der 50-Jährige wurde bei dem Unfall schwer, ein weiterer Lkw-Fahrer leicht verletzt. 

Quelle:Polizei Ulm

Görlitz: Paar hat Sex an Badesee – Polizeieinsatz     

Ein öffentlicher Liebesakt eines Pärchens am Strand eines Tagebausees in der Lausitz hat die Polizei auf den Plan gerufen. Badegäste mit Kindern hatten das Paar bereits aufgefordert, sein Liebesspiel am Erikasee bei Lauta zu unterlassen, wie die Ordnungshüter in Görlitz mitteilten. Als der 30-jährige Mann und seine 29-jährige Partnerin unbeeindruckt weitermachten, rief eine Zeugin die Beamten. Für das Pärchen haben die laut Polizei "körperlichen Liebesbekundungen in der Öffentlichkeit" nun Folgen: Die beiden müssen sich nach dem Vorfall vom Montagnachmittag wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten.

Quelle: AFP

Frankfurt/Main: Festnahmen nach Vergewaltigung

Die Polizei in Frankfurt am Main hat drei Männer festgenommen, die im Mai eine 48 Jahre alte Frau über mehrere Stunden vergewaltigt und in einem Gebäude festgehalten haben sollen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Männer im Alter von 27, 43 und 52 Jahren, wie die Polizei erst jetzt mitteilte.

Ein Hinweis eines Passanten habe die Beamten am Morgen des 21. Mai in das Abrissgebäude im Frankfurter Ostend geführt, das von Obdachlosen als Schlafplatz genutzt werde. Dort seien die Beamten auf die "völlig aufgelöste" Frau getroffen. "Diese vertraute sich den Beamten an und teilte ihnen mit, am Vortag von drei Männern gewaltsam gegen ihren Willen über mehrere Stunden zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden zu sein. Diese hätten sie außerdem in dem Gebäude festgehalten", teilte die Polizei am Montag mit. Der 43-jährige Mann sei noch am Tatort festgenommen worden.

Durch einen DNA-Test sei die Polizei einem weiteren Täter, dem 52-jährigen Mann, auf die Spur gekommen. Er wurde im Juni festgenommen. Durch einen "entscheidenden Hinweis aus dem persönlichen Umfeld eines Festgenommenen" sei der dritte Tatverdächtige ermittelt worden. Der 27-Jährige wurde laut Polizei Mitte Juli verhaftet. Die Männer sitzen in Untersuchungshaft.

Quelle: DPA

Haßloch: Massenschlägerei in Freizeitpark

Im rheinland-pfälzischen Haßloch kam es am Sonntagabend in einem Freizeitpark zu einem Großeinsatz der Polizei. Eine zwölfköpfige Familie und eine neunköpfige Familie aus unterschiedlichen Regionen Hessens waren wegen Erziehungsfragen eines Kindes zunächst in verbalen Streit geraten, der sich dann zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten entwickelte. Am Ende wurden von 13 Personen leicht verletzt. Drei von ihnen wurden vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung ein und erteilte den Streithähnen einen Platzverweis.Beide Familien wurden letztendlich getrennt durch die Polizei bis zur Autobahn begleitet, um ein weiteres Aufeinandertreffen zu verhindern. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren zwischen 4500 und 5000 Besucher im Vergnügungspark.

Quelle: Polizei Haßloch

A5: Schwanenfamilie legt Berufsverkehr lahm

Eine auf ihrer Wanderschaft versehentlich auf die Autobahn 5 in Südhessen geratene siebenköpfige Schwanenfamilie hat am Dienstag den morgendlichen Berufsverkehr für fast zwei Stunden nahezu lahm gelegt. Polizei und Feuerwehr leisteten zusammen mit der Tierrettung erfolgreich einen aufwändigen Rettungseinsatz für die Schwäne, wie die Polizei in Darmstadt am Dienstag mitteilte. Demnach bemerkten drei aufmerksame Autofahrer das Elternpaar mit seinen fünf jungen Schwänen zwischen den Anschlussstellen Heppenheim und Bensheim auf der Autobahn. Die Fahrer bremsten den Verkehr ab, kesselten die Schwäne ein und verständigten die Rettungskräfte. Mitten auf der Autobahn baute daraufhin die Feuerwehr aus Leitern eine Art Gehege um die Schwäne herum. Zusammen mit der Tierrettung konnten die Tiere dann gefangen und anschließend wohlbehalten an einem See ausgesetzt werden. Der Rettungseinsatz dauerte von 06.30 Uhr bis 08.15 Uhr, die Polizei konnte nur stark eingeschränkt Fahrzeuge an der Gefahrenstelle vorbei leiten. Die Autobahnpolizei bedankte sich bei den Fahrern für ihre Geduld.

Quelle: AFP

Nördlingen: Mobbing durch Todesanzeige – Jugendlicher zu Arrest verurteilt 

Nach der Veröffentlichung einer falschen Todesanzeige eines 13 Jahre alten Mitschülers hat das Amtsgericht im bayerisch-schwäbischen Nördlingen einen Jugendlichen zu einer Woche Dauerarrest und 120 Arbeitsstunden verurteilt. Außerdem müsse der 15-Jährige einen Aufsatz über Cybermobbing aus Sicht der Opfer schreiben, sagte Amtsgerichtsdirektor Dieter Hubel am Dienstag. Das Jugendverfahren gegen den zur Tatzeit noch 14 Jahre alten Schüler wurde am Montag nichtöffentlich geführt. Zunächst hatte die "Augsburger Allgemeine" über das Urteil berichtet. Der Schüler ist für eine ganze Mobbingserie gegen Jungen und Mädchen einer Nördlinger Schule verantwortlich. Ende 2019 wurden unter anderem Droh-E-Mails verschickt und falsche Internetbestellungen auf den Namen der Opfer aufgegeben. Die Serie gipfelte darin, dass der Schüler drei Todesanzeigen für angeblich verstorbene Mitschüler aufgab. Zwei der Anzeigen konnten von dem Zeitungsverlag zurückgehalten werden, eine erschien jedoch. Anschließend ermittelte die Kripo den damals 14-Jährigen als Urheber des Mobbings. Vor Gericht sagte der junge Angeklagte aus, dass er sich seine Taten selbst nicht mehr erklären könne. Der Schulträger der Realschule hatte nach dem Bekanntwerden die Mobbingtaten als "Extremfall" bezeichnet. "Das ist ein einmaliger Fall, sowas hatten wir noch nie", sagte damals Peter Kosak, der Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg. An den 42 Schulen des Schulwerks habe es so etwas noch nie gegeben. Der 14-Jährige hatte dann die Schule gewechselt.

Quelle: DPA

Augsburg: Baby ausgesetzt – Mutter erhält mehr als sechs Jahre Haft

Wegen versuchten Totschlags an ihrem neugeborenen Baby ist eine 32 Jahre alte Mutter vom Landgericht Augsburg zu einer Gefängnisstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Die geistig zurückgebliebene Frau hatte zugegeben, ihren Sohn nach der Entbindung in ihrem Elternhaus im Juli 2019 nachts unversorgt auf einer nahen Wiese in Blindheim nordwestlich von Augsburg ausgesetzt zu haben. Dort fand ein Anwohner den wimmernden Jungen nach 34 Stunden in einem lebensbedrohlichen Zustand. Der Säugling wurde drei Wochen intensivmedizinisch behandelt, um sein Leben zu retten. Die Vorsitzende Richterin machte am Dienstag beim Urteil klar, dass die Angeklagte ihren Sohn auf alle Fälle habe umbringen wollen. Vor dem Aussetzen habe sie noch mit einer Schere auf den Kopf des Neugeborenen eingestochen. Die Strafkammer folgte mit dem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Wegen einer vom psychiatrischen Gutachter bescheinigten eingeschränkten Schuldfähigkeit aufgrund ihrer geistigen Entwicklung bekam die Frau keine höhere Strafe. Die Verteidigerin hatte eine höchstens dreijährige Haftstrafe verlangt und will nun mit der 32-Jährigen besprechen, ob diese das Urteil annimmt.

Quelle: DPA

Warendorf: Einbrecher holt verlorenes Handy und entschuldigt sich

Um sein liegengebliebenes Handy zu holen, ist ein Einbrecher in Warendorf bei Münster zum Tatort zurückgekehrt. Zuvor war er von dem Bewohner der Wohnung bei seinem Beutezug gestört worden. Als er schließlich zum zweiten Mal auf sein Opfer getroffen sei, habe er sich entschuldigt, teilte die Polizei nach dem Einbruch am Montagabend mit. Der Unbekannte flüchtete.

Quelle: DPA

Rust: Europa-Park beendet Wiederaufbau nach Großbrand

Mehr als zwei Jahre nach dem Großbrand im Europa-Park in Rust bei Freiburg wird der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude abgeschlossen. Mit der Wiedereröffnung der damals abgebrannten Fahrattraktion "Piraten in Batavia" werden die Arbeiten beendet, wie der Inhaber des Vergnügungsparks, Roland Mack, sagte. Die Bahn gehe am Dienstag (28. Juli) in Betrieb. Die ersten Bauten hat der Park vor einem Jahr wiedereröffnet. Der Park habe eine hohe zweistellige Millionensumme in den Neuaufbau nach dem Großfeuer investiert. Bei dem Feuer in Deutschlands größtem Freizeitpark am 26. Mai 2018 fielen die Themenbereiche Skandinavien und Holland größtenteils den Flammen zum Opfer. Zerstört wurden Restaurants, Geschäfte und das Fahrgeschäft "Piraten in Batavia". Fans hatten unter anderem mit Unterschriftenaktionen den Wiederaufbau der Bahn gefordert.

Quelle: DPA

Berlin: Umgestürzte Bäume und ein Verletzter bei heftigen Gewittern 

Nach heftigen Gewittern mit Sturmböen ist die Berliner Feuerwehr am Montag zu rund 300 Einsätzen gerufen worden. In Lichterfelde stürzte nach Angaben der Feuerwehr ein Baum auf ein Auto. Dabei sei der Fahrer verletzt worden. Auf Gleise einer S-Bahnlinie krachte nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe ebenfalls ein Baum. Der Zugverkehr wurde zwischen Marzahn und Ahrensfelde zunächst unterbrochen. "Bei uns herrscht der Ausnahmezustand Wetter", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Besonders der Nordosten der Hauptstadt sei betroffen. Wie in einer Schneise seien etliche Bäume umgestürzt.

Quelle: DPA

Marburg: Verfolgungsfahrt endet mit Sturz in Weiher

In Marburg endete eine Verkehrskontrolle für einen Mann in einem Weiher. Wie die Beamten berichteten, fiel einer Streife am Montagmorgen ein mit zwei Personen besetzter Wagen auf. Das Kennzeichen – so stellte sich später heraus – war gestohlen. Noch bevor die Beamten das Auto stoppen konnten, gab der Fahrer Gas. Er ignorierte sämtliche Anhaltesignale der Beamten und raste mit hoher Geschwindigkeit in einen Waldweg. Dort verlor der der Fahrer unterhalb einer Unterführung 3092 die Kontrolle über den Wagen, kam ins Schleudern und rutschte eine Böschung herunter. Dort touchierte der Pkw einen Baum und kam erheblich qualmend zum Stillstand. Den 18-jährigen Beifahrer nahm die Polizei direkt am Unfallort fest. Bei ihm stellten die Beamten eine geringe Menge Rauschgift sicher. Der mutmaßliche Fahrer, ein 26-Jähriger, flüchtete zu Fuß und stürzte dabei mehrfach. Letztendlich rutschte er einen Hang hinunter und landete in einem Weiher. Im Kofferraum stellten die Beamten eine Vielzahl von Kuper- und Stromkabeln sicher. Die Ermittlungen zur Herkunft dauern noch an.

Quelle:Polizei Mittelhessen

Nachrichten aus Deutschland von Montag, den 20. Juli 


Müncheberg: Kleinflugzeug fliegt in Flugplatz-Tower

Ein Kleinflugzeug ist in Müncheberg östlich von Berlin in den Tower des dortigen Flugplatzes geflogen – und zunächst steckengeblieben. Die beiden Insassen des Flugzeugs wurden von Einsatzkräften gerettet und mit Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Der 68 Jahre alte Pilot und sein 46-jähriger Sohn seien verletzt, sagte eine Polizeisprecherin. Wie stark die Verletzungen waren, blieb zunächst unklar. Die Ursache der Kollision des Ultraleichtflugzeugs am Flugplatz Eggersdorf in einem Ortsteil von Müncheberg blieb ebenfalls vorerst offen. Dies soll bei einer Flugunfalluntersuchung herausgefunden werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Im Turm befand sich zwar zum Zeitpunkt der Kollision ein Mann, er blieb aber unverletzt. Die Hülle des Towers sei nicht beschädigt, Scheiben seien nicht zu Bruch gegangen.

Das Flugzeug konnte zunächst nicht geborgen werden. "Es hängt noch dort oben am Tower", sagte die Polizeisprecherin. Der Grund sei, dass das Ultraleichtflugzeug eine Rakete als Bestandteil eines Rettungssystems habe, die bei einer Notlandung aktiviert werde. Um sie zu sichern und zu entfernen, sei ein Munitionsbergungsdienst vor Ort. Der frühere Militärflugplatz ist seit diesem Jahr ein Sonderlandeplatz und nicht mehr Verkehrslandeplatz, nur bestimmte Nutzer dürfen dort landen. Der Turm wurde nach Angaben des Flugplatzes erst im Jahr 2013 errichtet.

Quelle: DPA

Bad Doberan: Mann liegt nach Sturz tagelang in Wohnung

Ein Leck in einer DDR-Gasleitung hat einem Mann aus Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) wahrscheinlich das Leben gerettet: Er habe etwa fünf Tage verletzt auf dem Fußboden seiner Wohnung gelegen und sei bei der Evakuierung eines Mehrfamilienhauses zufällig entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Beim Abriss eines benachbarten Einfamilienhauses am vergangenen Donnerstag hatte ein Bagger eine Gasleitung beschädigt – und Erdgas trat aus. Nach Angaben eines Mitarbeiters der Abrissfirma handelte es sich um eine alte, aus DDR-Zeiten stammende und nicht verzeichnete Leitung.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht – und das Gasleck von der Feuerwehr repariert. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt; etwa wie alt der Mann ist, welche Verletzungen er hatte und ob er während seiner Notlage an Lebensmittel heran kam.

Quelle: DPA

Konstanz: 84-Jährige soll Ex-Mann angezündet haben

Eine 84 Jahre alte Frau soll ihren Ex-Mann mit Benzin übergossen und angezündet haben. Seit Montag steht sie wegen Mordes vor dem Landgericht Konstanz. Laut Anklage hatte sie im vergangenen Januar zunächst mit einem Fleischerhammer aus Metall auf den Kopf des Opfers eingeschlagen. Als der 73-Jährige ihr den Hammer abnehmen und einen Notruf absetzen konnte, habe die Seniorin Benzin geholt. Qualvoll sei der Mann gestorben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Die Tat zeige eine unbarmherzige Gesinnung.

Das Motiv vermuteten die Ermittler in der Lebenssituation des ehemaligen Paares. Der 73-Jährige habe die Frau trotz einer lange zurückliegenden Trennung weiter bei sich wohnen lassen. Zuletzt hatte er sich aber wohl entschieden, das Haus zu verkaufen und eine neue Beziehung zu suchen.

Die Verteidigerin beantragte, den Prozess auszusetzen: Wegen des gesundheitlichen Zustands der Angeklagten sei es nicht möglich gewesen, den Prozess vorzubereiten. Die Frau habe erhebliche Seh- und Hörprobleme, eine Kommunikation sei häufig unmöglich gewesen. Der psychiatrische Sachverständige bestätigte die körperlichen Einschränkungen der Angeklagten.

Quelle: DPA

Löwenstein: Motorradfahrerin tödlich verunglückt

Auf der B39 in Richtung Löwenstein (Baden-Würtemberg) ist am Sonntagnachmittag eine Motorradfahrerin tödlich verunglückt. Die 54-Jährige überholte mit ihrer BMW-Maschine einen Pkw und unterschätzte dabei offenbar den Gegenverkehr. Sie streifte einen herannahenden Pkw, dabei stürzte sie und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber sowie drei Krankenwagen erreichten zeitnah den Unfallort, konnten die Frau jedoch nicht mehr retten. Sie verstarb noch an Ort und Stelle. Die drei Insassen des entgegenkommenden Pkw wurden verletzt. 

Nachrichten aus Deutschland – Motorradfahrerin tödlich verunglückt
Bei einem Überholmanöver auf der B39 kam es zu einer Kollision zwischen einer Motorradfahrerin und einem Pkw.
© Michael Port / DPA

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

Olsberg: Mann mit Schusswaffe bedroht Rettungskräfte

Ein Unbekannter hat in der Gemeinde Olsberg (Hochsauerlandkreis) mehrere Sanitäter mit einer Schusswaffe bedroht. Die Rettungskräfte wurden am Sonntagmorgen zu einem offenbar betrunkenen Mann gerufen, der bei ihrer Ankunft in einer Böschung lag und nicht ansprechbar war. Als die Sanitäter seine Taschen nach einem Ausweis durchsuchten, zog der Mann plötzlich eine Schusswaffe und bedrohte die Einsatzkräfte. Als diese sich in Sicherheit brachten, flüchtete der Mann. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Einsatz eines Polizeihubschraubers verlief bisher ergebnislos. Die Polizei bittet nun um Mithilfe. Der Gesuchte ist etwa 25 Jahre alt, blass, von schmaler Statur und circa 1,65 Meter groß. Er hat schwarze Haare und trägt einen leichten Kinnbart und Schnauzer. Zur Tatzeit war er mit einer hellen Jeans und einem schwarzen Kapuzenpullover bekleidet. Er spricht deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiwache Brilon unter der Rufnummer 02961 /90 200 entgegen. 

QuelleKreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

Erfurt: Angler fährt mit Pkw volltrunken in den See

Ein 50-jähriger Angler ist am Sonntag in den frühen Morgenstunden mit seinem Pkw in einen See nahe Erfurt gefahren. Andere Angler beobachteten den Unfall und riefen die Polizei. Als diese eintraf, hatte der Mann sich und seinen kleinen Hund allerdings schon aus dem Pkw befreit und war ans Ufer geschwommen. Ein anschließender Alkoholtest ergab beachtliche 2,35 Promille. Wie die Polizei berichtet, war er in dem unwegsamen und hügeligen Gelände falsch abgebogen und direkt in den See gefahren. Von dem Pkw war beim Eintreffen der Polizisten nichts mehr zu sehen, die Feuerwehr lokalisierte es jedoch später in drei Metern Tiefe auf dem Grund des Sees liegend. Weil das Ufer in dem Bereich allerdings stark abfällt, müssen Polizeitaucher am Montag unter Zunahme von schwerem technischem Gerät das Fahrzeug bergen. 

Quelle: Thüringer Polizei

Kinding: Rentner von ICE erfasst und getötet

Ein 82 Jahre alter Rentner ist in Oberbayern von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. "Wir gehen von einem Unfall aus", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Senior habe sich am Samstagnachmittag im Bereich eines Tunnels bei Kinding in der Nähe von Ingolstadt aufgehalten, als der ICE ihn erfasste. Er starb noch am Unglücksort. Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt blieb für mehrere Stunden gesperrt. Von den rund 160 Fahrgästen im Zug wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Für sie wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Quelle: DPA

Geretsried: Vierjähriger nach Hundeangriff wieder ansprechbar

Nach einer Hundeattacke in Bayern ist das schwer verletzte Kind wieder ansprechbar. Die Verletzungen des Vierjährigen seien nicht lebensgefährlich, teilte ein Sprecher der Polizei am Montag mit. Der Junge war am Freitagabend in einem Wohngebiet in Geretsried nahe dem Starnberger See von einem Mischlingshund angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei riss sich der Hund von der Leine los und biss dem Jungen mehrfach ins Gesicht. Das Kind kam in ein Krankenhaus und wurde operiert. Der Hundebesitzer sei nach dem Angriff zunächst geflohen. Ermittler fanden den 28-Jährigen in seiner Wohnung. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die Beamten nahmen ihm den Hund ab, dieser ist inzwischen in einem Tierheim.

Quelle: DPA

Leer: Autotransporter rammt Stauende – ein Mann stirbt, 19 Verletzte

Bei einem schweren Auffahrunfall an einem Stauende ist am Samstagvormittag auf der A31 in Ostfriesland ein Mensch gestorben. 19 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Wie Feuerwehr und Autobahnpolizei berichteten, ereignete sich das Unglück südlich von Leer. In Fahrtrichtung Emden fuhr ein Autotransporter aus Litauen nahezu ungebremst auf das Ende eines Staus auf und schob dabei fünf Fahrzeuge ineinander. Der Tote war ein 57-Jähriger aus Oberhausen. Die Wucht der Kollision schleuderte die Autos zum Teil durch die Luft, ein Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen, andere waren vollständig deformiert", berichtete ein Feuerwehrsprecher. "In den Fahrzeugen befanden sich fast ausschließlich Urlauber aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden." Das getötete Unfallopfer hatte in einem der Wagen gesessen. Der 31 Jahre alte Fahrer des Autotransporters blieb den Angaben zufolge unverletzt.

Quelle: DPA

Bretzfeld: Schaf bleibt im Abflussrohr stecken

Nachrichten aus Deutschland – Schaf bleibt im Abflussrohr stecken
Das dicke Fell wurde dem Schaf zum Verhängnis.
© Polizeipräsidium Heilbronn

Ein Schaf ist am vergangenen Donnerstag in Bretzfeld (Baden-Württemberg) in ein Abflussrohr gekrochen und hat so einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Das erkundungsfreudige Tier war wohl auf dem Weg zu neuen Gefilden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das dicke flauschige Wollfell habe jedoch dafür gesorgt, dass das Schaf stecken blieb. Feuerwehrleute legten das Rohr demnach mit einem Bagger frei und retteten das unverletzte Tier. Es wurde im Anschluss dem Schäfer übergeben.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn

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