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Hitzewelle in Russland Riesige Taiga-Brände verdunkeln den Himmel

Sehen Sie im Video: Riesige Taiga-Brände verdunkeln den Himmel in Russland.




Der Himmel und die Sonne sind kaum zu sehen. Die Menschen haben Probleme zu atmen. Seit Tagen brennt es in der russischen Republik Jakutien im Nordosten des Landes. Hier waren zuletzt mehr als 20 neue Brände entstanden. Nach Angaben des russischen Ministeriums für Notfälle ist eine Fläche von 4500 Hektar betroffen. Starke und unregelmäßige Winde sorgen dafür, dass sich die Flammen schnell ausbreiten können. Auch Ortschaften in der Region werden bedroht. Die Schifffahrt über den Fluss Lena wurde vorübergehend eingestellt. Auch in der sibirischen Stadt Jakutsk war die Lage am Sonntag angespannt. Wegen der starken Rauchentwicklung forderte der Bürgermeister der Stadt die Menschen auf zu Hause zu bleiben und keine Fenster zu öffnen. Russische Militärhubschrauber hatten hier Feuerwehrleute eingeflogen, die die Waldbrände in Sibirien bekämpfen sollten. Diese wüteten auf einer riesigen Fläche von 800.000 Hektar. Insgesamt sind Tausende Menschen bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Vielerorts wurden die Arbeiten allerdings eingestellt, weil keine Menschenleben bedroht wurden. Die Taiga-Brände in der Region gibt es jedes Jahr. In diesem Jahr seien sie aber früher als sonst ausgebrochen, hieß es. Gründe dafür seien eine ungewöhnliche Hitzewelle und eine lange Dürre. Die meisten der Feuer sollen von Menschen verursacht werden.
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Seit Tagen brennt es in der russischen Republik Jakutien im Nordosten des Landes. Starke und unregelmäßige Winde sorgen dafür, dass sich die Flammen schnell ausbreiten können.  Bürger wurden dazu aufgerufen zu Hause zu bleiben.

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