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Hochgiftige Kobra entwischt: Schlange in Herne: Gebäude wird womöglich in Folie verpackt und mit Gas vollgepumpt

Seit Tagen wird in Herne nach einer giftigen Kobra gesucht. 30 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen. Notfalls soll das Gebäude eingepackt und begast werden.

Ein Schlangenexperte in Herne stellt seine Ausrüstung ab 

Ein Schlangenexperte in Herne stellt seine Ausrüstung ab: Spezialisten suchen mit Hochdruck nach der Monokelkobra

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Bei der Suche nach einer hochgiftigen Schlange in der Ruhrgebietsstadt Herne durchforsten Feuerwehrleute weiterhin akribisch die evakuierten Wohnhäuser. "Sie haben beim Durchkämmen der einzelnen Räume vom Keller bis zum Dach gute Fortschritte gemacht - allerdings ohne die Schlange zu finden", sagte ein Stadtsprecher am Donnerstag. Parallel bereite man weitere Maßnahmen vor, um die flüchtige Monokelkobra zu fangen. So sollen auch Köder ausgelegt werden, mithilfe derer die Schlange angelockt werden soll. "Wir tun alles, was möglich ist", versicherte der Sprecher.

Monokelkobra ist hochgiftig

Bleib die Suche auch in den nächsten Tagen ohne Erfolg, muss den Angaben zufolge als letztmögliche Option das Gebäude begast werden. Dabei würde es in Folie verpackt und 24 Stunden lang mit Gas vollgepumpt werden. Vorsorglich habe sich die entsprechende Fachfirma bereits ein Bild von der Lage gemacht, berichtete der Sprecher. "Wir hoffen aber weiter, das Tier zu finden."

Die Schlange, eine hochgiftige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Meter, war am Sonntag im Treppenhaus eines der vier miteinander verbundenen Häuser von einer Bewohnerin entdeckt worden. Die Stadt vermutet, dass die Kobra aus der Wohnung eines Mieters stammt, in der dieser rund 20 Giftschlangen hielt. Ihm wurde die Haltung der Schlangen mittlerweile untersagt. Der Mann hat nach Angaben der Stadt Herne bestritten, dass die Kobra aus seinen Beständen stammt.

Das Handyfoto des Hausbewohners Collin Bleck zeigt die entwichene Monokelkobra im Treppenhaus

Das Handyfoto des Hausbewohners Collin Bleck zeigt die entwichene Monokelkobra im Treppenhaus

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Das Mehrfamilienhaus und drei weitere damit verbundene Häuser wurden aus Sicherheitsgründen am Sonntag evakuiert. Die 30 Bewohner der Häuser mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt hält es für wahrscheinlich, dass sich das gefährliche Tier noch in einem der Häuser befindet.

mad / DPA
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