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Saudi-Arabien: Wegen Gewalt-Video: Prinz aus saudischer Königsfamilie verhaftet

Der saudische König hat einen Prinzen der Königsfamilie verhaften lassen. Grund ist ein Video, das sich rasend schnell im Internet verbreitete. Es zeigt den Prinzen, wie er einen anderen Mann quält.

Saudisches Königsfamilie Gewaltvideo

Eine Szene aus dem inkriminierten Video

Der saudi-arabische König Salman hat einen Prinzen der Königsfamilie und seine Komplizen verhaften lassen. Grund ist ein Video, das auf Youtube veröffentlicht wurde. Es zeigt, wie der Prinz zwei Saudi-Araber misshandelt. Er bedroht beide mit einem Gewehr, eines der beiden Opfer blutet am Kopf. Das berichtet die "Washington Post".

In dem zusammengeschnittenen Video folgen weitere Szenen. In einer ist zu sehen, wie der mutmaßliche Prinz einen Mann schlägt, in einer weiteren Szene taucht eine große Anzahl von Whisky-Flaschen auf. Alkohol ist in dem muslimischen Land strengstens verboten.

Die Verhaftung erfolgte, nachdem das Video tausendfach im Netz geteilt wurde. Auf Twitter machte das Video unter einem Hashtag die Runde, der sich mit "Prinz misshandelt Bürger" übersetzen lässt.

Druck auf saudische Königsfamilie ist groß

Durch die weite Verbreitung wurde der Druck auf das saudische Königshaus offenbar so groß, dass es sich zum Handeln gezwungen sah. Schließlich hat König Salman früher versprochen, die Rechte der Bürger höher zu achten als Privilegien von Mitgliedern der Königsfamilie, schreibt die "Washington Post".


Saudi-Prinzen leben im wahrsten Sinne des Wortes fürstlich. Sie erhalten ein monatliches Taschengeld und genießen einen privilegierten Status, dennoch müssen auch sie sich mittlerweile dem Gesetz unterordnen. Dass sie nicht mehr unantastbar sind, zeigt auch ein Fall aus dem Jahr 2013. Damals wurde ein Prinz wegen Mordes für schuldig befunden und hingerichtet. König Salman ermahnte seine Landsleute jetzt, jeden Machtmissbrauch durch Prinzen der Königsfamilie anzuzeigen. Dazu muss man wissen: Die Saud-Familie hat mehrere tausend Prinzen.

Die Verhaftung des Prinzen fand in der gleichen Woche statt, in der auch eine junge Saudi-Araberin kurz in Gewahrsam genommen worden war. Sie hatte einen Videoclip veröffentlicht, der sie in einem kurzen Rock und mit offenen Haar zeigt. Der Clip gilt als Protest gegen die Unterdrückung der Frauen in Saudi-Arabien, wo strenge Kleidervorschriften herrschen, Frauen nicht selbstständig Autofahren dürfen und für eine Reise ins Ausland die Erlaubnis eines männlichen Bürgen brauchen. Auch dieser Clip verteilte sich tausendfach in der arabischen Welt und fand viel Zuspruch.

Religiöse Hardliner und Liberale streiten um Einfluss

Die Festnahme der jungen Frau wurde von konservativen Hardlinern im Land begrüßt. Gleichzeitig verurteilten liberal Gesinnte die Festnahme als rückwärts gewandt und ungerecht. Schließlich würden zahlreiche Saudi-Araberinnen es im Ausland auch nicht so genau mit den strengen Kleidervorschriften nehmen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.