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+++Ticker+++

News des Tages: Frau bei Familiendrama erstochen - Flüchtiger Mann tot aufgefunden

+++ Explosion in Kirche in Ägypten +++ Stockholmer Kaufhaus nach Lkw-Anschlag doch geschlossen +++ Drei Opfer in Stockholm identifiziert +++ Messer-Attacke in ICE +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Polizei

Ein Unfall mit einem Müllwagen fordert fünf Tote in Baden-Württemberg (Archivbild)

Die News des Tages:

+++ 19.07 Uhr: Massenprotest in Budapest gegen drohende Schließung von US-Uni +++

Zehntausende Menschen haben im Zentrum von Budapest gegen die drohende Schließung der privaten amerikanisch geführten Central European University (CEU) demonstriert. Zu dem Protest hatte die Facebook-Gruppe "Für Bildungsfreiheit" aufgerufen. Die Menge zog vom Donauufer vor das Parlament. Die Regierung des rechts-konservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban hatte am vergangenen Dienstag im Eilverfahren ein Gesetz durchs Parlament gepeitscht, das Bestimmungen enthält, die den künftigen Betrieb der CEU unmöglich machen. Die Hochschule war 1992 von George Soros gegründet worden. Der US-Milliardär wollte damit nach dem Ende des Kommunismus der Ausbreitung der Ideen von Demokratie und Liberalität im ehemals kommunistischen Raum voranhelfen. Orban hingegen bekennt sich zum Aufbau eines "illiberalen" Staates und sieht in Soros eine Bedrohung für seine Pläne.


+++ 17.11 Uhr: Attacke auf Kleinstadt-Rathaus +++

Schock in der Kleinstadt: In der Fußgängerzone im niedersächsischen Verden ist am Sonntagmorgen ein Autofahrer in den Rathauseingang geknallt. Im Wagen lag eine Flasche mit Propangas, explodierte aber nicht. Nach kurzer Zeit stand eine Rauchsäule über der 27.000-Einwohner-Stadt bei Bremen. Eineinhalb Stunden musste die Feuerwehr löschen. Was auf den ersten Blick Terrorängste weckt, ist wohl ein Racheakt eines zornigen Bürgers im Streit mit der Verwaltung. "Vermutlich gab es da Zwist mit der Behörde", sagte Polizeisprecher Helge Cassens. Sein Kollege Marcus Neumann ergänzt: "Vor dem Hintergrund der Ereignisse in den letzten Tagen schließen wir einen Terroranschlag aus."

+++ 16.28 Uhr: Festnahme bei Leipzig - Anschlag in Berlin geplant? +++

Bei einem Anti-Terror-Einsatz nahe Leipzig hat die Polizei einen Mann festgenommen, der einem Medienbericht zufolge einen Anschlag in Berlin geplant haben soll. Die Staatsanwaltschaft in Leipzig bestätigte das nicht. Laut Polizei steht der festgenommene, etwa Mitte 20 Jahre alte Nordafrikaner im Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben. Bei einem Großeinsatz in der Nacht zum Samstag war der Verdächtige in einem Flüchtlingsheim in Borsdorf bei Leipzig von Spezialkräften des Landeskriminalamtes (LKA) festgenommen worden. Die "Leipziger Volkszeitung", die auch über den Anschlagsverdacht berichtete, schrieb, es handele sich um denselben Mann, der am 8. Februar bereits mit einer Bombendrohung einen Polizei-Großeinsatz am Bildungs- und Technologiezentrum in Borsdorf ausgelöst hatte. 

Nach Angaben des LKA gab es am Freitagabend Hinweise auf eine mögliche geplante Straftat. Noch in der Nacht wurde daraufhin bei der Polizeidirektion Leipzig eine Sondereinheit zusammengestellt, die intensiv "an der Bewältigung der Lage" gearbeitet habe. Ob der festgenommene Mann bereits einem Haftrichter vorgeführt wurde, war am Sonntag zunächst unklar.

+++ 16.16 Uhr: Gesuchter Mann nach Familiendrama in Sachsen-Anhalt tot gefunden +++

Der nach einem tödlichen Familiendrama in Staßfurt in Sachsen-Anhalt gesuchte Tatverdächtige ist tot. Der Mann wurde knapp sechs Kilometer vom Tatort entfernt leblos in einem Waldstück entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Der Mann soll zuvor in der Nacht zu Samstag seine Familie mit einem Messer attackiert und dabei seine Frau erstochen haben. Sie starb noch in der Wohnung. Der Sohn schleppte sich mit lebensbedrohlichen Verletzungen auf die Straße. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr, jedoch weiterhin nicht ansprechbar. Die Hintergründe der Tat sind daher weiterhin unklar.

+++ 16.04 Uhr: Erneut Tausende Demonstranten bei "Pulse of Europe" +++

In Berlin sind erneut mehrere tausend Menschen für ein geeintes Europa auf die Straße gegangen. Die Initiatoren von "Pulse of Europe" hatten zum neunten Mal zu einer Kundgebung auf dem Gendarmenmarkt aufgerufen. Die Polizei wollte zu den Teilnehmerzahlen keine Angaben machen. Diesmal stand die Veranstaltung unter dem Motto "Frankreich!". Zu Beginn wurde es für einen Schweigemoment kurz still auf dem Platz. Die Anwesenden gedachten der Opfer der Anschläge in Stockholm und St. Petersburg. Auf der Bühne setzte sich unter anderem die Leibniz-Preisträgerin und Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy für den Zusammenhalt Europas ein. Am Rande der Veranstaltung konnten Besucher ihre eigenen Protestplakate gestalten.

+++ 15.51 Uhr: Kleinkind nach Acht-Meter-Sturz aus Fenster gestorben +++

Ein Kleinkind ist durch ein Fenster in Castrop-Rauxel rund acht Meter in die Tiefe gefallen und gestorben. Nach Polizeiangaben war das eineinhalbjährige Kind wahrscheinlich über einen Tisch auf die Fensterbank geklettert, ohne dass die Eltern das bemerkt hatten. "Es ist irgendwann aufgefallen, dass es nicht mehr da war. Man hat es dann auf dem Gehweg aufgefunden", sagte ein Polizeisprecher. Die Eltern seien zu dem Zeitpunkt in der Wohnung gewesen. Das Kind sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben. Zunächst hatte die "Recklinghäuser Zeitung" über den Unfall berichtet.

+++ 15.14 Uhr: Fast 400 Kilo Drogen in Bananenreiferei sichergestellt +++

In der Bananenreiferei eines Großhändlers in Leverkusen haben Ermittler rund 380 Kilo Drogen sichergestellt. Die abschließenden Analysen, um welches Rauschgift es sich bei der pulverartigen Substanz handele, dauerten noch an, sagte ein Sprecher der Polizei Köln. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung war in den Bananenkisten aus Ecuador Kokain im Straßenverkaufswert von 84 Millionen Euro versteckt. Die Kisten seien mit einem Peilsender versehen gewesen. Ein Mitarbeiter des Unternehmens hatte die Polizei alarmiert. Mehr Details zu dem Drogenfund will die Polizei am Montag bekanntgeben.

+++ 15.10 Uhr: 36 Tote - Terrormiliz IS reklamiert Anschläge in Ägypten für sich +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Anschläge in Ägypten für sich reklamiert. Die Explosionen in Tanta und Alexandria mit Dutzenden Toten seien von den Dschihadisten verübt worden, berichtete das IS-Sprachrohr Amak. Bei Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen, die staatlichen Medien zufolge durch Selbstmordattentäter verursacht wurden, starben am Palmsonntag mindestens 36 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt. Es handelt sich um die schwersten Anschläge auf die christliche Minderheit in Ägypten seit Jahren. Das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, Papst Tawadros II., entging dem Terror in Alexandria unverletzt. 

Die Terrormiliz IS, deren Ableger im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel aktiv ist, hatte schon im Dezember einen ähnlichen Anschlag für sich reklamiert. Damals waren fast 30 Menschen durch einen Selbstmordattentäter in einer Kirche in Kairo getötet worden. In Propagandavideos hatte der IS zuletzt Angriffe auf Christen angekündigt. Die aktuelle Mitteilung konnte zunächst nicht unabhängig auf Echtheit überprüft werden. 

+++ 15 Uhr: Hochzeitsgast feuert bei Autokorso mit Schreckschusswaffe +++

Weil ein Hochzeitsgast während eines Autokorsos bei Günzburg mit einer Schreckschusswaffe aus dem Fenster des Autos schoss, stoppte die Polizei die Gesellschaft mit mehreren Streifenwagen. Passanten hatten den Schützen auf der Beifahrerseite beobachtet und die Polizei gerufen, wie diese mitteilte. Der Mann bestritt zunächst alles. Doch im Handschuhfach fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe. Da der 23-Jährige nicht den erforderlichen kleinen Waffenschein besitzt, wurde er wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Ob durch die Schüsse andere Menschen gefährdet oder bedroht wurden, muss laut Polizei noch geklärt werden.

+++ 14.38 Uhr: Betrunkener wird von U-Bahn überrollt - fast unverletzt +++

Einen fleißigen Schutzengel hatte ein 22-Jähriger in München: Sturzbetrunken fiel er in ein U-Bahn-Gleis, wurde von einem Zug überrollt - und krabbelte nahezu unverletzt wieder heraus. Lediglich von seinem Sturz ins Gleis trug er kleinere Blessuren davon, wie die Polizei mitteilte. Demnach war der Mann ins Gleisbett gefallen und dort unbemerkt liegen geblieben. Ein U-Bahnfahrer sah den Mann dann zwar, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen und kam erst einige Meter später zum Stehen. Der Betrunkene konnte jedoch aus eigener Kraft unter der Bahn hervorrobben. Der U-Bahn-Fahrer wurde psychologisch betreut, der 22-Jährige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt.

+++ 13.46 Uhr: Sechs Tote bei Anschlag auf Kirche in Alexandria +++

Bei dem Anschlag auf eine Kirche im ägyptischen Alexandria sind nach Angaben der Behörden sechs Menschen getötet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Zuvor waren bereits bei einem weiteren Anschlag auf eine Kirche im ägyptischen Tanta mindestens 22 Menschen getötet worden.


+++ 13.38 Uhr: 275 rechtsextreme Verdachtsfälle bei Bundeswehr +++

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) prüft derzeit 275 rechtsextreme Verdachtsfälle in der Bundeswehr. Das geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Linksfraktion hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe nach einem Vorabbericht vom Sonntag vorliegt. 143 Fälle stammen demnach aus dem Jahr 2016 und 53 Fälle aus diesem Jahr. Der Wehrbeauftragte hatte für das Jahr 2016 insgesamt 63 Vorfälle in den Bereichen Extremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit gemeldet. Aus dem Papier der Bundesregierung gehe hervor, dass es in elf dieser Fälle zu Entlassungen kam. In anderen Fällen mussten die Soldaten Geldstrafen zahlen, teilweise laufen die Ermittlungen noch.

Dem Bericht zufolge handelt es sich häufig um sogenannte Propagandadelikte. Mehrere Soldaten riefen etwa "Sieg Heil" oder zeigten den Hitler-Gruß. Ein Soldat stellte laut Regierungspapier in einem WhatsApp-Chat mit 29 Teilnehmern ein Foto von Adolf Hitler ein mit dem Kommentar: "Vermisst seit 1945, Adolf, bitte melde Dich! Deutschland braucht Dich! Das deutsche Volk!" Der Soldat musste 800 Euro Geldstrafe zahlen, seine Entlassung wurde beantragt. Er habe aber weiterhin noch Zugang zu Waffen, hieß es.

+++ 12.30 Uhr: Angehörige bestätigen: Elfjähriges Mädchen unter Terroropfern +++

Im Zusammenhang mit dem Lkw-Anschlag von Stockholm hat die schwedische Polizei am Wochenende sechs weitere Personen in Gewahrsam genommen. Sie seien am Samstag und Sonntag in verschiedenen Stadtvierteln von Stockholm zur Befragung durch die Polizei abgeführt worden, teilten die Behörden mit. Nähere Angaben machten sie nicht. Wenige Stunden nach dem Anschlag vom Freitag hatte die Polizei bereits einen Mann festgenommen, der unter konkretem Tatverdacht steht. Medien zufolge soll der 39-jährige Usbeke ein Anhänger des IS sein. Bei dem Anschlag waren vier Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Zehn Verletzte befanden sich am Sonntag immer noch im Krankenhaus, vier von ihnen waren in ernstem Zustand, wie von den Gesundheitsbehörden verlautete.

Zu den Getöteten machte die schwedische Polizei auf einer Pressekonferenz erste Angaben: Alle Toten seien identifiziert. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei schwedische Staatsbürger, einen Brite und einen Belgier. Auch Belgiens Außenminister Didier Reynders teilte am Sonntag mit, einer der Getöteten sei Belgier. Zudem soll ein elfjähriges Mädchen auf dem Heimweg von der Schule bei dem Anschlag getötet worden sein, wie ihre Hinterbliebenen mitteilten.

+++ 10.58 Uhr: Sicherheitspolizei ermittelt nach bombenähnlichem Fund in Oslo +++

Nach dem Fund eines bombenähnlichen Gegenstands in Oslo ermittelt die norwegische Sicherheitspolizei. "Es gibt mehrere Gründe dafür, dass wir den Fall übernommen haben, aber darauf kann ich jetzt nicht eingehen", sagte ein Sprecher der Sicherheitspolizei PST der Zeitung "Aftenposten" am Sonntag. "Wir stehen ganz am Anfang der Ermittlungen. Nun unternehmen wir die üblichen Ermittlungsschritte wie Beweise zu sichern und Verhöre vorzunehmen."

Einen Verdächtigen hatte die Polizei in der Nacht zur Befragung mit auf die Wache genommen. Er soll in der Nähe der Innenstadt mit dem bombenähnlichen Gegenstand, der sich in einer Plastiktüte befunden hatte, gesehen worden sein. Nachdem der Gegenstand am späten Samstagabend entdeckt worden war, sprengten Bombenexperten ihn kontrolliert.

+++ 10.26 Uhr: 13 Tote bei Explosion in Kirche in Ägypten +++

Bei einer Bombenexplosion in der Nähe einer Kirche in Ägypten sind nach Angaben von Staatsmedien 13 Menschen getötet worden. Bei dem Anschlag in Tanta nördlich der Hauptstadt Kairo seien am Sonntag überdies etwa 40 Menschen verletzt worden, hieß es in den Berichten. Ägyptens christliche Minderheit sieht sich immer wieder gewaltsamen Übergriffen ausgesetzt.

+++ 9.59 Uhr: Stockholmer Kaufhaus bleibt nach Lkw-Anschlag doch geschlossen +++

Nach dem Anschlag in Stockholm bleibt das Kaufhaus, in das der Lkw am Freitag gerast war, am Sonntag geschlossen. Zuvor hatte Åhléns City am Samstagabend erklärt, Teile des Hauses wieder öffnen zu wollen. Mit der Ankündigung, durch Rauch beschädigte Waren zum halben Preis zu verkaufen, hatte das Kaufhaus aber heftige Kritik in den sozialen Medien auf sich gezogen. Facebook-Nutzer nannten die Pläne geschmacklos. Deshalb zog Åhléns die Ankündigung am Sonntag zurück und will nun erst am Montag wieder öffnen. "Wir standen unter Druck und haben in einer Situation zu schnell reagiert, die für uns alle schrecklich und unwirklich ist", schrieb das Kaufhaus in einer Mail an seine Kunden. "Es ging nie darum, Geld mit dem äußerst tragischen Ereignis, das Stockholm getroffen hat, zu verdienen."

+++ 9.44 Uhr: Polizei befragt sieben Personen nach Lkw-Anschlag in Stockholm +++ 

Nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm mit vier Toten haben Ermittler sieben Personen befragt. Das sagte ein Polizeisprecher am Sonntag im schwedischen Fernsehen. Die Polizei durchsuchte am Morgen eine Adresse in Sollentuna, nördlich von Stockholm. "Wir waren seit Freitag an verschiedenen Adressen in ganz Stockholm", sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. "Ich kann aber nicht bestätigen, dass die Durchsuchungen in Zusammenhang mit der Tat am Freitag stehen." 

+++ 9.44 Uhr: Drei Opfer des Lkw-Anschlags in Stockholm identifiziert +++

Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in Stockholm sind drei der vier Todesopfer identifiziert. Ihre Angehörigen seien informiert, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen im schwedischen Fernsehen. Nähere Informationen über die Opfer gab die Polizei zunächst nicht bekannt. Am Freitag war ein Lkw in der Stockholmer Innenstadt erst in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Die Ermittler halten einen 39-jährigen Usbeken für den Täter. "Es spricht viel dafür, dass der Festgenommene der Fahrer ist, aber was genau dafür spricht, will ich nicht kommentieren", sagte der Polizeisprecher. "Die Beweislage sieht gut aus." Der Mann steht unter Terrorverdacht.

Ein blauer Bier-Lkw steht nach dem Anschlag von Stockholm in der Front eines Kaufhauses

+++ 9.40 Uhr: Zwei Tote in Unterfranken - Polizei vermutet Beziehungsdrama +++

 Die Polizei hat an einer Brücke über die Autobahn 3 in Unterfranken zwei Tote gefunden und vermutet ein Beziehungsdrama. Wie die Ermittler am Sonntagmorgen mitteilten, wurde die Leiche einer Frau im Auto auf der Hasentalbrücke bei Bischbrunn gefunden, außerdem wurde die Leiche eines Mannes unter der Brücke entdeckt. Genauere Angaben machten die Beamten zunächst nicht - sie gehen aber von einem Tötungsdelikt aus: "Vermutlich war es ein Beziehungsdrama", sagte ein Polizeisprecher. Die A3 Richtung Frankfurt wurde zunächst im Bereich des Tatorts komplett gesperrt.

+++ 9.40 Uhr: Betrunkener greift im ICE mit Messer Reisende an +++  

In einem ICE hat ein 43-jähriger Niederländer kurz vor Aschaffenburg einen 27-Jährigen Briten völlig unvermittelt mit einem Messer angegriffen und verletzt. Mehrere Polizisten und Bundeswehrsoldaten, die zufällig in dem Zug saßen, überwältigten den stark alkoholisierten Angreifer, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Er wurde am Samstag in Untersuchungshaft gebracht.

Der Angreifer hatte den 27-Jährigen von hinten angegriffen und am Hals verletzt. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber am Samstag wieder verlassen.

DPA/AFP