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News des Tages Tuchel ist sauer - Polizei verzögert Abfahrt des BVB-Busses

Thomas Tuchel
Thomas Tuchel über die verzögerte Abfahrt des Mannschaftsbusses: "Keiner hat mehr an Fußball gedacht."
© Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Experten: Bei Angriff auf Chan Scheichun wurde Nervengas Sarin verwendet +++ Hitze und Staub: Bundeswehr-Gerät in Mali außer Gefecht +++ Tausende demonstrieren gegen Ausgang des Türkei-Referendums +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 21.29 Uhr: Fox News trennt sich nach Sex-Vorwürfen von Star-Moderator O'Reilly +++

Der konservativ geprägte US-Sender Fox News hat sich nach Berichten über sexuelle Übergriffe von seinem Kult-Moderator Bill O'Reilly getrennt. Das Mutterunternehmen des zum Imperium von Medienzar Rupert Murdoch gehörenden Senders bestätigte die Personalie. "Nach einer sorgfältigen Prüfung der Vorwürfe stimmen das Unternehmen und Bill O'Reilly überein, dass Bill O'Reilly nicht auf Fox News zurückkehren wird", hieß es in einer Stellungnahme der 21st Century Fox. Der "O'Reilly Factor" war einer der beliebtesten politischen Sendungen bei Fox. Der Moderator wurde dabei über Jahrzehnte als provozierender Fragesteller und Meinungsmacher wahrgenommen. Er fiel durch teils extreme Positionen auf. So erklärte er, die Todesstrafe sei für einige Straftäter zu human, diese hätten stattdessen Arbeitslager verdient. Zuletzt hatte sich US-Präsident Donald Trump hinter O'Reilly gestellt. Dieser sei "kein schlechter Mensch", sagte der Präsident nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den Moderator.

+++ 20.44 Uhr: Tuchel sauer über verspätete Bus-Abfahrt +++

Der Trainer von Borussia Dortmund Thomas Tuchel hat sich kurz vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den AS Monaco verärgert über die Verzögerung bei der Anreise seines Teams geäußert. Die Viertelstunde, die die Mannschaft im stehenden Bus gesessen habe, habe dafür gesorgt, "dass keiner mehr an Fußball gedacht hat", sagte Tuchel beim TV-Sender Sky. Die Polizei hatte den BVB-Mannschaftsbus ohne Angaben von genauen Gründen vom Hotel verspätet losfahren lassen. Der Anpfiff des Viertelfinales verzögert sich deswegen um fünf Minuten. "Das hat sich nicht gut angefühlt", sagte Tuchel. Vor acht Tagen war kurz vor dem Hinspiel gegen Monaco ein  Sprengstoffanschlag auf den Dortmunder Bus mit den Spielern verübt worden. Die Partie am Dienstag vergangener Woche wurde daraufhin abgesagt und nur einen Tag später nachgeholt. Die Monegassen gewannen mit 3:2.

+++ 19.56 Uhr: Uganda verkündet Ende der Jagd auf Rebellenführer Kony +++

Das ugandische Militär hat das Ende der Jagd auf den Rebellenführer Joseph Kony in der Zentralafrikanischen Republik erklärt. Die Mission sei erfolgreich verlaufen, teilte Militärsprecher Richard Karemire mit. Mit weniger als 100 Kämpfern sei die "Lord's Resistance Army" (LRA) schwach, erklärte Karemire. Die "Gottesarmee" stelle keine bedeutende Gefahr mehr für Uganda dar. Kony befindet sich weiter auf der Flucht. Der Anführer der "Gottesarmee" begann in den 1980er Jahren einen der brutalsten Konflikte Afrikas gegen die Regierung Ugandas. Durch den Terror der LRA wurden Zehntausende Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben. Im Norden Ugandas wütete die Miliz bis 2005. Die LRA war seither im Südsudan, Kongo und der Zentralafrikanischen Republik aktiv.

+++ 19.41 Uhr: Experten: Bei Angriff auf Chan Scheichun wurde Nervengas Sarin verwendet +++

Beim Angriff auf den syrischen Ort Chan Scheichun ist nach Angaben von Experten das Nervengas Sarin oder eine ähnliche Substanz eingesetzt worden. Dies sei nach der Analyse von Proben in vier Labors "unbestreitbar", teilte die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) mit. Bei dem Angriff vom 4. April waren laut der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 87 Menschen getötet worden, unter ihnen 31 Kinder.

+++ 19.12 Uhr: Autor und Sänger Frank Dostal ist tot +++

Der Musikproduzent Frank Dostal ist tot. Der Texter von Baccaras Hit "Yes Sir, I can boogie" oder Vadder Abrahams "Lied der Schlümpfe" starb unerwartet in der Nacht von Montag auf Dienstag in Hamburg, wie die Verwertungsgesellschaft Gema am Mittwoch mitteilte. Er wurde 71 Jahre alt. Der in Flensburg geborene Musiker machte sich in den 1960er-Jahren als Sänger der Hamburger Beat-Band Rattles und später bei der Band Wonderland einen Namen, die der Musiker Achim Reichel mitgegründet hatte. Später arbeitete Dostal vor allem als Liedtexter. So geht das von Dieter Hallervorden gesungene Stück "Du, die Wanne ist voll" auf ihn zurück. Außerdem kämpfte er für die Rechte von Musikern, seit 2006 als stellvertretender Aufsichtsratschef der Gema.

+++ 18.14 Uhr: Mit 140 durch die City - Blitzmarathon erwischt viele Temposünder +++

Mit groß angelegten Kontrollen ist die Polizei in mehreren Bundesländern gegen Raser vorgegangen. Damit wollte sie Autofahrer auf die Gefahren des Geschwindigkeitsrauschs aufmerksam machen. Obwohl viele Standorte von Blitzern vorab bekannt waren, erwischten die Beamten eine Reihe Temposünder. Kontrollen gab es in Bayern, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Hessen, Thüringen und im Saarland. Oft standen Beamte gezielt an Alleen und vor Kitas, Schulen oder Senioreneinrichtungen. Ein besonders dreister Raser ist der Polizei in Sachsen ins Netz gegangen: Er sauste in Leipzig mit 140 Sachen durch die Innenstadt - erlaubt sind dort 50 Kilometer pro Stunde, hieß es von der Polizei. Entgegen der Praxis in den meisten Bundesländern hatte Rheinland-Pfalz die Messstellen nicht vorab veröffentlicht.

+++ 18.01 Uhr: Französischer Extremkünstler hat erste Eier ausgebrütet +++

Der französische Extremkünstler Abraham Poincheval hat nach knapp drei Wochen die ersten Eier ausgebrütet. Aus einigen der rund ein Dutzend Hühnereier seien die ersten Küken geschlüpft, wie die Leitung des Palais de Tokyo bestätigt. Die Küken sollen 72 Stunden bei dem Performance-Künstler im Plexiglaskasten bleiben, in dem Poincheval seit dem 29. März in dem Museum für moderne Kunst auf einer Art Brutstuhl saß. Der 44-Jährige ist bekannt für seine extremen Aktionen. Am 22. Februar hatte er sich im Palais de Tokyo in einen 12 Tonnen schweren Felsbrocken einsperren lassen. Doch seine Eier-Performance ist die erste mit einem lebenden Wesen. In dem gläsernen Brutkasten, den er nur einmal am Tag für 30 Minuten verlassen hat, herrschte eine Durchschnittstemperatur von 37 Grad.

+++ 17.26 Uhr: Frankreich will "Beweise" für syrischen Giftgasangriff vorlegen +++

Frankreich will "Beweise" für den vermuteten syrischen Giftgasangriff auf den Ort Chan Scheichun vorlegen. Außenminister Jean-Marc Ayrault sagte, in einigen Tagen werde die Regierung Informationen dazu veröffentlichen. "Sie zeigen, dass das Regime absichtlich Chemiewaffen eingesetzt hat", betonte Ayrault. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad streitet dies ab.

+++ 17.22 Uhr: Rechtsextremist Mahler will sich Haft entziehen - Bericht über Flucht ins Ausland +++

Der wegen Volksverhetzung verurteilte Rechtsextremist Horst Mahler will sich durch eine Flucht ins Ausland einer weiteren Verbüßung seiner Haft entziehen. Er werde seiner Ladung zum Haftantritt nicht nachkommen, sondern "in einem aufnahmebereiten, souveränen Staat um Asyl bitten", kündigte der 81-Jährige in einer im Internet verbreiteten Videobotschaft an. Das ARD-Magazin "Panorama" berichtete unter Berufung auf einen Vertrauten Mahlers, der RAF-Mitbegründer und spätere NPD-Anwalt halte sich bereits im Ausland auf.

Ein Sprecher des brandenburgischen Justizministeriums bestätigte, dass der 81-Jährige zum Strafantritt in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel geladen sei. Mahler hatte seit 2009 in dieser JVA eine zehnjährige Freiheitsstrafe wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocaust verbüßt. Im Sommer 2015 erhielt er wegen einer schweren Erkrankung Haftverschonung. Doch Ende vergangenen Jahres hatte das Oberlandesgericht Brandenburg die Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung aufgehoben. Mahler soll im Gefängnis weitere rechtsextreme Straftaten begangen haben. 

+++ 17.04 Uhr: Antrag auf Annullierung des türkischen Referendums abgewiesen +++

Die türkische Wahlkommission hat Medienberichten zufolge die Anträge der Opposition auf Annullierung des Referendums vom Sonntag abgelehnt. Die Beschwerden gegen den Ablauf des Volksentscheids über die Einführung eines Präsidialsystems seien zurückgewiesen worden, wie der Sender NTV meldet. Das Votum der Kommission fiel demnach mit zehn zu einer Stimme aus.

+++ 17.02 Uhr: Malaysia Airlines will globales Flugverfolgungssystem einsetzen +++

Gut drei Jahre nach dem Verschwinden einer ihrer Passagiermaschinen will Malaysia Airlines ein globales und satellitengesteuertes Flugverfolgungssystem einführen. Diese neue Technologie könne Flugzeuge auch in entlegenen Gegenden in Echtzeit orten, sagte ein Sprecher der Fluglinie. Seinen Angaben zufolge will Malaysian Airlines das neue System 2018 als erste Fluggesellschaft in Betrieb nehmen. Die Entscheidung für eine solche globale Flugverfolgung per Satellit stellte das Unternehmen nicht mit dem verschwundenen Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord in Zusammenhang. Vielmehr sei diese neue Technologie erst seit kurzem verfügbar, sagte der Repräsentant. Die Firma Aireon wird seinen Worten zufolge das System liefern. MH370 war am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Vermutlich stürzte die Maschine in einem 120 000 Quadratkilometer großen Gebiet im Indischen Ozean ab. Die von Malaysia, Australien und China organisierte offizielle Suche kostete rund 141 Millionen Euro und wurde am 17. Januar eingestellt. 

+++ 16.39 Uhr: Bundeskriminalamt braucht Platz für 1000 neue Mitarbeiter +++

Das Bundeskriminalamt (BKA) wird wegen einer deutlichen personellen Verstärkung in den kommenden Jahren seine Standorte ausbauen. Um die über 1000 zusätzlichen Mitarbeiter unterzubringen, werde geprüft, Gebäude zu mieten, neu zu bauen oder vorhandene Gebäude zu erweitern, teilte eine BKA-Sprecherin in Wiesbaden mit. Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über die Pläne der Behörde berichtet. Das Bundeskriminalamt hat nach eigenen Angaben derzeit mehr als 5500 Mitarbeiter. Diese verteilen sich auf drei Standorte: Am Hauptsitz in Wiesbaden arbeiten rund 3400 Beschäftigte, in Berlin sind es etwa 1300 und in Meckenheim bei Bonn rund 900 Mitarbeiter.

+++ 15.50 Uhr: Britisches Parlament macht Weg für Neuwahl frei +++

Mit überwältigender Mehrheit hat das britische Parlament den Weg für vorgezogene Neuwahlen freigemacht. 522 Abgeordnete des Unterhauses in London stimmten für den Vorschlag von Premierministerin Theresa May, 13 votierten dagegen. Die in Umfragen deutlich in Führung liegende Premierministerin will sich bei dem Urnengang am 8. Juni eine starke parlamentarische Mehrheit und damit Rückendeckung für ihren Brexit-Kurs sichern.

+++ 15.32 Uhr: Krankenhaus haftet für Fenstersturz von dementer Frau +++

Für den Sturz einer dementen Patientin aus einem Klinikfenster muss ein Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen etwa 93.300 Euro Schadenersatz zahlen. Wie das Oberlandesgericht Hamm mitteilte, haben die Richter bereits mit Urteil vom 17. Januar entschieden, dass das Krankenhauspersonal das Fenster besser hätte sichern müssen und somit gegen seine Fürsorgepflichten verstoßen habe. Geklagt hatte die Krankenversicherung der verunglückten und später in einem Heim gestorbenen Patientin. Die demenzkranke Frau war nach Angaben des Gerichts 2011 nach einem Schwächeanfall ins Krankenhaus in Winterberg gekommen. Sie sei unruhig, aggressiv und verwirrt gewesen und habe versucht, wegzulaufen. Um dies zu verhindern, hätten die Krankenschwestern sogar die Tür des Zimmers von außen mit einem Bett versperrt - das Fenster jedoch ungesichert gelassen.

+++ 15.26 Uhr: Häusliches Arbeitszimmer kann Steuer mindern +++

Selbstständige können ein Arbeitszimmer zu Hause unter Umständen auch dann von der Steuer absetzen, wenn sie einen Schreibtisch im Betrieb haben. Das hat der Bundesfinanzhof im Fall eines selbstständigen Logopäden entschieden, der in zwei Praxen arbeitet. Für Verwaltungsarbeiten nutzt er ein häusliches Arbeitszimmer. Laut Einkommensteuergesetz kann ein häusliches Arbeitszimmer nicht von der Steuer abgesetzt werden, wenn ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das Finanzgericht entschied im konkreten Fall aber, dass die Büroarbeit in den Praxisräumen auch außerhalb der Öffnungszeiten nicht zumutbar sei. Deshalb seien bis zu 1250 Euro für das Büro zuhause abzugsfähig. Dem folgten die obersten Finanzrichter in ihrem nun veröffentlichten Urteil.

+++ 15.23 Uhr: Unbekannte stehlen Osterkollekte aus Kirche in Herne +++

An den Feiertagsspenden aus einer Kirche im nordrhein-westfälischen Herne haben sich Einbrecher bereichert. Wie die örtliche Polizei mitteilte, verschafften sich die unbekannten Täter zwischen Montagmittag und Dienstagfrüh Zugang zu dem Gotteshaus und flexten in der Sakristei einen Tresor auf. Sie stahlen demnach "einen höheren Geldbetrag aus der Osterkollekte". "Mit Einbrüchen und Diebstählen haben es Polizisten oft zu tun", erklärten die Beamten. Doch "ausgerechnet am Ostermontag in eine Kirche einzubrechen und die Osterkollekte zu stehlen", sei "in besonderem Maße verwerflich". Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

+++ 15.15 Uhr: Polizei sucht Sockenräuber +++

Mit einem Phantombild sucht die Polizei nach dem einem Sockenräuber in Heidelberg. Der Unbekannte hatte am Montag vergangener Woche eine Radfahrerin in Heidelberg gezwungen, einen Schuh auszuziehen und ihm ihre Socke zu geben. Er flüchtete danach auf einem Fahrrad. Zuvor soll möglicherweise der gleiche Mann eine andere Radfahrerin mit einem Messer bedroht und ebenfalls eine Socke gefordert haben. Die Frau konnte fliehen. Warum der Mann es auf die Socken abgesehen hat, ist nicht bekannt. Die Polizei stuft die Tat jedenfalls nicht als "Dummejungenstreich" ein. In beiden Fällen wurde der Täter als 20 bis 25 Jahre alt beschrieben.

+++ 15.04 Uhr: Vater in Lübeck wegen Vergewaltigung von zweijähriger Tochter angeklagt +++

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat Anklage gegen einen 28-jährigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner zwei Jahre alten Tochter erhoben. Wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mitteilte, soll der Mann das Kleinkind in drei Fällen auch vergewaltigt und in zwei Fällen durch Knebelung in Todesgefahr gebracht haben. Mit dem Mann angeklagt ist ein 47-Jähriger, der bei den Knebelungen und Vergewaltigungen dabei gewesen sein soll. Den beiden Männern wird der Anklagebehörde zufolge außerdem vorgeworfen, von den Taten Filme gemacht und diese über das Internet verbreitet zu haben. Durch das Filmmaterial kam laut den Ermittlern auch erst das Verfahren ins Rollen. Der Vater soll über eine Internetplattform zur Suche von Sexpartnern einen Mann kennengelernt haben, dem er dann in Chats Fotos und Videos des Missbrauchs gezeigt habe. Dieser Zeuge habe daraufhin Anzeige erstattet.

+++ 14.27 Uhr Frauke Petry verzichtet auf Spitzenkandidatur +++

AfD-Chefin Frauke Petry erklärt in einem auf ihrer Facebook-Seite verbreiteten Video, dass sie zur kommenden Bundestagswahl auf eine Spitzenkandidatur für die Partei verzichtet. "Um allen Spekulationen ein Ende zu bereiten, nutze ich die Gelegenheit dieser Videobotschaft, um eindeutig zu erklären, dass ich weder für eine alleinige Spitzenkandidatur noch für eine Beteiligung in einem Spitzenteam zur Verfügung stehe", erklärt Petry in dem Statement. Es gehe ihr darum, dass die AfD wichtige Fragen wie den von ihr beim Bundesparteitag eingebrachten Zukunftsantrag unabhängig von "angeblichen oder tatsächlichen Sachfragen" entscheiden könne. In dem Antrag will Petry die AfD in eine realpolitische Richtung lenken, die auch Koalitionen zulassen würde. Ihre Gegner in der Partei werfen ihr vor, den innerparteilichen Richtungsstreit aus Machtkalkül erfunden zu haben. 

+++ 13.10 Uhr: Kokain in Ostfriesland angeschwemmt +++

Seit einigen Tagen wurden auf mehreren ostfriesischen Nordseeinseln mysteriöse schwarze Päckchen angespült - nun ist klar, was sie enthalten: In den auf Borkum, Baltrum und Norderney entdeckten Paketen befindet sich Kokain, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Aurich mitteilten. Demnach wurden auf Borkum bislang neun der ziegelsteingroßen Päckchen in schwarzer Folie gefunden sowie zwei weitere auf Baltrum und Norderney. Ob es einen Bezug zu ähnlichen Anspülungen im Ausland gibt, werde derzeit geprüft, erklärten die Behörden. Die Herkunft der Päckchen sei noch unklar. Wer eines finde, solle die Polizei informieren. "Es wird dringend darauf hingewiesen, dass die unbefugte Mitnahme der Päckchen strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird", drohten die Beamten. Am Dienstag hatten sie davor gewarnt, dass der Inhalt der Päckchen zu "erheblichen gesundheitlichen Problemen" führen könne.

+++ 11.14 Uhr: Erdogan weist Diktatur-Vorwürfe zurück +++

Nach seinem umstrittenen Sieg beim Referendum in der Türkei hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan dementiert, dass er sein Land in eine Diktatur führe. "Haben wir nicht Wahlurnen? Die haben wir", sagte Erdogan dem Sender CNN in einem Interview. "Wenn Sie sagen, dass die Wahlurne einen Diktator produziert, dann wäre das eine große Grausamkeit und Ungerechtigkeit gegenüber der Person, die gewählt wird. Gleichzeitig wäre das auch eine große Respektlosigkeit gegenüber denjenigen, die an der Wahlurne ihre Wahl treffen. Woher bezieht die Demokratie ihre Macht? Vom Volk."

Erdogan wurde in dem Interview gefragt, was er Kritikern entgegne, die ihm einen "Marsch in die Diktatur" vorwerfen. Diese Kritiker erhöben diesen unberechtigten Vorwurf seit Jahren, sagte er. Zu dem knappen Vorsprung bei dem Referendum über Präsidialsystem vom Sonntag zog Erdogan eine Parallele zum Fußball und sagte, nur das Ergebnis zähle: "Wichtig ist, das Spiel zu gewinnen." Erdogan betonte, das Präsidialsystem, das ihn mit deutlich mehr Macht ausstattet, sei nicht auf seine Person zugeschnitten. "Das ist kein System, das Tayyip Erdogan gehört. Ich bin sterblich, ich könnte jeden Moment sterben."

+++ 11.05 Uhr: Bauarbeiter wird von Stahlträger erschlagen +++

Ein Bauarbeiter ist im baden-württembergischen Tübingen von einem herabstürzenden tonnenschweren Stahlträger erschlagen worden. Wie die zuständige Polizei in Reutlingen mitteilte, wurden die Träger zur Absicherung einer Baugrube am Dienstag mit zwei Baggern bewegt. Beim Herablassen löste sich in mehreren Metern Höhe die Schaufel eines Baggers mit einem Stahlträger. Der 47-jährige Arbeiter wurde davon getroffen und zunächst schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort erlag er später seinen Verletzungen. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.

+++ 11.03 Uhr: Unbekannter verschenkt in Konstanz Geld +++

Rund 400 Euro hat ein Unbekannter über die Osterfeiertage in Konstanz verteilt. Das Geld sei hinter Scheibenwischer geklemmt oder in Briefkästen gelegt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Die 20- und 50-Euro-Scheine seien mit Hashtags beschriftet worden, wie man sie im Internet verwende. Nähere Details nannten die Beamten nicht. Die Polizei prüft, ob das Geld aus einer Straftat kommt. Bislang gebe es aber keine Hinweise auf ein Verbrechen, sagte der Sprecher. In diesem Fall bekämen die Beschenkten das Geld wieder.

+++ 10.27 Uhr: Busunglück mit 44 Toten in Indien +++

Im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh sind bei einem Busunfall mindestens 44 Menschen gestorben. Wie die lokale Polizei bestätigte, stürzte der Bus gegen 11.30 Uhr Ortszeit von einer Straße im Bezirk Nerwa rund 500 Meter tief in den Fluss Tons. Örtliche Medien berichteten teilweise von mehr als 50 Toten. Demnach war der Passagierbus auf dem Weg in den benachbarten Bundesstaat Uttarakhand.

"Es befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls mindestens 45 Menschen in dem Bus", sagte Polizeikommissar Narender Singh. "Darunter mindestens zehn Frauen und Kinder." Die Polizei sei noch mit Bergungs- und Rettungsarbeiten beschäftigt, die Zahl der Toten könne noch steigen.

++ 8.46 Uhr: Jugendliche von Zug überfahren - vor den Augen ihres Vaters +++

Vor den Augen ihres Vaters ist eine 17-Jährige am Bahnhof in Edesheim von einem Zug erfasst und getötet worden. Nach ersten Erkenntnissen habe die junge Frau trotz einer geschlossenen Schranke die Gleise betreten, teilte die Polizei mit. Sie habe hinter einem gerade ankommenden Zug vorbeilaufen wollen, um dann in diesen einzusteigen. Während der Zug in den Bahnhof in Rheinland-Pfalz einfuhr, sei die Frau auf einem anderen Gleis stehen geblieben und habe dabei einen weiteren durchfahrenden Zug übersehen. Dieser erfasste die 17-Jährige den Angaben zufolge frontal. Der Vater der jungen Frau, der sie an den Bahnhof gebracht hatte, wurde Zeuge des Unfalls, wie es weiter hieß.

+++ 8.09 Uhr Erneuter Wintereinbruch in Teilen Deutschlands +++

Das wechselhafte April-Wetter hat erneut Behinderungen auf den Straßen im Süden Deutschlands gebracht. Vielerorts in Bayern hatten Autofahrer mit rutschigen und schneebedeckten Straßen zu kämpfen. Größere Unfälle wurden aber zunächst nicht bekannt. Am Dienstagabend hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glätte in weiten Teilen des Freistaats gewarnt. Am Dienstagnachmittag waren in Niederbayern bei einem durch Blitzeis ausgelösten Serienunfall mit zwölf Fahrzeugen mehrere Menschen verletzt worden. Richtig frostig war es auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze: Dort wurden minus 17 Grad registriert. In den deutschen Alpen herrscht weiter erhebliche Lawinengefahr.

Auch in Baden-Württemberg müssen sich die Menschen am Mittwoch auf Niederschlag mit Schnee, Schneeregen oder Graupel einstellen, gegen Nachmittag lässt sich dann die Sonne häufiger blicken.

+++ 7.22 Uhr: US-Vizepräsident Mike Pence zu Nordkorea: "Das Schwert steht bereit"

Nordkorea ist nach Einschätzung von US-Vizepräsident Mike Pence "die gefährlichste und akuteste Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit" in der Asien-Pazifik-Region. In einer Rede an Bord des in Japan stationierten US-Flugzeugträgers "USS Ronald Reagan" warnte Pence Nordkorea, die USA würden jeden Angriff zerschlagen und jeglichen Einsatz von konventionellen oder atomaren Waffen mit einer "überwältigenden und wirksamen" Reaktion beantworten. Die USA würden stets nach Frieden streben. Unter US-Präsident Donald Trump aber stehe "das Schwert bereit", sagte Pence zum Abschluss zweitägiger Gespräche in Japan, das enger Verbündeter der USA ist.

+++ 5.14 Uhr: Bräutigam traut sich nicht - Polizeieinsatz +++

Ein unentschlossener Bräutigam ist im badischen Rheinfelden vor seiner Hochzeit davongelaufen - und hat so einen Polizeieinsatz ausgelöst. Seine Schwester hatte ihn am Gründonnerstag als vermisst gemeldet. Allerdings war nicht etwa ein Verbrechen, sondern seine anstehende Trauung der Grund seines Verschwindens. In der Nacht zum Karfreitag stöberte die Hochzeitsgesellschaft den Mann daheim auf - was den Heiratsmuffel derart mitnahm, dass er wieder untertauchte. Um die Polizei nicht unnötig zu beschäftigten, teilte er den Beamten schließlich mit, wo er sich aufhielt.  

+++ 5.11 Uhr: Umstrittener AKW-Reaktor Fessenheim angehalten +++

Der französische Stromgigant EDF hat den Reaktor 1 des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim an der Grenze zu Baden-Württemberg angehalten. Grund sei eine Störung im nicht-nuklearen Teil der Anlage, teilte der Betreiber mit. Der Stopp wirke sich nicht auf Sicherheit und Umwelt aus und solle nicht lange dauern. Es könnten sich über dem Kraftwerk Dampfwolken bilden, die nicht radioaktiv seien. Die französische Regierung hatte erst vor eineinhalb Wochen die Schließung von Fessenheim offiziell besiegelt.

+++ 5.10 Uhr: Tausende demonstrieren gegen Ausgang des Türkei-Referendums +++

In mehreren Städten der Türkei haben erneut Tausende gegen den Ausgang des von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan initiierten Referendums über ein Präsidialsystem protestiert. Die Demonstranten versammelten sich am Abend unter anderem in der Metropole Istanbul, der Hauptstadt Ankara, dem westtürkischen Izmir und dem zentraltürkischen Eskisehir. Umstritten ist bei den Gegnern des Präsidialsystems vor allem eine Entscheidung der Wahlkommission von Sonntag, wonach auch nicht verifizierte Stimmzettel und Umschläge als gültig gezählt wurden. 

+++ 4.22 Uhr: Hitze und Staub: Bundeswehr-Gerät in Mali außer Gefecht +++ 

Die extreme Hitze im Einsatzland Mali setzt einem Bericht zufolge militärisches Gerät der Bundeswehr außer Gefecht. Die Hälfte der Bundeswehrfahrzeuge im Camp Castor in Gao sei nicht einsatzbereit, berichtet die "Welt". Die Fahrzeuge seien nach einer technischen Überprüfung vorläufig stillgelegt worden. Gründe seien die Hitze mit bis zu 50 Grad Celsius sowie Staub und steinige Pisten.

Als weitere Gründe für die Einschränkung der materiellen Einsatzbereitschaft seien die schleppende Ersatzteilversorgung aus Deutschland und die unterdimensionierte Fahrzeuginstandsetzung vor Ort im Camp genannt worden, berichtete die Zeitung.

"Die Auftragserfüllung gegenüber den UN ist sichergestellt", zitierte die "Welt" einen stellvertretenden Kontingentführer der Bundeswehr in Gao. "Die Einsatzbedingungen führen uns aber regelmäßig an die technische Belastungsgrenze." Die Bundeswehr unterstützt in Gao die UN-Mission Minusma, die sich in Mali für eine Stabilisierung des von Konflikten und Terrorismus bedrohten Landes engagiert. Für den Kampfhubschrauber Tiger, welcher der UNO am 1. Mai einsatzbereit gemeldet werden solle, fehle eine Sonderfreigabe zum Einsatz unter hohen Temperaturen, berichtete die Zeitung. Derzeit sei der Hubschrauber nur für eine Betriebsgrenze von 43,26 Grad Celsius freigegeben. Überstiegen die Temperaturen diesen Wert, dürfe der Hubschrauber nicht aufsteigen. Beantragt sei eine Sondergenehmigung für den Einsatz bis 48,26 Grad Celsius.

+++ 4.04 Uhr: Donald Trump schränkt Visa-Freigabe ein +++

US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, das die Ausstellung von Arbeits-Visa für hoch qualifizierte Ausländer erschweren soll. Arbeitsplätze müssten "zuerst amerikanischen Arbeitern" angeboten werden , sagte er im Bundesstaat Wisconsin. Allerdings handelt es sich bei seinem Dekret eher um einen Handlungsaufruf an mehrere Ministerien, darunter das Arbeits- und das Justizministerium, als um konkrete Änderungen. Trump stellt damit die Vergabepraxis für die stark nachgefragten Einreisevisa der Klasse H-1B auf den Prüfstand. Aus seiner Sicht gab es dabei in der Vergangenheit "Betrug und Missbrauch".

Kraig Moss ist als „Trump-Troubadour“ bekannt geworden: Er hat den Präsidentschaftskandidaten vor der Wahl bei 45 Auftritten unterstützt.   Aber jetzt ist der Amerikaner schwer enttäuscht von Donald Trump, da er seine Versprechen nicht einhalten würde:   "Ich fühle mich im Stich gelassen. Sein Versprechen war mein Antrieb, alles für ihn zu geben."   Er glaubte an Trumps Versprechen, Heroinsüchtigen zu helfen. Moss´ Gründe sind sehr persönlich. Sein Sohn Rob starb vor drei Jahren an der Droge.   Kraig Moss hat seinen Job aufgegeben, alle Möbel verkauft und seine Hypothek nicht bezahlt, um Trump durchs ganze Land zu begleiten.   Während des Wahlkampfs habe Trump persönlich versprochen, dass er Robs Andenken ehren werde.   Nun sitzt Kraig in seinem leeren Haus und muss ausziehen. Der Amerikaner glaubt noch an seine eigene Mission, die Heroinepidemie zu beenden. Und dennoch gibt er Trump noch eine Chance.   "Trump hat noch Potenzial. Er muss zur Realität zurückkehren und sich an das Volk erinnern, das ihn ins Amt gewählt hat."
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+++ 2.09 Uhr: Bundesverwaltungsamt warnt vor Personalnot im öffentlichen Dienst +++

Das Bundesverwaltungsamt hat vor einer Personalnot im öffentlichen Dienst in den kommenden Jahren gewarnt. Sein Präsident Christoph Verenkotte forderte daher in den Zeitungen der Funke Mediengruppe ein "riesiges Einstellungsprogramm". Bisher sehe er das nicht. "Die absehbare Pensionierungswelle macht uns zu schaffen", sagte Verenkotte. Aufgrund des sich abzeichnenden Personalmangels werde es in Zukunft bestimmte Dienstleistungen gar nicht mehr geben, andere könnten nicht mehr in der gewohnten Qualität angeboten werden.

Der Vorsitzende des Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderstädt, beklagte, es gebe bereits heute gravierende Personallücken. So sei etwas der jetzige Personalstand in der Steuerverwaltung bedenklich niedrig. "Hier fehlen rund 20 Prozent Personal, um den laufenden Steuervollzug seriös und nachhaltig umzusetzen."

+++ 1.10 Uhr: IS reklamiert Angriff auf Polizisten für sich +++

Bewaffnete Angreifer haben am Dienstagabend vor dem christlichen Katharinenkloster auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel das Feuer eröffnet und einen Polizisten getötet. Drei weitere Beamte seien verletzt worden, als sie an einem Kontrollposten an der Straße vor dem weltbekannten Kloster unter Beschuss kamen, teilte das Innenministerium mit. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

Das Innenministerium sprach von mehreren Angreifern, nach denen gefahndet werde. Sicherheitskräfte hätten das Feuer erwidert, die Angreifer seien geflohen. Die Dschihadistenmiliz IS teilte über ihre Propaganda-Agentur Amaq mit, der Angriff sei "von Kämpfern des Islamischen Staats" ausgeführt worden.

+++ 1.01 Uhr: Hannover: 23-Jähriger erstochen +++

Ein 23-Jähriger ist am Dienstagabend in Hannover erstochen worden. In einer Grünanlage im Stadtteil Kleefeld sei es zwischen dem Mann und einem 25-Jährigen zu einer Auseinandersetzung gekommen, teilte die Polizei mit. Dabei sei der 23-Jährige mit einem Messer so schwer verletzt worden, dass er später in einem Krankenhaus starb. Ein Zeuge hatte den Streit beobachtet und Rettungskräfte alarmiert. Der Tatverdächtige floh zu Fuß. Polizisten nahmen ihn später in seiner Wohnung fest. Nun ermittelt die Polizei gegen ihn wegen eines Tötungsdelikts.

+++ 0.33 Uhr: George Bush im Krankenhaus +++

Der frühere US-Präsident George H.W. Bush (92) ist bereits am vergangenen Freitag erneut in ein Krankenhaus in Houston gebracht worden. Bush habe über anhaltenden Husten geklagt, der sich dann als leichte Lungenentzündung herausgestellt habe, teilte ein Sprecher via Twitter mit. Diese sei erfolgreich behandelt worden. Bush sei guten Mutes, halte sich aber zur Beobachtung weiter in der Klinik auf.

+++ 0.30 Uhr: UN-Mitarbeiter als Geiseln genommen +++

In der Demokratischen Republik Kongo sind 16 Mitarbeiter der Vereinten Nationen kurzzeitig in Geiselhaft geraten. In einem Flüchtlingslager hätten Ex-Rebellen aus dem Nachbarland Südsudan die UN-Mitarbeiter mehrere Stunden in ihre Gewalt gebracht, ehe sie wieder freikamen, erklärte ein UN-Sprecher in New York. Das Lager in Munigi im Osten des Landes sei wieder unter Kontrolle von Soldaten der UN-Kongo-Mission Monusco, die Lage sei ruhig.

+++ 0.29 Uhr: Syrien: Human Rights Watch wirft USA Fehler vor +++

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat dem US-Militär schwere Fehler bei einem Luftangriff im März in Syrien vorgeworfen. Die USA hätten nicht ausreichend Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um zivile Opfer zu vermeiden, hieß es in einem Bericht der Organisation.

Bei dem Luftangriff in der nordsyrischen Stadt al-Dschinnah waren Mitte März nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 46 Menschen getötet worden. Demnach handelte es sich bei dem Ziel um eine Moschee. Human Rights Watch (HRW) spricht in seinem Bericht von 38 Toten. Ein Sprecher des zuständigen US-Regionalkommandos Centcom sagte, das US-Militär werde bald das Ergebnis eigener Untersuchungen vorlegen. Ziel sei es stets, den Schaden für die Zivilbevölkerung gering zu halten. 

+++ 0.04 Uhr: Drei Tote bei Schießerei in Kalifornien +++

Drei Menschen im kalifornischen Fresno sind durch Schüsse getötet wurde. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger sei festgenommen worden, gab die Polizei bekannt. Der Mann habe bei seiner Festnahme "Allahu akbar", arabisch für "Gott ist groß", gerufen, sagten die Ermittler nach Angaben der Zeitung "Fresno Bee". Er habe in sozialen Netzwerken seinen Hass auf Weiße ausgedrückt, hieß es. Bei den drei Opfern handelt es sich um weiße Männer.

Der dunkelhäutige Täter habe auf offener Straße an verschiedenen Orten willkürlich um sich geschossen, teilte die Polizei mit. Dabei sei unter anderem ein Mann in einem Lastwagen tödlich getroffen geworden. Schüsse fielen auch auf dem Parkplatz einer katholischen Einrichtung. Der Tatverdächtige wird auch mit der Ermordung eines Wächters vor einem Motel in Fresno am vergangenen Donnerstag in Verbindung gebracht.

wue AFP DPA

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