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AirAsia-Absturz: Weitere Tote von Flug QZ8501 aus Meer geborgen

Suchkräfte haben das vermisste AirAsia-Flugzeug 30 Meter unter der Meeresoberfläche gefunden - zuvor hatte man in der Gegend Wrackteile und Leichen entdeckt. Die Ereignisse des Tages zum Nachlesen.

Einsatzkräfte der Marine unterwegs zur Bergung von Flug QZ8501

Einsatzkräfte der Marine unterwegs zur Bergung von Flug QZ8501

+++ 11.37 Uhr: Weitere Tote aus Meer geborgen +++

Weitere Leichen werden aus dem Wasser geborgen. Eines der Opfer habe eine Rettungsweste getragen, andere hätten ihre Bekleidung noch vollständig am Körper gehabt, sagt ein Mitglied der Rettungskräfte. Beides deutet darauf hin, dass die Maschine nicht von einer plötzlichen Katastrophe getroffen wurde und dass die Passagiere vor dem Aufprall noch eine Zeit zum Reagieren hatten.

+++ 10:28 Uhr: Sieben Opfer geboren +++

Bergungsmannschaften bergen nach dem Absturz der AirAsia-Maschine in Indonesien die ersten sieben Opfer. Die Leichen trieben vor der Küste Borneos im Meer, unweit der Stelle, wo der Radarkontakt zu dem Airbus A320 abgebrochen war. Die Unglücksursache liegt noch im Dunkeln, die Hoffnungen richten sich auf die Auswertung der Flugschreiber.

+++ 06:25 Uhr: Suchkräfte bergen AirAsia-Wrack +++

Das Wrack der abgestürzten AirAsia-Maschine ist nach Medienberichten gefunden worden. Die Besatzung eines indonesischen Marineschiffs habe Bilder gemacht, die das Wrack westlich von Kumai auf Borneo in etwa 24 bis 30 Metern Tiefe zeigten, berichtet das Nachrichtenportal Tempo.co. Es beriuft sich auf einen Matrosen an Bord eines anderen an der Suche beteiligten Marineschiffs.

+++ 04:41 Uhr: Schlechtes Wetter behindert Bergung +++

Schlechtes Wetter behindert in Indonesien die Bergung der beim Absturz der AirAsia-Maschine umgekommenen Opfer. Die Spezialisten kämpften mit bis zu drei Meter hohen Wellen, sagte der Chef der Rettungskräfte, Bambang Sulistyo, am Mittwoch. Sechs Leichen seien bislang geborgen worden, darunter ein Crew-Mitglied. Mehrere Schiffe, Hubschrauber und Taucher stünden bereit, um weitere Opfer und Wrackteile aus dem Wasser zu ziehen. Sie müssten aber auf eine Wetterbesserung warten. Das Meer dürfte an der Absturzstelle weniger als 100 Meter tief sein.

+++ 03:31 Uhr: Immer mehr Opfer werden geborgen +++

Rettungskräfte haben drei weitere Opfer des Flugzeugabsturzes aus dem Meer vor Borneo geborgen. Bei ihnen handele es sich um zwei Männer und eine Frau, sagte der Chef der Rettungskräfte, Bambang Sulistyo, am Mittwoch. Schlechtes Wetter erschwere die Suche nach weiteren Opfern. Bislang wurden sechs Leichen aus dem Wasser gezogen.

she/AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?