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Nachrichten aus Deutschland Kleinflugzeug fliegt bei Berlin in Tower von Flugplatz - zwei Verletzte

Ein Kleinflugzeug hängt nach einer Kollision am Tower des Flugplatzes Müncheberg-Eggersdorf (Landkreis Märkisch-Oderland).
Das Kleinflugzeug hängt nach der Kollision am Tower.  Die beiden Insassen des Flugzeuges wurden gerettet und mittels Rettungshubschrauber in Krankenhäuser geflogen.
© citynewstv / DPA
Worms: Junger Mann ertrinkt in Rhein +++ Pillig: Frau meldet Polizei vermeintlichen Pinguin auf Dach +++ 40-Jähriger ertrinkt im Silbersee, als er anderen Schwimmer retten will +++ Appel/Eversen: Bremse mit Gas verwechselt – 90-Jähriger rast mit Auto in Haus +++ Nachrichten aus Deutschland.

Müncheberg: Kleinflugzeug fliegt in Tower von Flugplatz

Ein Kleinflugzeug ist in Müncheberg östlich von Berlin mitten in den Tower des Flugplatzes geflogen. Die beiden Insassen des Flugzeugs hatten jedoch am Sonntag Glück im Unglück. Sie wurden von Einsatzkräften gerettet und in Hubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Beide Insassen seien leicht verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Das Flugzeug hing danach zunächst noch am Tower. Wie die Kollision am Flugplatz Eggersdorf in einem Ortsteil von Müncheberg zustande kam, blieb zunächst unklar. Dies soll bei einer Flugunfalluntersuchung herausgefunden werden. 

Der frühere Militärflugplatz ist seit diesem Jahr ein Sonderlandeplatz und nicht mehr Verkehrslandeplatz, nur bestimmte Nutzer dürfen dort landen. Der Turm war nach Angaben des Flugplatzes erst im Jahr 2013 errichtet worden.

Quelle: DPA

Worms: Junger Mann ertrinkt in Rhein

In Worms ist ein Mann beim Schwimmen im Rhein ertrunken. Laut Polizei wählten Passanten gegen 19.40 Uhr den Notruf und meldeten eine hilflose Person im Wasser. Als die Beamten eintrafen, wurde der 23-Jährige bereits durch eingetroffene Rettungskräfte reanimiert. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten Zeugen beobachtet, dass er mit den Armen wedelte und dann unterging. Der Fahrer eines zufällig vorbeifahrenden Sportboots erkannte die Lage und zog den jungen Mann nach einigen Minuten aus dem Wasser. Trotz der schnellen Hilfe konnte er nur noch leblos an Land gebracht werden. Bis zum Abtransport durch die Rettungskräfte erlangte er sein Bewusstsein nicht mehr wieder. Am frühen Sonntagmorgen verstarb er im Krankenhaus.

Quelle: Polizei Worms

Pillig: Frau meldet Polizei vermeintlichen Pinguin auf Dach

Eine Frau aus dem rheinland-pfälzischen Pillig machte am Sonntagmorgen eine kuriose Entdeckung. Auf dem Dach des Wohnhauses ihrer Tochter saß augenscheinlich ein Pinguin. Da weder ein Zirkus in der Nähe war noch Pinguine hierzulande in freier Wildbahn leben, baten die Beamten die Frau, ein Foto zu schicken. Und tatsächlich war auf dem übersandten Bild ein pinguinähnliches Tier mit Stummelflügeln zu erkennen. Die Beamten zogen die Wildvogel Pflegestation in Kirchwald (VG Vordereifel) zu Rate. Die kam zu dem Schluss, dass es sich eventuell um eine Möwenart handeln könnte. Als die Polizei die Frau zurückrief, hatte sich das Tier schon wieder vom Dach des Hauses entfernt. 

Pinguinartiger Vogel auf dem Dach eines Wohnhauses in Pillig
Dieses Foto schickte die Frau der Polizei
© Polizei Worms

Quelle: Polizei Mayen

Hannover: 40-Jähriger ertrinkt im Silbersee, als er anderen Schwimmer retten will

News im Video: 40-Jähriger stirbt bei Rettungsversuch im Silbersee. Langenhagen, 19.07.20: Ein 40 Jahre alter Mann ist in Langenhagen vermutlich ertrunken, nachdem er einen in Not geratenen Mann aus dem Wasser gerettet hat. Zu dem Unfall war es am Samstagabend gekommen, als zunächst ein Mann im Silbersee in eine Notlage geriet und Passanten durch dessen Ehefrau darauf aufmerksam gemacht wurden, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Dem 40-Jährigen sowie einem weiteren Mann gelang es zunächst, den in Not geratenen Mann in Sicherheit zu bringen. Daraufhin ging jedoch der 40-jährige Retter aus zunächst unbekannter Ursache selbst im Wasser unter.  O-Ton Stefan Bommert, Feuerwehr Langenhagen "Eine Menschenkette hat dann parallel zu den Tauchern den Bereich abgesucht, dabei sind einige Mitglieder der Feuerwehr in dem Bereich auch nach unten getaucht, und bei diesem Tauchen konnte dann in etwa drei bis dreieinhalb Metern Tiefe dann auch diese Person ausgemacht werden. Er befand sich etwa 15 Meter vom Ufer entfernt. Die Kollegen konnten die Person dann oben zur Wasseroberfläche bringen und dem Rettungsdienst dann reanimationspflichtig übergeben." Etwa 110 Einsatzkräfte beteiligten sich laut Polizei an der Suche nach dem Mann, der nur noch tot geborgen werden konnte. Die weiteren Umstände sowie die Todesursache des Mannes waren zunächst noch unklar.
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Appel/Eversen: Bremse mit Gas verwechselt – 90-Jähriger rast mit Auto in Haus

Ein 90 Jahre alter Mann hat im niedersächsischen Appel einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Rentner am Freitagabend gegen 18 Uhr seinen Wagen in eine Parklücke fahren, als er offenbar das Gas- mit dem Bremspedal verwechselte und durch eine Hecke in ein Gebäude raste. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. 

Ein Auto steht nach einem Unfall auf einem Grundstück in Appel
Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt
© Polizei Harburg

Quelle: Polizei Harburg

Hagen: Fahrer von Krankenfahrdienst volltrunken und ohne Führerschein erwischt

Die Ordnungsbehörden haben im westfälischen Hagen den volltrunkenen Fahrer eines privaten Krankenfahrdienstes aus dem Verkehr gezogen. Ein Alkoholtest ergab bei dem 42-Jährigen einen Wert von mehr als drei Promille, wie die Polizei in Hagen am Sonntag mitteilte. Außerdem hatte der Mann schon seit zwei Jahren keinen Führerschein mehr. Einem Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes war der Krankentransporter am Freitag durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. An einer roten Ampel forderte der Stadtmitarbeiter den Fahrer auf, rechts ranzufahren, und rief die Polizei. Der Alkoholtest bestätigte den Verdacht. Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige gestellt.

Quelle: AFP

Frankfurt: 40 Festnahmen bei Freiluft-Party

In Frankfurt/Main musste die Polizei zu einem Großeinsatz ausrücken. Wie die "Hessenschau" berichtet, hatten sich in der Nacht zu Sonntag rund 500 Menschen auf dem Opernplatz versammelt, um zu feiern. Schließlich sei die Stimmung jedoch gekippt und es kam zur Randale.

Laut Polizei hatte es um 2.30 Uhr am Sonntagmorgen auf dem Opernplatz zunächst eine Massenschlägerei mit 18 Beteiligten gegeben. Einer der Beteiligten sei am Boden liegengeblieben, woraufhin die Polizei eingreifen wollte. Dabei seien die Beamten von den Umstehenden angegriffen worden. Unter anderem seien die Einsatzkräfte mit Gläsern und Flaschen beworfen worden, Schaulustige hätten Beifall geklatscht. Die Polizei, die mit 80 Mann im Einsatz war, räumte dem Bericht nach daraufhin den Platz und nahm rund 40 Randalierer fest. Fünf Beamte seien bei dem Einsatz verletzt worden, heißt es.

In den vergangenen Wochen hatte sich der Opernplatz in Frankfurt zur Freiluft-"Partyzone" entwickelt. An den Wochenenden waren Tausende Menschen zusammengekommen, um auf dem Platz zu feiern. Dabei war die Stimmung meist friedlich.

Die Stadt hatte bereits Anfang Juli wegen eines deutlich erhöhten Müllaufkommens Alarm geschlagen. Bars und Clubs sind zu, immer mehr Leute versammeln sich auf öffentlichen Plätzen wie dem Opernplatz. Erst am Freitag waren in einer Aktion rund 400 zusätzliche Mülltonnen unter anderem am Opernplatz aufgestellt worden, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

Quelle: hessenschau.de, DPA

Ottenhofen: Arbeiter stirbt bei Baustellen-Unfall

Ein Arbeiter ist bei einem Unfall auf einer Baustelle in Oberbayern ums Leben gekommen. Der 49-Jährige habe einen Kran bedient, mit dem er sogenannte Verschalungstafeln transportierte, die zum Betonieren einer Außenwand in Ottenhofen bei München benötigt wurden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Während er eine der Tafeln transportierte, kippte den Erkenntnissen zufolge eine andere Tafel um und stürzte auf den Bauarbeiter. Er starb am Samstag noch an Ort und Stelle. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Quelle: DPA

Kinding: Rentner von Zug erfasst und getötet

Ein 82 Jahre alter Rentner ist in Oberbayern von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. "Wir gehen von einem Unfall aus", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Senior habe sich am Samstagnachmittag im Bereich eines Tunnels bei Kinding in der Nähe von Ingolstadt aufgehalten, als der ICE ihn erfasste. Er starb noch am Unglücksort. Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt blieb für mehrere Stunden gesperrt. Von den rund 160 Fahrgästen im Zug wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Für sie wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Quelle: DPA

Berlin: Passant findet schwer verletzten Mann auf Gehweg

In Berlin ist ein Passant im Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg vergangene Nacht auf einen schwer verletzten Mann aufmerksam geworden, der auf einem Gehweg lag. Als er gegen kurz nach 3 Uhr die Polizei rief, fanden die Beamten den 25-Jährigen mit Stichverletzungen am Oberkörper vor. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert werden musste. Die Hintergründe zu den Verletzungen sind bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Berlin

Erfurt: Frau randaliert in Rettungswagen

In Erfurt ist eine Frau im Rettungswagen auf die Sanitäter losgegangen. Wie die Polizei berichtete, sollte die 51-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden, doch offenbar hatte sie etwas dagegen. Im Einsatzfahrzeug löste sie die Anschnallgurte der Trage und versuchte eine Rettungssanitäterin anzugreifen. Polizeibeamte, die gerufen wurden um den Einsatz zu unterstützen, hielten die Frau fest, die sich daraufhin mit Händen und Füßen wehrte und versuchte nach den Beamten zu schlagen und zu treten. Schlussendlich konnte sie "unter Zuhilfenahme von Eingriffstechniken unter Kontrolle gebracht und anschließend im Rettungswagen fixiert werden", wie es heißt. Sie erwartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: Thüringer Polizei

 Nachrichten von Samstag, den 18. Juli:


Krefeld: Vandalismus auf Friedhof

Unbekannte haben auf dem Krefelder Hauptfriedhof eine Vielzahl von Gräbern und weiteren Gegenständen beschädigt. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Akt von Vandalismus in der Zeit von Freitag bis Samstag. Besucher meldeten die Verwüstung am Samstagmorgen. "Den Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung", schreibt die POlizei. Und weiter: "Die bislang unbekannten Täter beschädigten insgesamt 56 Gräber, davon 25 Urnen- und 18 Erdeinzelgräber". Grableuchten und Blumenschalen seien entfernt worden, Bepflanzungen einfach herausgerissen. Die Gegenstände verteilten die Unbekannten anschließend über die Wege des Friedhofs. Die Polizei nahm Ermittlungen unter anderem wegen Störung der Totenruhe auf und schaltete den polizeilichen Staatsschutz ein. Die Hintergüdne der Tat seien noch unbekannt. Die Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise. 

Nachrichten aus Deutschland
Die Unbekannten verteilten die Gegenstände über den gesamten Friedhof
© Polizei Krefeld

Quelle: Polizei Krefeld

Geretsried: Hund beißt Kind mehrfach ins Gesicht - Junge schwer verletzt

Ein vierjähriger Junge ist in Bayern von einem Hund angegriffen und schwer verletzt worden. Der Mischling habe sich am Freitagabend von der Leine losgerissen und den Jungen ins Gesicht gebissen, teilte die Polizei am Samstag mit. Das Kind kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus und musste operiert werden. Der 28 Jahre alte Hundebesitzer sei nach dem Angriff geflohen, die Polizei habe ihn wenig später in seiner Wohnung angetroffen. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Hund sei mittlerweile im Tierheim. 

Quelle: DPA

Stuttgart: Corona-Massentest – Abstriche bei 400 Nachbarn 

Nachdem in einem Stuttgarter Hochhauskomplex sechs Menschen an Corona erkrankt sind, hat die Stadt rund 400 Nachbarn vorsorglich testen lassen. Sie seien "vorab schriftlich über dieses freiwillige und kostenlose Angebot informiert worden", teilte die Stadt am Samstag mit. Die Getesteten wohnen demnach alle in einem Gebäudekomplex im Stadtteil Freiberg. Dort im Wohnumfeld sei bei sechs Personen die Coronavirus-Erkrankung festgestellt worden.

"Das städtische Gesundheitsamt führt in solchen Fällen regelmäßig vorbeugende Testungen durch", hieß es in der Mitteilung. "Dies ist Teil der neuen Strategie, schnell großflächig mögliche Kontaktpersonen zu testen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern beziehungsweise Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen."

Der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt, sagte: "Die Bewohner haben das Angebot ganz überwiegend gut angenommen, viele haben sich bedankt." Nur ganz wenige hätten den Test abgelehnt. 

Mediziner waren am Samstag begleitet von Personal des Deutschen Roten Kreuzes von Wohnung zu Wohnung gegangen und hatten den Abstrich angeboten. Die Ergebnisse werden bis Mitte nächster Woche erwartet.

Quelle: DPA

Leipzig: Illegales Autorennen - Unbeteiligte Frau schwer verletzt

Eine 48 Jahre alte Autofahrerin ist in Leipzig im Zusammenhang mit einem illegalen Autorennen schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war ein 26-Jähriger am Freitag mit seinem Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit einem anderen Raser hinterhergefahren. Als der Vorausfahrende das Auto der 48-Jährigen überholte, konnte der 26-Jährige nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf deren Wagen auf. Das Auto der Frau kam von der Straße ab, kollidierte mit zwei Bäumen und blieb im Graben stecken. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Gegen ihn werde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der zweite Raser ist laut Polizei unbekannt.

Quelle: DPA

A31: Lkw-Fahrer übersieht Stauende – ein Toter und mindestens 15 Verletzte

Schwerer Unfall auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Weener und Jemgum in Fahrtrichtung Emden: Dort ist gegen 11.30 Uhr der Fahrer eines Autotransporters in ein Stauende gerast. Ein Mann kam dabei ums Leben, etliche Personen wurden verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge wurden durch den Aufprall fünf weitere Autos beschädigt. Ein Wagen hatte sich vermutlich aufgrund der hohen Aufprallenergie überschlagen. Ein 57-jähriger Mann aus Oberhausen wurde tödlich verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass mehr als 15 Personen durch den Unfall verletzt wurden. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch in einigen Autos mitgeführte Hunde sollen verletzt worden sein. Der 31-jährige Fahrer des Autotransporters blieb unverletzt. Für die Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt. Auf dem gegenüberliegenden Streckenabschnitt errichtete die Feuerwehr eine mobile Leitstelle, um ihre Einsatzkräfte zu koordinieren. Der Rückstau wurde zur Anschlussstelle Weener zurückgeführt und auf die B 436 abgeleitet. Erst gegen 15 Uhr wurde die A31 in Richtung Oberhausen wieder freigegeben.

Quelle: Polizei Leer/Emden

Beckingen-Düppenweiler: Wanderer von Kühen überrannt und schwer verletzt

Ein Wanderer ist im Saarland von mehreren Kühen überrannt und dadurch schwer verletzt worden. Der 67-Jährige war am Donnerstag mit seinem Hund in Beckingen-Düppenweiler unterwegs und wollte eine Viehweide überqueren, wie die Polizei am späten Freitagabend mitteilte. Dabei sei der Mann zwischen laufende Kühe geraten, von diesen umgeworfen und schließlich überrannt worden. Er erlitt den Angaben zufolge schwere Verletzungen im Brustbereich und wurde per Rettungshubschrauber in eine Saarbrücker Klinik gebracht. Sein Zustand habe sich inzwischen gebessert. Der Wanderweg, auf dem der 67-Jährige unterwegs war, führt laut Polizei direkt über die Viehweide. Dort sei allerdings ein Warnschild angebracht, das auf die Gefahren durch Kühe hinweise und Wanderer dazu anhalte, die Weide zu meiden, wenn sich Tiere darauf befinden.

Quelle: AFP

A40: Verirrter "Pony-ähnlicher" Herdenschutzhund verursacht Notrufe

Ein auffällig großer heller Hund hat am Samstag für Aufregung auf der Autobahn 40 in Nordrhein-Westfalen gesorgt. Das "teilweise als Pony-ähnlich" beschriebene verirrte Tier habe auf seiner Laufstrecke diverse Notrufe bei der Einsatzleitstelle in Wesel ausgelöst, berichtete die Polizei. An einer Überführung habe schließlich "ein mutiger Verkehrsteilnehmer" beherzt zugepackt und den hoch gewachsenen Kangal-Herdenschutzhund festgehalten. Bei dem tierischen Autobahn-Ausflug sei niemand verletzt worden.

Polizei fängt verirrten Kangal-Herdenschutzhund ein
Der Kangal-Herdenschutzhund war nach seinem Ausflug offenbar sehr durstig
© Kreispolizeibehörde Wesel

Einzige Schwierigkeit: "Da das Tier für einen Transport im Funkstreifenwagen zu groß war, wurde kurzerhand ein Spaziergang bis zur Wache eingelegt", heißt es im Polizeibericht. Dort wurde eine Trinkpause für den erschöpften Rüden eingelegt und ein Erinnerungsschnappschuss geschossen. Das Bild zeigt einen von zwei Polizeibeamten geherzten Riesenhund, der sich mit hängender Zunge einen Napf Wasser im Garten gönnt. Da der Halter zunächst nicht ausfindig gemacht werden konnte, landete der Ausreißer zunächst im Tierheim Kamp-Lintfort.

Quelle: DPA

Bad Bellingen: Geblitzt mit 245 km/h - Deutsche Polizei erwischt rasende Schweizer 

Die Polizei hat zwei Autofahrer gestoppt, die sich auf der Autobahn 5 ein illegales Rennen geliefert haben sollen. Die 31-Jährigen fuhren dicht hintereinander in Richtung Karlsruhe, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Erwischt wurden sie bei Bad Bellingen (Kreis Lörrach). Dort fuhren sie mit 245 Kilometern pro Stunde an einer mobilen Radarkontrolle der Beamten vorbei. Erlaubt ist an der Stelle demnach Tempo 120. Die Polizei nahm den Männern aus der Schweiz am Samstagmorgen die Führerscheine ab. Zudem wurde ihnen die Weiterfahrt in Deutschland untersagt. Auf die Raser kommt nun ein Strafverfahren zu.

Quelle: DPA

Leipzig: Fahrkartenkontrolleur würgt offenbar Fahrgast

Die Polizei ermittelt nach einer Auseinandersetzung vor einer Leipziger Straßenbahn wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen einen Kontrolleur der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und einen Fahrgast, den er gewürgt haben soll.  Der Vorfall habe sich bereits am Donnerstagabend ereignet, sagte ein Sprecher der Leipziger Polizei am Samstag.

Nach aktuellem Ermittlungsstand seien ein 28 Jahre alter Fahrgast und seine 27 Jahre alte Begleiterin ohne Fahrschein und Ausweis in der Bahn kontrolliert worden. Sie hätten sich nach Angaben der LVB-Mitarbeiter "renitent" verhalten, sagte der Polizeisprecher. 

Als sie aus der Bahn ausstiegen, kam es demnach zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit den Kontrolleuren. Dabei hielt ein 56 Jahre alter Angestellter der LVB den 28-Jährigen den Angaben zufolge im Würgegriff am Boden fest. Ein Video, das von Mitarbeitern des Stadtmagazins "Kreuzer" am Freitagabend veröffentlicht und von Medien aufgegriffen wurde, soll die Szene zeigen.  

Umstehende Passanten sind darauf zu hören, wie sie auf den Kontrolleur einreden, ihn bitten, den am Boden liegenden Mann loszulassen: "Hören Sie auf! Er stirbt!" ruft ein Mann. Und weiter: "Er kriegt keine Luft. Sein Gesicht läuft rot an". Auch eine andere Stimme mahnt: "Lassen Sie den Mann los!"

Als die Polizei eintraf, habe sich die Lage bereits wieder friedlich dargestellt, sagte der Sprecher.

Die Verkehrsbetriebe teilten am Freitagabend mit, der LVB-Kontrolleur sei mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt worden. "Eine solche Eskalation, wie es die Bilder im Video zeigen, ist für uns nicht akzeptabel", hieß es etwa bei Twitter.

Quelle: DPA

Sonthofen: Autofahrer wird handgreiflich, weil ihm Fußgänger zu langsam sind

Ein Autofahrer hat im bayerischen Sonthofen zwei Fußgänger beleidigt und auf die Fahrbahn geschubst, weil die beiden die Straße nach seinem Geschmack zu langsam überquert hatten. Der 33-Jährige stieg aus seinem Auto aus und ging auf die beiden Passanten los, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Einer der Fußgänger wurde dabei leicht verletzt. Wie lange der Fahrer am Freitag hatte warten müssen, ist der Polizei nicht bekannt. Nach Informationen der Beamten kannten sich die Beteiligten nicht. Den 33-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Quelle: DPA

Erfurt: Schlägerei mit 30 Beteiligten vor Thüringer Staatskanzlei

Vor der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt haben sich in der Nacht zum Samstag etwa 30 Menschen eine Schlägerei geliefert. Dabei wurden vier Menschen verletzt, einer davon schwer, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden. Auch hinzukommende Polizisten seien verletzt worden, die Zahl der verletzten Beamten war zunächst unklar. Die Polizei nahm vier an der Schlägerei Beteiligte vorläufig fest. Zu einem Motiv und weiteren Details der Auseinandersetzung, die sich etwa eine Stunde nach Mitternacht ereignete, konnte der Sprecher zunächst nichts sagen. Ermittelt wird wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung. Zuerst hatte MDR Thüringen berichtet.

Quelle: DPA

Muldestausee: Explosion vor Mehrfamilienhaus - Fünf Verletzte 

Ein Mann ist durch eine Gasexplosion unmittelbar vor einem Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt schwer verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Freitag gegen 18 Uhr in der Gemeinde Muldestausee, wie die Polizei am Abend mitteilte. Der Mann sei mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Zudem seien vier weitere Menschen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht worden.

Wegen der Explosion habe es zudem einen Brand an der Fassade des Mehrfamilienhauses gegeben. "Der Brand ist gelöscht", sagte ein Polizeisprecher. Das Haus ist ersten Angaben zufolge weiterhin bewohnbar. Weitere Informationen - etwa zum Alter der Verletzten und zur Ursache der Explosion - lagen zunächst nicht vor.

Quelle: DPA

Speyer: Prügelei in Bankfiliale um fehlende Mund-Nasen-Bedeckung

In einer Sparkassenfiliale ist es am Freitagmittag zu einer Schlägerei gekommen. Ein 29-Jähriger weigerte sich - auch nach Ansprache durch die Bankangestellten - seine Mund-Nasen-Bedeckung aufzuziehen. Als ein 61-jähriger Kunde ihn auf das Fehlverhalten ansprach, schubste ihn der junge Mann zunächst gegen einen Kontoauszugsdrucker und schlug anschließend mehrfach auf ihn ein. Dann flüchtete er. Der Kunde erlitt leichte Verletzungen im Bereich des linken Jochbeins. Die Polizei konnte den Schläger später ermitteln.

Quelle: Polizei Ludwigshafen

 Nachrichten von Freitag, den 17. Juli:


Bretzfeld: Schaf bleibt im Abflussrohr stecken - Feuerwehr rettet das Tier

Ein Schaf ist in Bretzfeld (Baden-Württemberg) in ein Abflussrohr gekrochen und hat so einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Das "erkundungsfreudige" Tier war wohl auf dem Weg zu neuen Gefilden, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das dicke flauschige Wollfell habe jedoch am Donnerstag dafür gesorgt, dass das Schaf stecken blieb. Feuerwehrleute legten das Rohr demnach mit einem Bagger frei und retteten das unverletzte Tier. Es wurde im Anschluss dem Schäfer übergeben.

Schaf im Rohr
Die Feuerwehr musste ein Abflussrohr mit einem Bagger ausheben, um ein steckengebliebenes Schaf zu retten
© Polizei / DPA

Quelle: DPA

Hamburg: Altenpflegerin hebt mit Patienten-EC-Karte Geld ab

Am Dienstag steht in Hamburg eine Altenpflegerin als Angeklagte vor Gericht. Der Vorwurf: Sie soll zwischen Januar 2018 und Januar 2019 vom Konto eines von ihr betreuten pflegebedürftigen Patienten insgesamt rund 5800 Euro abgehoben und für eigene Zwecke verbraucht haben. Der 68-Jährige hatte der 44-jährigen Frau Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge seine EC-Karte samt Pin-Nummer überlassen, da sie für ihn monatlich kleine Bargeldbeträge zum Lebensunterhalt abholen sollte. 

Quelle: Staatsanwaltschaft Hamburg

Lüdenscheid: Streit um Parkplatz eskaliert – 20-Jähriger schwer verletzt im Krankenhaus

Bei einem blutigen Streit um einen Parkplatz hat ein 20-Jähriger in Nordrhein-Westfalen eine schwere Stichverletzung davongetragen. Zwischen dem jungen Mann und einem 44-Jährigen hatte es nach Polizeiangaben am Donnerstagabend in Lüdenscheid zunächst eine verbale Auseinandersetzung um den Parkplatz gegeben. "Der Streit endete mit einer schweren Verletzung durch einen Messerstich", hieß es im Polizeibericht. Der 20-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Den Tatverdächtigen nahmen die Beamten vorläufig fest.

Quelle: AFP

Drakenburg: Polizei übernimmt Krankentransport für verletzten Seeadler

Ein ungewöhnlicher Patient hat die Polizei in Drakenburg in Niedersachsen beschäftigt: Ein verletzter Seeadler. Ein Mann habe das auf einem Weidepfahl sitzende Tier am Mittwochabend gefunden - der Adler habe sich unnatürlich verhalten und sei nicht weggeflogen, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Mann packte den Vogel den Angaben zufolge in eine Box und meldete sich bei der Polizei. Die Beamten fuhren mit dem verletzten und unberingten Seeadler in die Wildtierstation. 

Fest stehe bislang, dass das etwa sechs Jahre alte männliche Tier nahezu flugunfähig sei, weil an seiner Handschwinge zahlreiche Federn abgebrochen seien. Beim Röntgen ergaben sich den Angaben zufolge keine Hinweise auf die Ursache der Verletzung.

Der Adler werde ein neues Zuhause in der Wildtierstation haben, bis seine Federn nachgewachsen seien, kündigte die Polizei an. Dann werde er gesund in die Freiheit entlassen.

Quelle: DPA

Sinsheim: Motorrad-Fahrschüler stirbt bei Prüfungsfahrt

Bei seiner Prüfungsfahrt ist ein 24 Jahre alter Motorrad-Fahrschüler in Sinsheim in Baden-Württemberg tödlich verletzt worden. Ein 30 Jahre alter Autofahrer verlor am Donnerstag auf regennasser Straße in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Wagen mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer zusammen, wie die Polizei mitteilte. Der 24-Jährige starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt.

Quelle: DPA, Polizeipräsidium Mannheim

Kölleda: Mann droht in Imbiss mit Messer – und fordert Döner

Ein 38-Jähriger hat in Thüringen versucht, einen Imbiss mit einem Messer zu überfallen - statt Geld forderte er jedoch einen Döner. Der 46 Jahre alte Verkäufer habe den Mann schließlich beruhigen können, sagte eine Polizeisprecherin. Der 38-Jährige habe beim Verlassen des Lokals in Kölleda aber noch gedroht, mit weiteren Männern zurückzukehren. Die Einsatzkräfte konnten den betrunkenen und polizeibekannten Mann dann aber am Donnerstagabend vorläufig festnehmen.

Quelle: DPA

Braunschweig: Feuerwehr rettet Kalb "Udo" aus der Gülle-Grube

Bei einem abendlichen Ausflug zu einer Gülle-Anlage ist ein Kalb in Braunschweig in eine Grube mit Jauche gestürzt. Einsatzkräfte befreiten "Udo" am späten Donnerstagabend aus seiner misslichen Lage. Nach Angaben der Feuerwehr war das Tier durch eine kleine Öffnung in die Betonsenke gefallen. "Zu seinem Glück war die Grube nicht vollständig mit Gülle gefüllt und auch durch seinen Sturz hatte er sich nicht schwer verletzt", hieß es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Die Feuerwehrleute rückten mit Kran und einem spezielle Hebegeschirr für Tiere zu dem landwirtschaftlichen Forschungsinstitut aus. Eine Tierärztin untersuchte "Udo" zunächst, dann konnte er sicher und ohne größere Verletzungen durch die schmale Öffnung geholt werden. Die Nacht sollte der Abenteurer laut Feuerwehr im sicheren Stall verbringen - unter Beobachtung und mit einer neuen Portion Stroh.

Nachrichten in Deutschland
Kalb "Udo" wieder im Trockenen
© Feuerwehr Braunschweig / DPA

Quelle: DPA

Magdeburg: Toter in Wohnung gefunden – Verdacht auf Tötungsdelikt

In Magdeburg hat die Polizei die Leiche eines Mannes in einer Wohnung entdeckt. Wie ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen bestätigte, wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt. Offenbar war es in der Wohnung am Donnerstag zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen, sagte der Sprecher. 

Die "Magdeburger Volksstimme" und andere Medien berichteten, dass ein 22 Jahre alter Verdächtiger festgenommen worden sei. Der Polizeisprecher bestätigte das zunächst nicht. Weitere Auskünfte sollten zeitnah folgen.

Quelle: DPA

Teutschenthal: 5000 Tiere sterben bei Großbrand

Rund 5000 Schweine sind bei einem Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Sachsen-Anhalt verendet. Ein Polizeisprecher sagte am Freitag, dass der Sachschaden ersten Schätzungen zufolge zwischen vier und fünf Millionen Euro liege. Das Feuer, das am Donnerstagvormittag in Teutschenthal bei Halle (Saale) ausgebrochen war, sei mittlerweile gelöscht. Aufgrund von einzelnen Glutnester werde aber Brandwache gehalten, sagte der Sprecher. Die Brandursache war zunächst unklar.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Donnerstag, den 16. Juli:


Bad Doberan: Mann liegt nach Sturz tagelang in Wohnung - per Zufall gefunden

Ein Leck in einer Gasleitung aus DDR-Zeiten hat einem Mann aus Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) wahrscheinlich das Leben gerettet. Er habe etwa fünf Tage verletzt auf dem Fußboden seiner Wohnung gelegen und sei erst bei der Evakuierung des Hauses zufällig entdeckt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Aufmerksam wurden Helfer auf den nach einem Sturz hilflosen Mann erst, weil ein Bagger beim Abriss eines benachbarten Einfamilienhauses am Donnerstag eine Gasleitung beschädigt hatte. Erdgas trat aus der nach Einschätzung eines Mitarbeiters der Abrissfirma noch aus DDR-Zeiten stammenden, und daher nirgendwo verzeichneten Leitung. Aus Sicherheitsgründen ordneten die Behörden eine Evakuierung des benachbarten Mehrfamilienhauses an. Dabei wurde der Mann in seiner Wohnung aufgefunden und schließlich in ein Krankenhaus gebracht. Spezialisten der Stadtwerke dichteten schließlich das Gasleck ab, nachdem dies der Freiwilligen Feuerwehr mit ihren Mitteln nicht gelungen war.

Quelle: DPA, Polizei Bad Doberan

Kelheim: Familienvater quält Spatzen

Ein 21-jähriger Familienvater im Landkreis Kelheim in Bayern muss sich wegen des Verdachts der Tierquälerei verantworten. Wie die "Passauer Neue Presse" mit Berufung auf die Polizei berichtet, soll der Mann unter anderem sechs Spatzen an einem Gartenstuhl festgebunden haben. Drei weiteren soll er Schnüre an die Beine gebunden haben, damit seine kleinen Kinder sie an der Leine halten können. 

Damit war es jedoch offensichtlich nicht getan: Einen Spatz soll er gegen eine Wand geworfen, einen weiteren enthauptet haben, berichtet das Blatt. Ein Zeuge beobachtete demnach die Taten und verständigte die Polizei. Die fand vor Ort einen toten Spatzen und einen Schnürsenkel. Gegen den Verdächtigen wurde Anzeige erstattet. 

Quelle: "Passauer Neue Presse"

Geesthacht: Leiche in der Elbe entdeckt – es könnte ein vermisster Kajak-Fahrer sein

Am Donnerstagmorgen haben zwei Angler in Geesthacht bei Hamburg in der Nähe der Fischtreppe eines Stauwerks eine Leiche im Wasser entdeckt. Das berichtet die "Bergedorfer Zeitung". Wie das Blatt mit Berufung auf die Feuerwehr, die den Körper aus dem Wasser barg, weiter schreibt, könnte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen seit Sonntag vermissten 23-jährigen Kajakfahrer handeln. 

Der Mann war am Sonntag laut Polizei von Zeugen beobachtet worden, wie er im gesperrten Bereich vor dem Stauwehr paddelte und unmittelbar vor dem Wehr plötzlich abtauchte. "Wenige Augenblicke später tauchten sein Kajak und ein Rucksack mit persönlichen Gegenstände auf der anderen Seite des Wehrs auf", heißt es im Bericht. Von dem Paddler fehlte jede Spur. Eine umfangreiche Suchaktion mit Hubschraubern, Drohnen, Booten und 300 Kräften von Feuerwehr, DLRG und Polizei blieb zunächst erfolglos. 

Quellen: Polizei, "Bergedorfer Zeitung"

Dortmund: Ente steckt in Kühlergrill fest 

Eine Ente im Kühlergrill: Der eingeklemmte Vogel hat am Donnerstagmorgen auf einem Parkplatz der Autobahn 45 bei Dortmund einen Feuerwehreinsatz verursacht. Die Ente war am frühen Morgen kurz vor dem Parkplatz Westerfilde in Richtung Frankfurt mit einem Auto zusammengestoßen und hatte sich in dem Kühlergrill des Wagens eingeklemmt.

Nachrichten aus Deutschland
Das Tier überlebte den Zusammenstoß und die "Gefangenschaft" im Kühlergrill nahezu unverletzt
© Feuerwehr Dortmund/dpa

Nach Angaben der Feuerwehr rief der Fahrer die Polizei, weil es ihm nicht gelang, den Vogel zu befreien. Erst die Feuerwehr schaffte es schließlich, die laut schnatternde Entendame frei zu schneiden. Sie wurde in eine Auffangstation gebracht. "Die Ente hat wohl ein paar Feder lassen müssen, war aber ansonsten unverletzt", hieß es in der Mitteilung der Feuerwehr.

Quelle: DPA

Neustadt an der Weinstraße: Polizei fahndet nach Lamm-Dieben

Eine Serie von Lamm-Diebstählen beschäftigt die Polizei im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße. Seit Februar wurden einer Frau aus Frankeneck zehn Lämmer gestohlen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Schaden belaufe sich mittlerweile auf etwa 1500 Euro. In der Nacht zu Mittwoch wurde erneut eines der Schafe gestohlen, dieses Mal von einer Weide in Lindenberg. Darüber hinaus nahmen die Diebe rund 50 Kilogramm Futter mit und melkten vier Ziegen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Quelle: DPA

Aalen: Jugendliche klettert auf Container und stirbt durch Stromschlag

Eine 16-Jährige ist auf einen Container an einer Bahnstrecke geklettert und hat einen tödlichen Stromschlag von der Oberleitung erlitten. Ein Notarzt konnte am Mittwoch laut Polizei nur noch den Tod der Jugendlichen feststellen. Mit zwei anderen Mädchen hatte sich die 16-Jährige demnach in Aalen (Baden-Württemberg) bei abgestellten Güterwaggons aufgehalten, die mit Containern beladen waren. Die Feuerwehr barg die Verunglückte mit einer Drehleiter. Die beiden Freundinnen standen unter Schock, ein Kriseninterventionsteam und der Rettungsdienst kümmerten sich um die zwei.

Die Polizei warnte: Schon in der Nähe von Bahn-Oberleitungen könne es lebensgefährliche Stromschläge geben – auch wenn die Leitung nicht berührt wird.

Quelle: DPA

Mosbach: Senior gesteht vor Gericht die Tötung seiner pflegebedürftigen Frau 

Ein 79 Jahre alter Mann hat gestanden, im vergangenen Januar seine pflegebedürftige Ehefrau aus Überforderung getötet zu haben. In seinem von der Verteidigerin am Donnerstag vor dem Landgericht Mosbach verlesenen Geständnis gab er an, seine Frau habe eine vereinbarte Aufnahme in ein Pflegeheim unerwartet abgelehnt. Er sei in eine Schockreaktion geraten und habe aus dem Wissen heraus, dass er nicht weiter in der Lage sei, seine Frau zu pflegen, diese getötet. Dass er sie mit einem Seil erdrosselt habe, daran erinnere er sich nicht mehr. 

Laut Anklage hat er die fünf Jahre ältere Frau nach 58 Ehejahren mit einer Kordel im Eigenheim im baden-württembergischen Billigheim erdrosselt. Anschließend habe er ihr am linken Arm die Pulsadern aufgeschnitten, um sicher zu stellen, dass sie tot sei. Die Anklage lautet auf Totschlag. Nach den Plädoyers wird noch am Donnerstag das Urteil erwartet.

Quelle: DPA

Berlin: Mann in Shishabar angeschossen

In einer Berliner Shishabar ist ein Mann am Mittwochabend angeschossen und schwerverletzt worden. Der 51-Jährige habe in der Bar im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Unbekannten ein längeres Gespräch geführt, das eskaliert sei, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Unbekannte habe eine Waffe gezogen und mehrfach geschossen. Er konnte flüchten. Der 51-Jährige kam in ein Krankenhaus. Er befinde sich nicht in Lebensgefahr, sagte der Sprecher. Zu den Hintergründen der Tat gab es zunächst keine Angaben.

Quelle: AFP

Mannheim: Mann stirbt durch Messerangriff

Am Mittwochabend kam es in Mannheim zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, wobei einer durch einen Messerangriff getötet wurde. Der Mann wurde von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er schließlich verstarb. Im Rahmen einer Fahndung wurden bereits drei Personen festgenommen. Die Hintergründe der Tat werden derzeit ermittelt.

Quelle: "Polizei Mannheim"

Wiesbaden: Zwei Elfjährige brechen in Wohnung ein

Zwei Elfjährige sind in Wiesbaden in eine Wohnung eingebrochen. Die beiden Kinder wurden nahe des Tatorts in einer Grünanlage mit der Beute aufgegriffen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die beiden Jungen nicht zum ersten Mal auf Diebestour. Am Dienstagabend hatte ein Anwohner die Beamten alarmiert, nachdem er klirrendes Glas und eine Alarmanlage gehört hatte. Anschließend habe er zwei Menschen in Richtung Grünanlage Nerotal im Nordosten der Stadt weglaufen sehen. Dort konnten die beiden Elfjährigen hinter einem Gebüsch versteckt aufgegriffen werden. In der Nähe ihres Verstecks fanden die Beamten Diebesgut und zwei Rucksäcke. Die Gegenstände konnten dem Einbruch und den Elfjährigen zugeordnet werden. Die Jungen wurden festgenommen und in eine Kinder- und Jugendeinrichtung gebracht. Sie waren zuvor als vermisst gemeldet worden. 

Quelle: AFP

Oppenau: Suche nach bewaffnetem Mann von Oppenau geht weiter

Die Polizei hat am Donnerstagmorgen weiter mit einem Großaufgebot nach dem bewaffneten 31-Jährigen von Oppenau im Schwarzwald gesucht. Von dem Mann fehle nach viertägiger Suche jede Spur, teilte die Polizei am Morgen mit. Der vorbestrafte Mann ohne festen Wohnsitz war am Sonntag nach einer Polizeikontrolle in den Wald geflohen. Zuvor hatte er vier Beamte, die ihn in einer Hütte am Waldrand aufgesucht hatten, unvermittelt mit einer Waffe bedroht und ihnen die Dienstwaffen abgenommen. Seither ist der 31-Jährige verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass er sich sehr gut in dem unwegsamen Gelände auskennt.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Mittwoch, den 15. Juli


Herne: Mann stirbt nach Sprung aus Fenster während Polizeieinsatz 

In Herne ist ein Mann während eines Polizeieinsatzes gestorben. Wie die Polizei berichtete, wurden die Beamten am späten Dienstagabend gegen 23.40 Uhr zu einem Einsatz häuslicher Gewalt gerufen, bei dem eine 55-jährige Frau durch ihren 40-jährigen Partner verletzt wurde. Als die Beamten eintrafen und den Mann aus der gemeinsamen Wohnung verweisen wollten, packte dieser zunächst im Beisein eines Polizeibeamten seine persönlichen Sachen. Dann sprang er unvermittelt aus einem geöffneten Fenster im vierten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Trotz notärztlicher Reanimationsversuche verstarb der Mann noch vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Obduktion der Leiche angeordnet. Das Polizeipräsidium Essen hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr

Berlin: Polizei sucht nach U-Bahn-Attacke mit Fotos nach Tätern

Mit Bilder aus einer Überwachungskamera sucht die Berliner Polizei nach mehreren jungen Männern. Die Aufnahmen stammen vom 15. September 2019, wo am U-Bahnhof Hermannplatz gegen 2.40 Uhr ein 26-Jähriger und ein 44-Jähriger von mehreren Personen unvermittelt attackiert worden sein sollen. Die Männer sollen den beiden mehrfach ins Gesicht geschlagen und dem 26-Jährigen, der bereits am Boden lag, gegen den Kopf getreten haben. Erst als Passanten eingriffen, ließ die Gruppe von den beiden Verletzten ab und verließ den Bahnsteig. Die beiden Männer mussten mit Kopf- und Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei erhofft sich mit der Öffentlichkeitsfahndung Hinweise aus der Bevölkerung und fragt: 

  • Wer kennt die abgebildeten Tatverdächtigen und kann Angaben zu ihrer Identität und / oder ihrem Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat die Tat beobachtet und sich bislang noch nicht bei der Polizei als Zeuge gemeldet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben
Eine Überwachungskamera am U-Bahnhof Hermannplatz in Berlin-Neukölln filmte den Angriff
Eine Überwachungskamera am U-Bahnhof Hermannplatz in Berlin-Neukölln filmte den Angriff

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Bad Schussenried: Ein Toter bei Polizeieinsatz

Bei einem Einsatz im oberschwäbischen Bad Schussenried ist ein Mensch durch Polizeischüsse getötet worden, ein weiterer wurde verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren Beamte am Mittwochmorgen um kurz vor 9 Uhr zu einem Einsatz im Zentrum der 8300-Einwohner-Stadt im Kreis Biberach gerufen worden. Dabei hätten sie ihre Schusswaffen gebrauchen müssen. Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar. Da die Polizeibeamten vom zuständigen Polizeipräsidium Ulm kamen, haben Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Ravensburg aus Gründen der Neutralität die Ermittlungen übernommen.

Angaben des Innenministeriums zufolge waren im Jahr 2019 zwei Menschen in Baden-Württemberg durch Polizeiwaffen gestorben; im Jahr davor gab es keine Opfer. Grundsätzlich leite die zuständige Staatsanwaltschaft in Fällen, in denen Polizisten auf Personen schießen, ein Ermittlungsverfahren ein, sagte ein Ministeriumssprecher. Darin werde dann festgestellt, ob der Einsatz der Waffe gerechtfertigt war. "Derzeit ist uns kein Fall bekannt, in dem ein Gericht einen ungerechtfertigten Schusswaffengebrauch festgestellt hat", sagte der Sprecher.

Polizeieinsatz in Bad Schussenried
Bei einem Polizeieinsatz in Bad Schussenried ist ein Mensch ums Leben gekommen 
© Thomas Warnack / DPA

Quelle: DPA

Oppenau: Bewaffneter Mann weiter auf der Flucht 

Die Polizei hat am Mittwochmorgen weiter mit einem Großaufgebot nach dem bewaffneten 31-Jährigen aus Oppenau gesucht. Trotz einer mittlerweile dreitägigen Suche fehlt von dem Mann weiter jede Spur, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Er hatte vier Polizisten entwaffnet und ist seit der Tat am Sonntagmorgen wie vom Erdboden verschluckt.

Quelle: DPA

Köln: Fliegerbombe muss gesprengt werden

In Köln ist bei Bauarbeiten im Stadtteil Zollstock am Dienstag eine Bombe gefunden worden. Der Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg ist beschädigt, was eine Entschärfung nicht möglich macht. Die Ein-Zentner-Bombe mit Aufschlagzündern muss daher im Laufe des Mittwochs kontrolliert gesprengt werden. Etwa 2.300 Anwohner werden ab 9 Uhr evakuiert. Wann genau die Sprengung erfolgen soll, steht noch nicht fest. 

Quelle: Stadt Köln

Berlin: Razzien bei zwölf Tatverdächtigen der islamistischen Szene

Ermittler des Landeskriminalamtes in Berlin haben am Mittwochmorgen Durchsuchungen bei zwölf Tatverdächtigen aus der islamistischen Szene gemacht. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Mittwoch mit. Den Verdächtigen werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, unter anderem Terrorismusfinanzierung. Weitere Informationen wollte die Staatsanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen.

Quelle: DPA

Grevenbroich: Altes Bier und toter Vogel verursachen Großeinsatz der Feuerwehr

Der Duft offenbar nicht mehr frischen Bieres in Kombination mit einem toten Vogel hat in Nordrhein-Westfalen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Die Feuerwehr sprach am Dienstag in einer Mitteilung von einem "der ungewöhnlichsten Einsätze der Grevenbroicher Feuerwehr seit Jahren". Ein Lastwagenfahrer war demnach auf der Suche nach dem Ursprung des Odeurs auf eine "gelblich-braune Flüssigkeit" aufmerksam geworden, die aus einem anderen parkenden Lastwagen tropfte, hatte hinter dem Anhänger einen toten Vogel entdeckt - und schnell die Feuerwehr alarmiert.

Die ersten Feuerwehrleute "konnten den markanten Gestank bestätigen", hieß es. Weil sich neben dem Laster eine größere Lache der "unbekannten Brühe" gebildet habe, habe der Einsatzleiter dann einen Gefahrstoffeinsatz ausgelöst und das Gebiet weiträumig absperren lassen.

Einsatzkräfte legten Schutzanzüge an, um den vermeintlichen Gefahrenstoff zu bergen, der Einsatzleiter forderte zwei weitere Löschzüge an. "Zusätzlich beorderte er den Messtrupp der Feuerwehr Neuss zur Verstärkung sowie den Fachberater Chemie und eine Fachkraft der Unteren Wasserbehörde zur Einsatzstelle", hieß es.

Eingreifen mussten die Spezialisten aber nicht mehr: Feuerwehrleute öffneten den vermeintlich gefährliche Chemikalien enthaltenden Anhänger - und stießen auf "Tausende Dosen Bier belgischer, niederländischer, spanischer und polnischer Brauereien." Einige der Bierpaletten seien "offenbar schon vor einiger Zeit umgestürzt und unzählige Dosen leckgeschlagen", hieß es. Ungeklärt blieb dagegen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem übelriechenden Alkohol und dem Ableben des Vogels gab.

Nachrichten aus Deutschland: Feuerwehr-Einsatz auf einem Parkplatz in Grevenbroich
Einsatzkräfte der Feuerwehr begutachten auf einem Parkplatz einen Lkw, aus dem eine "gelblich-braune Flüssigkeit" tropfte
© Feuerwehr Grevenbroich

Quelle: DPA

 Nachrichten von Dienstag, den 14. Juli


Würzburg: 21-Jähriger gesteht Schuss auf Polizeischüler

Nach dem tödlichen Schuss eines Polizeischülers auf einen Kollegen hat der Schütze die Anklage in vollem Umfang eingeräumt. Niemals hätte er es für möglich gehalten, dass sich im Lauf der Dienstwaffe noch eine Kugel befinde, erklärte der Angeklagte am Dienstag vor dem Amtsgericht Würzburg in einer schriftlichen Stellungnahme, die sein Verteidiger vorlas. Er gestand, beim Entladen und bei der Kontrolle der Waffe nachlässig gehandelt zu haben.

Der damals 19-jährige Polizei-Azubi hatte im Februar 2019 in der Unterkunft der Bereitschaftspolizei in Würzburg versehentlich seinen zwei Jahre älteren Kollegen in den Hinterkopf geschossen. Der junge Polizeibeamte starb kurz darauf in einer Klinik. Der mittlerweile 21-jährige Schütze wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Seit dem Vorfall ist er vom Dienst beurlaubt. In der Stellungnahme gab er an, dass er gerne Polizeibeamter geworden wäre und wüsste, dass dies nicht mehr möglich werden könne. Ein Urteil sollte noch am heutigen Dienstag fallen.

Upate, 17:03 Uhr:

Der 21-jährige Angeklagte ist zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Alle Zeugen hätten das ausgesagt, was die Ermittlungen ergeben und der Angeklagte gestanden hatte, sagte der Vorsitzende Richter am Dienstag vor dem Amtsgericht Würzburg.

Die Staatsanwaltschaft hatte im Plädoyer eine Bestrafung nach dem Erwachsenenstrafrecht gefordert. Laut Richter wurde unter anderem eine Jugendstrafe verhängt, weil sich der Angeklagte zum Tatzeitpunkt noch in der Ausbildung befand. 

Quelle: DPA

Bad Gandersheim: Segelflugzeug stürzt ab – 65-Jähriger schwer verletzt

Zur Mittagszeit hat sich am Montag auf dem Flugplatz Bad Gandersheim ein schwerer Flugunfall ereignet. Ein 65-jähriger Däne wollte mit seinem Segelflugzeug zu einem Rundflug starten und wurde dazu mit einer Seilwinde in die Luft gezogen. Weil der Startvorgang offenbar falsch eingeschätzt wurde, geriet das Flugzeug jedoch in Schräglage und prallte mit einer Tragfläche gegen den Untergrund. Der Pilot verlor die Kontrolle über seine Maschine, beide stürzten auf das Flugplatzgelände. Dabei zog sich der Mann schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Das Segelflugzeug ist vollkommen zerstört, die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 30.000 Euro. 

Nachrichten aus Deutschland – Segelflugzeug stürzt in Bad Gandersheim ab
Am Flugzeug entstand in Folge des Absturzes ein Totalschaden
© Polizeiinspektion Northeim

QuellePolizeiinspektion Northeim

Hartheim: Lkw-Fahrer geht im Rhein schwimmen und stirbt

Ein Lkw-Fahrer ist am Montagnachmittag tot aus dem Rhein geborgen worden. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, hielt sich der 34-Jährige am Sonntagabend gemeinsam mit anderen Lkw-Fahrern am Rheinufer auf. Die Gruppe sonnte sich und trank Alkohol. Schließlich bemerkten die Männer, dass ihr Kollege plötzlich nicht mehr da war. Sie suchten zunächst die nähere Umgebung ab und alarmierten schließlich die Polizei. Die herbeigerufenen Rettungskräfte brachten Boote, Taucher und einen Rettungshubschrauber zum Einsatz. Auch die französische Gendarmerie war an der Suche beteiligt, ehe diese aufgrund der einbrechenden Dunkelheit abgebrochen werden musste. Am Montag wurde die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt. Gegen kurz vor 18 Uhr fanden Suchhunde den Vermissten leblos im Wasser treibend. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Das Schwimmen im Rhein gilt wegen seiner Strömungen als sehr gefährlich. Zuletzt ertranken darin Ende Juni eine Mutter und ihr fünjähriger Sohn im hessischen Trebur (Kreis Groß-Gerau). Sie wurden beide von der Strömung mitgerissen.

Quelle: Polizeipräsidium Einsatz

Bous: Betrunkener Kfz-Mechaniker baut bei Probefahrt mehrere Unfälle

Ein alkoholisierter Kfz-Mechaniker hat im saarländischen Bous mehrere Unfälle gebaut. Wie die Polizei mitteilte, rief der 34-Jährige am Montagabend gegen 21 Uhr selbst die Polizei und erklärte: "Ich habe einen Unfall gebaut." Tatsächlich hatte er ein bisschen mehr als das. Zeugen meldeten zuvor, dass ein Auto mit Anhänger auf eine Tankstelle gefahren und beim Einbiegen in eine Straße mit einem parkenden Fahrzeug  zusammengestoßen war. Der Unfallfahrer setzte seine Fahrt jedoch einfach fort und rammte kurz danach erneut einen parkenden Wagen. Beim Eintreffen der Polizei am zweiten Unfallort war der 34-Jährige gerade dabei, eine Bierflasche leerzutrinken. Eine zweite, bereits von ihm geleerte Bierflasche stand neben dem schwarzen Auto. Der Polizei gegenüber gab er lediglich noch an, "Mist" gebaut zu haben. Er mache gerade eine Probefahrt mit dem Wagen, den ein Kunde zur Reparatur in die Werkstatt gegeben hatte, in der er als Kfz-Mechaniker arbeitete. Dabei besaß er nicht einmal einen Führerschein. Die Polizei wirft ihm Trunkenheit im Verkehr, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis vor.

Quelle: Polizei Saarlouis

A6: Familie transportiert Hausstand auf Autodach

Eine Familie aus Spanien hat zwecks Umzugs nach Deutschland ihren gesamten Hausstand in  abenteuerlicher Weise auf dem Dach ihres Autos transportiert. Verkehrspolizisten kontrollierten das auffällig beladene Fahrzeug am Montagnachmittag auf der A6 bei Kaiserslautern. Eine Überprüfung ergab, dass der Wagen um zehn Prozent überladen war. Gegen den 41 jährigen Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Ein überladener Pkw steht auf einem Rastplatz an der A6 bei Kaiserslautern
Der Wagen der Familie wurde von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.
© Polizeiautobahnstation Kaiserslautern

Quelle: Polizeiautobahnstation Kaiserslautern

Berlin: Aktivisten besetzen den "Molecule Man"

Sehen Sie im Video: Mit Regenbogenflagge und Transparenten – Aktivisten besetzen "Molecule Man" in Berlin. Der "Molecule Man" ist 30 Meter hoch und steht mitten in der Spree: Am Dienstagmorgen haben Aktivisten das Berliner Wahrzeichen erklommen. Aus Solidarität mit einem linksradikalen Hausprojekt haben die Kletterer einer der Figuren eine Sturmhaube angezogen - in Regenbogenfarben. An der anderen wurde ein Transparent mit der Aufschrift "L34 STAYS - WOHNRAUM IST KEINE WARE" angebracht. Die Aktion kritisiere die gegenwärtige Berliner Stadtpolitik, hieß es in einer Mitteilung der Aktivisten. Sie finde in Solidarität mit dem queer-feministischen Hausprojekt Liebig34 statt, das von der Räumung bedroht sei. Liebig 34 ist ein linkes Hausprojekt in Friedrichshain. Das Haus gilt als eines der letzten Symbole der linksradikalen Szene in der Stadt. Anfang Juni hatte das Landgericht einer Räumungsklage des Eigentümers gegen den Bewohner-Verein stattgegeben. Es wurde entschieden, dass die Bewohnerinnen das Haus verlassen sollen.
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Mannheim: Angriff auf Einsatzkräfte – Fahndung nach Autofahrer

Die Polizei in Mannheim fahndet nach einem Autofahrer, nachdem dieser auf Einsatzkräfte zugerast war. Gegen 19.30 Uhr löschte die Feuerwehr eine brennende Matratze im Bereich einer Unterführung, als plötzlich ein Autofahrer auf eines der dort abgestellten Feuerwehrfahrzeuge zufuhr. Der Fahrer hielt kurz an, setzte den Rückwärtsgang ein und raste mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf einen Feuerwehrmann zu, der gerade mit dem Abtransport eines Handschlauchwagens beschäftigt war. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte sich der Feuerwehrmann retten. Dann soll der Autofahrer auf einen vor Ort anwesenden Polizeibeamten zugefahren sein, worauf es zur Schussabgabe auf das Fahrzeug kam. Jetzt sucht die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber nach dem flüchtigen Fahrer, dessen Auto im Rahmen einer Sofortfahndung in der Nähe aufgefunden wurde. Wie es heißt könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer verletzt ist.

Quelle: Polizei Baden-Württemberg

Ellwangen: Polizei befreit Katze aus Marmeladenglas 

Die Polizei hat in Ellwangen eine Katze aus einem Marmeladenglas befreit. Das Tier steckte mit ihrem Kopf in dem Glas fest, wie die Polizei mitteilte. Ein Mann hatte den Vierbeiner am Montagabend auf der Straße gefunden. Die Beamten kamen zur Hilfe und zerschlugen vorsichtig das Glas, um die Katze zu befreien. Sie blieb dabei unverletzt.

Quelle: DPA

Wiesbaden: Ermittlungen wegen rechtsextremer Bedrohungen nach Datenabfrage von Polizeicomputer

Die hessische Polizei geht weiteren Fällen von rechtsextremen Bedrohungen möglicherweise aus den eigenen Reihen nach. Von einem Rechner der hessischen Polizei seien persönliche Daten einer Künstlerin abgerufen worden sein, die von Rechtsextremisten seit Monaten mit Schmäh- und Drohschreiben überzogen werde, berichtete die "Frankfurter Rundschau" (Dienstag). 

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt betätigte am Dienstag, dass es "weitere Fälle" gebe. "Wir haben mehrere Drohschreiben gegen mehrere Geschädigte." Namen wollte sie nicht nennen.

Die jeweiligen Drohmails weisen Ähnlichkeiten in Aufbau und Wortlaut zu bisher bekannt gewordenen Fällen auf, wie die Zeitung unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete. So hatte die Frankfurter Anwältin Basay-Yildiz, die im NSU-Prozess Nebenkläger aus den Familien der Opfer der rechtsextremen Mordserie vertrat, 2018 Drohschreiben erhalten, die mit "NSU 2.0" unterzeichnet waren. In diesem Jahr hatte Hessens Linken-Fraktionschefin, Bundesparteivize Janine Wissler, solche Schreiben erhalten; dabei waren zuvor jeweils persönlichen Daten der Frauen über einen hessischen Polizeicomputer abgefragt worden.

Innenminister Peter Beuth (CDU) hat keine Belege, aber den Verdacht, dass es ein rechtes Netzwerk in der hessischen Polizei geben könnte.

Quelle: DPA

Goslar: Razzien in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Im Zusammenhang mit Ermittlungen zu verschiedenen Gewaltdelikten hat es Razzien in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gegeben. Insgesamt 17 Durchsuchungen liefen am Dienstag seit den frühen Morgenstunden, wie die Polizei mitteilte. Durchsucht wurden größtenteils Wohnhäuser im Landkreis Goslar, in Osterode, Göttingen und Salzgitter in Niedersachsen sowie in Ilsenburg in Sachsen-Anhalt. Angaben, um was für Gewaltdelikte es sich handelt, machte die Polizei am Morgen zunächst nicht. Durch die Maßnahmen waren vereinzelte Verkehrsbeeinträchtigungen möglich.

Quelle: DPA

A14: 23-Jähriger fährt auf Sattelzug auf und stirbt

Auf der A14 bei Brandis ist es am Montagabend zu einem schweren Autounfall gekommen. Ein 23-Jähriger war mit seinem Auto zwischen den Anschlussstellen Dreieck Parthenaue und Naunhof in einen Sattelzug gefahren. Laut einem Bericht des „MDR“ fuhr der 23-Jährige neben einem anderen Auto in hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn, als der Lkw vor ihm auf die Fahrbahn wechseln wollte. Als er den Wagen hinter sich kommen sah, versuchte er noch, nach rechts zurückzufahren. Während seine 19-jährige Beifahrerin den Unfall schwer verletzt überlebte, kam für den jungen Fahrer jede Hilfe zu spät.  Ob er sich ein Rennen mit dem Auto neben sich fuhr, war zunächst unklar. Die A14 war noch bis in die Nach gesperrt.

Quelle: "MDR"

 Nachrichten von Montag, den 13. Juli


Fulda: Alkoholisierter 36-Jähriger schießt sich selbst in die Hand

Ein 36 Jahre alter Mann ist in Fulda in der Nacht zu Sonntag durch einen Schuss verletzt worden. Zunächst waren die Hintergründe noch völlig unklar, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Anwohner hatten demnach gegen Mitternacht auf dem Fuldaer Aschenberg mehrere Schüsse gehört. Polizisten fanden schließlich einen Mann mit einer Schussverletzung an der Hand. Mittlerweile gab die zuständige Dienststelle bekannt, dass der Mann sich selbst in die Hand geschossen hatte.

Dem Schuss war ein Streit zwischen ihm und seiner Freundin in der gemeinsamen Wohnung vorangegangen, den die Frau zu schlichten suchte, indem sie ihn zu einem Gang an die frische Luft überredete. Dort schoss er aus bisher unbekannten Gründen mit einer mitgebrachten Schusswaffe mehrmals in die Luft. Wie es im Polizeibericht heißt, wollte der 36-Jährige dann demonstrieren, dass er sich beruhigt habe und nahm vor den Augen seiner Freundin das Magazin aus der Waffe. Hier hätte der Streit ein unblutiges Ende nehmen können, aber es geht noch weiter. Um zu beweisen, dass von der Waffe keine Gefahr mehr ausgeht, hielt der Mann sich die Mündung an seine linke Hand und drückte ab. Was er dabei nicht wusste: Im Patronenlager der Waffe befand sich noch eine Patrone, die ihm schließlich die Hand durchschoss. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestehe nach Polizeiangaben nicht.

Quellen: DPA, Polizeipräsidium Osthessen

Hennef: Streit um Ballpumpe eskaliert auf dem Fußballplatz

Ein Streit um die Benutzung einer Ballpumpe ist am Sonntagmittag im nordrhein-westfälischen Hennef zu einer Schlägerei eskaliert. 19 Männer im Alter von 20 bis 31 Jahren schlugen auf dem ortseigenen Fußballplatz wild aufeinander ein. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte hatte sich die Lage auf der Sportanlage an der Fritz-Jacobi-Straße schon wieder beruhigt. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung.

QuelleKreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Oppenau: Polizei sucht mit Großaufgebot nach bewaffnetem Mann

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Montag die Suche nach einem 31-Jährigen fortgesetzt, der vier Polizisten in Oppenau im Schwarzwald bedroht und ihnen ihre Dienstwaffen abgenommen hatte. Der Mann ohne festen Wohnsitz war nach der Tat am Sonntagmorgen in den Wald geflüchtet. Das Polizeipräsidium Offenburg wurde von Kräften aus anderen Teilen Baden-Württembergs unterstützt. Auch eine Spezialeinheit, eine Hundestaffel und Hubschrauber beteiligten sich an der Suche.

Immer wieder wurden einzelne Straßen gesperrt. Die Polizei forderte die Menschen in Oppenau auf, wenn möglich zu Hause zu bleiben. Die Deutsche Flugsicherung erließ ein Durchflugverbot. Der Gesuchte ist im Dorf bekannt, wie mehrere Bewohner berichten. Sie beschreiben ihn als Einzelgänger. Laut Polizei war der Gesuchte schon mehrfach mit der Polizei in Konflikt geraten, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er war den Ermittlungen zufolge mit Pfeil und Bogen, einem Messer und einer Pistole bewaffnet. Er soll sich bereits seit Wochen Unterschlupf im Wald gesucht haben. Die Polizei geht davon aus, dass er sich in den Wäldern rund um die Stadt sehr gut auskennt. Die Polizisten hatten den Mann am Sonntagmorgen in einer Hütte am Waldrand kontrolliert. "Er war zu Beginn sehr kooperativ, was bedeutet, dass es für die Kollegen völlig unvorhersehbar war, dass er plötzlich eine Waffe zieht und alle vier in einen Lauf schauen mit gespanntem Bügel", sagte Polizeisprecher Hilger. Die Beamten mussten den Angaben zufolgen ihre Pistolen auf den Boden legen. Anschließend flüchtete der 31-Jährige mit den Dienstwaffen in den Wald.Die Polizei veröffentlichte ein Foto des Gesuchten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung. 

Quellen: DPA, Polizeipräsidium OffenburgFahndungsaufruf

Erfurt: Polizei sucht verwahrlostes Kind

In Erfurt sucht die Polizei im Stadtteil Niedernissa nach einem kleinen Jungen. Einer Pressemitteilung zufolge,  riefen Anwohner am Donnerstag die Polizei, weil das etwas vierjährige und verwahrlost erscheinende Kind versuchte, sich Zutritt zu einem Haus zu verschaffen. Es sei nicht das erste Mal dass es in der Ortschaft gesichtet wurde. Den Anwohnern ist der Junge allerdings nicht bekannt. Der er vor dem Eintreffen der Beamten wieder verschwunden war, sucht die Polizei nun nach Hinweisen zu seinem Verbleib und seiner Identität. Er hat demnach hellblondes Haar, ist etwa 1,10 Meter groß und trug einen grün/blauen Einteiler beziehungsweise Schlafanzug. Bislang blieb die Suche, auch nach dem Einsatz eines Hubschraubers, ohne Erfolg. Wer Hinweise zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich unter Telefon 03 61-74 43-0 an die Polizei zu wenden. 

Quelle: Thüringer Polizei  

Düsseldorf: Autofahrer stürzt 16 Meter in die Tiefe

Ein offenbar alkoholisierter Autofahrer hat sich am Samstagmorgen in Düsseldorf eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, die mit einem Sturz aus großer Höhe endete. Der 33-Jährige war auf der A52 durch seine Fahrweise aufgefallen und anschließend von Polizeibeamten aufgefordert worden, dem Einsatzwagen zu folgen. Der Fahrer allerdings fuhr unbeirrt weiter und machte keine Anstalten, den Anweisungen der Polizisten zu folgen. Schließlich verließ er die Autobahn in Richtung Düsseldorf-Flughafen und fuhr auf das Gelände des Flughafens. Im Bereich des Abflugterminals A kam der Mann von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Begrenzungszaun und stürzte dann 16 Meter tief in den Trichter einer Parkhausschnecke. Wie die "Rheinische Post" berichtet, konnte der Fahrer sich selbst aus dem zerstörten Pkw befreien und versuchte, seine Flucht über eine Mauer fortzusetzen. Als ihm das nicht gelang, soll er am Boden gekniet und von der Polizei festgenommen worden sein. Nach Polizeiangaben verletzte der Mann sich nur leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weil der Verdacht auf Alkoholeinfluss bestand, nahmen die Beamten eine Blutprobe. Der Pkw musste aufwändig mit einem Kram auf dem Parkhaus geborgen werden. 

Quellen: Polizei Düsseldorf, Rheinische Post

Augsburg: Kanufahrer stirbt nach Unfall im Eiskanal

Ein 68-jähriger Kanufahrer ist nach einem Unfall im Augsburger Eiskanal gestorben. Der Mann habe im umgekippten Kanu mit dem Kopf nach unten im Wasser getrieben, sagte die Polizei am Sonntag. Badegäste holten den Bewusstlosen am Freitagmittag aus dem Wasser und leisteten erste Hilfe. Er starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei sucht nach Zeugen, um herauszufinden, wie der Unfall auf der künstlichen Wildwasserstrecke passiert ist.

Quelle: DPA

Rheinstetten: Zwei Menschen sterben bei Absturz von Kleinflugzeug 

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im baden-württembergischen Rheinstetten sind beide Insassen ums Leben gekommen. Nach seinem Start am Sonntagabend vom Flugplatz in Rheinstetten-Forchheim war das Ultra-Leichtflugzeug aus zunächst noch ungeklärter Ursache in einem nahe gelegenen Waldgebiet südlich von Karlsruhe abgestürzt, wie das dortige Polizeipräsidium mitteilte. Mit Hilfe eines Hubschraubers wurde den Angaben zufolge die Absturzstelle gefunden. Für den 61-jährigen Piloten und einen 54-jährigen Passagier kam aber jede Hilfe zu spät. Für die Ermittlungen zur Unglücksursache wurden die Trümmerteile des Flugzeugs beschlagnahmt. Am Samstag waren im Münsterland bei der Kollision von zwei Segelflugzeugen zwei Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: AFP

Querfurt: Zweijähriges Kind tot aufgefunden – Mutter und deren Lebensgefährte verhaftet

Nach dem Tod eines zweijährigen Kindes in Querfurt (Sachsen-Anhalt) sitzen die Mutter (36) und deren Lebensgefährte (30) in Untersuchungshaft. Eine Obduktion habe den Verdacht bestätigt, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod gehandelt habe, teilten die Polizeiinspektion und die Staatsanwaltschaft Halle am Sonntagabend mit. Die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang, deshalb würden weitere Details noch nicht veröffentlicht. Die Polizei sei am Samstag wegen des gestorbenen Kindes alarmiert worden. Es wurde noch am gleichen tag obduziert.

Quelle: DPA

Olpe: Verdächtiger nach Brand in Flüchtlingsunterkunft festgenommen

Nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Attendorn ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Bei ihm handele es sich um einen Bewohner der Unterkunft, teilte die Polizei in der Nacht zum Montag mit. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Ein fremdenfeindliches Motiv werde derzeit jedoch ausgeschlossen, erklärte die Kreispolizeibehörde in Olpe. Die in Containerbauweise errichtete Unterkunft war den Polizei-Angaben zufolge am Abend "in voller Ausdehnung" in Flammen aufgegangen. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, hatten die Bewohner den Gebäudekomplex bereits verlassen. Sie wurden durch das Sozialamt auf andere Unterkünfte verteilt. Der Sachschaden liegt laut Polizei "vermutlich im sechsstelligen Bereich".

Quelle: AFP

sve / deb / jek

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